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Publicly Available Published by De Gruyter October 7, 2021

Schwindende religiöse Musikalität im Alter? – Religiosität, Kirchenbindung und Kirchenaustritte von Frauen

Declining religious musicality in old age? – Religiousness, church bonding and church resignations of women

Agnes Wuckelt
From the journal Spiritual Care

Zusammenfassung

Die Zahl der Kirchenaustritte in Deutschland steigt beständig seit 2018, dem Bekanntwerden des Ausmaßes des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Kleriker. Auch die Zahl der die Kirche verlassenden Frauen steigt. Was bewegt sie? Wie kommt es dazu, dass vermehrt auch ältere Frauen, die weithin Kirche tragen, ihrer Kirche den Rücken kehren? Ist es ein Indiz für eine schwindende Musikalität? Der Beitrag geht dieser Frage anhand von biografischen Aussagen von Frauen nach.

Abstract

The number of church resignations in Germany has been steadily increasing since 2018, when the extent of the sexual abuse of minors by clerics became known. The number of women leaving the Church is also increasing. What moves them? How is it that older women, who often carry church, are increasingly turning their backs on their church? Is it an indication of dwindling musicality? The article deals with this question on the basis of biographical statements of women.

Auf die Frage nach seinem Befinden beklagt ein befreundeter Pfarrer an erster Stelle, dass sich wöchentlich größere Stapel von Mitteilungen über Kirchenaustritte auf seinem Schreibtisch finden. Er leitet einen ländlich strukturierten Pastoralen Raum im Westen Deutschlands, dessen Bevölkerung im Ruf steht, eher kirchlich gebunden zu sein als Menschen in Großstädten. Statistiken belegen, dass die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche in Deutschland erstmals 2010 – als Reaktion auf das Bekanntwerden der ersten Fälle von Missbrauch durch Kleriker – stark anstieg und seit 2018 weiterhin kontinuierlich im Steigen begriffen ist (Frerk 2019; Forschungsgruppe fowid 2020).

Seit dem Herbst 2018 fühlt sich meine katholische Welt nicht mehr stimmig an. Auslöser für meine tiefe eigene Krise ist der Umgang der deutschen Bischöfe mit der vorgestellten Missbrauchsstudie (»bleiben.erheben.wandeln« 2020: 33).

Auch Untersuchungen in der Schweiz belegen einen klaren Trend steigender Austrittszahlen (Winter-Pfändler 2020).

Eine Analyse nach Geschlecht zeigt zwar, dass Männer immer noch häufiger als Frauen aus der katholischen (wie evangelischen) Kirche austreten, sich weibliches Austrittsverhalten aber an das männliche angleicht (so bereits die Forschungsgruppe fowid 2005). Der nähere Blick verdeutlicht zudem, dass ebenso die Zahl der Kirchenaustritte von älteren und ganz alten Menschen stetig steigt. Exemplarisch zeigt dies eine Studie zu den Kirchenaustritten 2018 in München, deren Zahlen „von der Tendenz her generalisierbar sind – zumindest für die deutschen Großstädte“:

Wie sehr es die Katholiken 2018 betroffen hat, das zeigt sich auch im Anstieg der Kirchenaustritte bei Älter-als-75-Jährigen […]. Was es persönlich bedeutet, wenn zwei 88-Jährige und ein/e 90-jährige/r Katholik/in aus der Kirche austreten, das lässt sich nur erahnen (Frerk 2019).

Im Folgenden soll daher der Frage nach Kirchenbindung und Kirchenaustritten von – insbesondere älteren – Frauen nachgegangen werden; gelten sie doch als diejenigen, die sich vorrangig (haupt- und ehrenamtlich) in der Kirche engagieren, oftmals gegen oder trotz Erfahrungen von Restriktion und Abwertung – und sind sie es, die Kirche tragen. Lässt sich eruieren, was sie zum Bleiben und Ausharren motiviert – selbst dann, wenn sie mit dem Gedanken spielen, der Kirche den Rücken zu kehren? Wie ist dann ihr Austritt zu bewerten? Ist ihr Abschied von der Kirche ein Indiz für schwindende „religiöse Musikalität“? Oder anders: Belegt er zunehmende religiöse Indifferenz und die nicht mehr zu leugnende Tatsache, dass Menschen auch ohne Gott gut leben können? Bestätigt sich damit die sog. Säkularisierungsthese, nach der sich langfristig ein sozialer Bedeutungsverlust von Religion einstellt?

Am Anfang: Lautloser Auszug von Frauen aus der Kirche

Sicherlich gibt es auch weiterhin viele Frauen, die sich zufrieden in das bestehende Kirchensystem einfügen. Auch können sie vielfältige Gründe dafür anführen, dass sie diese ihre Heimat Kirche nicht verlassen. Sie bleiben und tun sich teilweise sehr schwer mit denjenigen, die Kirche als Institution und Amtskirche anfragen. Dieser Gruppe der Zufriedenen und Totalidentifizierten soll hier weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden als denjenigen, die sich mehr und mehr fragen: „Ist das noch meine Kirche?“

Das Phänomen des Großteils lautlosen „Auszugs“ von Frauen aus der Kirche findet sich seit Jahrzehnten:

Als Tatsache, die inzwischen auch die Amtsträger in der Kirche nachdenklich macht, mag es ihnen nun um die Frauen selbst oder um die Frauen als erste Glaubenslehrerinnen gehen (Bussmann 1995: 135).

Dieser „Auszug“ findet – je nach persönlichem Glaubens- und Kirchenerleben und auch unter älteren Frauen – auf ganz unterschiedliche Weise, aber häufig in Form einer „distanzierten Kirchlichkeit“ statt. Die Gründe dafür und ihre Ausformungen sind unterschiedlich.

Fehlende Motivation zu eigenständiger Auseinandersetzung mit Glaubensinhalten

Einer ersten Gruppe von Frauen mangelt es sowohl an Interesse und Motivation als auch an Kompetenzen für „eine eigenständige Auseinandersetzung“ mit „angelernten Formen von Katechismus- und Bibelwissen, wie es im Religionsunterricht der Grundschule vermittelt wurde“ (Bussmann 1995: 144). Gespräche mit (damals) jungen Frauen lassen den Schluss zu, dass auch „die tradierten Formen einer religiösen Praxis für Jugendliche fremd oder nicht ansprechend sind und sie folglich ihren Alltag selten explizit im Horizont einer religiös motivierten Lebensgestaltung deuten“ (Kaupp 2005: 393).

Das fing an in der Zeit, als ich ein junges Mädchen wurde […]. Ich machte mich auf den Weg, die Welt kennenzulernen und meine Möglichkeiten in ihr (von Wirtz-Königshausen 1988: 102).

So ist anzunehmen, dass sowohl die Identifikation mit der Kirche als auch ein Engagement in ihr für diese Gruppe von Frauen (später) keine Relevanz besitzen – was jedoch nicht zwingend zum Kirchenaustritt führen muss. Diese Gruppe gehört weiterhin formal zur Kirche; inwieweit ihre Mitglieder zu den „tatsächlich Religiösen“ zu zählen sind, kann an ihrer Art der Teilnahme am Gemeindeleben und an Gottesdiensten oder ihrer persönlichen religiösen Praxis festgemacht werden (als Kriterien empirisch-religionswissenschaftlicher Untersuchungen bzw. als Indikatoren in entsprechenden Statistiken; vgl. Forschungsgruppe fowid 2020).

Fehlende Lebensrelevanz vermittelter Glaubensinhalte

Für eine weitere Gruppe verliert die kirchlich vermittelte und zunächst übernommene Religion mehr und mehr an Bedeutung für die Bewältigung von Lebensproblemen. In den Lebens- und Glaubensgeschichten dieser Frauen verbirgt sich häufig „eine repressive religiöse Sozialisation […], durch die sie sich unterdrückt und minderwertig fühlen.“ (Bussmann 1995: 146). So erinnert sich etwa Marion Miller (Pseudonym, Jg. 1932) an das ihr vermittelte Gottes- und Frauenbild:

Frau und Mutter – das hieß Stellvertreterin und Vermittlerin des Männlichen; diese Rolle war fest und unumstößlich und zwang mir mein eigenes Bild auf. Dieses Selbstbild war indes so widersprüchlich, daß ich ihm nur um den Preis des totalen Selbstverlustes gerecht werden konnte: Frau, ‚nur‘-Frau, wollte ich nicht sein, denn das hieß Passivität, Ja-sagen zu den Geboten fremder, männlicher Autoritäten, hieß, Dienende und Vermittlerin zu sein (Miller 1983: 74 f.).

Welchen Ausweg gibt es für sie, um sich selbst zu finden, zu einem erträglichen Selbstbild zu gelangen? Nach drei Jahrzehnten findet er sich, ausgelöst durch die „Pillenenzyklika“ Pauls VI, die „mein ohnehin volles Faß zum Überlaufen brachte“:

Ich tat das bis dahin Undenkbare: ich trat aus der römisch-katholischen Kirche aus, jener unmenschlichen und frauenfeindlichen Männergesellschaft […] (Miller 1983: 77).

Frauen ziehen aus der Kirche aus, weil sie „damit aufhören wollen, jahrelang nutzlose Dauerkonflikte aufrechtzuerhalten“ (Fuchs 1989: 13); dies gilt seit Jahrzehnten bis heute.

Abkehr aus Enttäuschung und Schmerz

Zur dritten Gruppe von Frauen, die den Auszug aus der Kirche zunächst lautlos gestalten, gehören jene, die

das Menschenbild, das christliche Religion fundiert, von sexistischen Verengungen und Diskriminierungen befreien und diese Vision einer menschenfreundlichen, geschwisterlichen Kirche […] Wirklichkeit werden lassen wollen (Bussmann 1995: 147).

Sie können auf positive Erfahrungen mit Religion und Kirche zurückblicken; dies motiviert sie häufig, (zunächst noch) in der Kirche zu bleiben.

Eigentlich kann ich gar nicht verstehen, warum meine Loyalität zu der Institution, die mir nicht nur Grenzen setzte […], sondern auch nur noch wenig Ähnlichkeit hat mit dem, was mich prägte, immer noch besteht. Kleingeist, Bildungsmangel, Bürokratismus, Klerikalismus, Enge, Verlust von klugen und beispielhaften Mitgliedern, schmerzhaft schlechte Verkündigung, unfähige und emotional wenig gebildete junge Priester, die Verheerung, die das Missmanagement der Missbrauchsskandale angerichtet hat – all das ist eine ständige Quelle des Schmerzes. Dem Schmerz versuche ich demütig zu begegnen: Ich hoffe, gründend in meinen eigenen guten Erfahrungen in der Jugend, Beispielen aus der Kirchengeschichte und einem kindlichen Vertrauen auf den Heiligen Geist, dass es einen Weg in eine andere Zukunft geben wird, wenn auch nicht für mich (Bienentreu 2021: 40).

Der Schritt zu offener Kritik an der Kirche ist für kirchlich sozialisierte Frauen keineswegs einfach; auch trauen sie sich nicht selten in religiösen Fragen wenig oder gar keine Kompetenz zu. Erst gemeinsam mit anderen Frauen,

deren Probleme in bezug auf Religion und Kirche gleich strukturiert sind (waren), sind diese Frauen zunehmend imstande, ihre Fragen und Kritik zuzulassen und zu benennen und sich mit ihrer kirchlichen Bindung positiv oder ablehnend auseinanderzusetzen“ (Bussmann 1995: 148).

Viele Frauen zogen und ziehen die Konsequenz, ein stiller Auszug hat längst begonnen, mancherorts machen Frauen ihren Protest und ihren Auszug öffentlich. Wer bleibt, braucht ein Höchstmaß an Eigenmotivierung […] (»bleiben.erheben.wandeln« 2020: 38).

Als Frau im kirchlichen Dienst: Aushalten bis zum Tag, an dem ich in Rente gehe …

So ist der Schritt zum endgültigen Kirchenaustritt von Frauen (wie Männern) der letzte eines meist langen Weges, der von Reflexions-, Lern- und Emanzipationsprozessen geprägt ist und keineswegs gerade und zielstrebig verläuft. Zwar lässt sich der Zeitpunkt des Kirchenaustritts häufig an einem konkreten Anlass festmachen (im Beispiel Marion Miller die Veröffentlichung der Enzyklika „Humanae Vitae“, heute der Umgang mit dem Missbrauchsskandal bzw. die mediale Berichterstattung und öffentliche Diskussion darüber); aber dieser Anlass ist nur das auslösende Moment, dem eine Zeit des Erwägens und Nachdenkens vorangegangen ist. Das bedeutet zugleich: Es ist kaum zu erwarten, dass dieser Schritt wieder rückgängig gemacht wird (vgl. auch Schrom & Pollack 2021).

„An dem Tag, an dem ich in Ruhestand gehe, werde ich aus der Kirche austreten!“ Dies vertraut eine 60-jährige Erzieherin ihrer Interviewpartnerin im Rahmen einer Studie zur religiösen Entwicklung junger Kinder an (Wuckelt 2015). Bis dahin werde sie die Spannung, die sich aus der Tatsache ergebe, dass sie innerlich längst aus der Kirche ausgetreten sei, aber aufgrund ihrer Tätigkeit in der kirchlichen Einrichtung als „Kirchenfrau“ gelte, noch aushalten (müssen). Und was hilft beim Aushalten?

Die Kinder. Ich möchte ihnen vermitteln: Du bist okay, so wie du bist. Ich will sie weniger mit dem Katholischen bekannt machen. Ich möchte ihnen helfen, ihre eigene Religiosität zu entwickeln (Wuckelt 2015).

Eine besondere Herausforderung stellen die Klärung der eigenen Kirchenbindung und eines möglichen Kirchenaustritts für die Vielzahl von Frauen dar, die in katholischen Einrichtungen arbeiten. Beispielsweise für Erzieherinnen, die „in katholischen Kindertageseinrichtungen […] mit ihrer Person für den Glauben der Kirche“ eintreten sollen (Deutsche Bischöfe 2008: 43). Neben der fehlenden gesellschaftlichen und sozialen Anerkennung des Berufs der Erzieherin stellt sich zusätzlich die Frage nach ihrer Identifikation mit der katholischen Kirche und nach ihrer Rolle als Vertreterin einer Kirche, die trotz aller Reformbemühungen immer noch als frauenfeindlich gilt. Kirchlich Identifizierte können die Anforderung, mit ihrer Person „für den Glauben der Kirche“ eintreten zu sollen, meist ohne große Probleme übernehmen; sie haben ihren Platz in der Kirche gefunden:

In meiner Kindheit gehörte Religion zum Alltag. Wir haben die Gebete auswendig gelernt. Das Vaterunser. Und das Gegrüßet seist du Maria. Wir wussten, was Weihnachten und Ostern religiös bedeutet. Wir sind regelmäßig in die Kirche gegangen. Die christliche Religion wurde ganz normal und alltäglich gelebt. Diese Erfahrung trägt mich bis heute (Wuckelt 2017: 107).

Zwischen Vision und Wirklichkeit: Mit Widersprüchen leben

Kirchenkritische Frauen dagegen haben ein deutliches Bewusstsein für die real existierenden und sie selbst existenziell betreffenden Probleme in Kirche und müssen nach Wegen für den Umgang mit dieser Anforderung suchen. Sie kommen nicht selten aufgrund vielfältiger Fragen und Enttäuschungen an einen Punkt, der zur Entscheidung zwischen Gehen und Bleiben herausfordert.

Kritische wie enttäuschte Frauen, die sich dennoch für eine Mitarbeit in der Kirche entscheiden, erleben sich daher immer wieder in der Diskrepanz zwischen Vision und Wirklichkeit, zwischen Dabeibleiben und Weggehen“ (Wuckelt 2012: 42).

Noch lebe ich mit den mich fast zerreißenden Widersprüchen in meiner Kirche. Solange ich einen sinnvollen Wirkungskreis finde und der persönliche Preis nicht zu hoch ist, werde ich wohl bleiben (»bleiben.erheben.wandeln« 2020: 40).

Biografisch wie professionell gefordert

Gespräche mit Erzieherinnen im Rahmen der genannten Studie zeigten, dass es sich hier keineswegs um einen Einzelfall handelt. Umso wichtiger ist es, die Professionalisierung der (religions-)pädagogischen Fachkräfte als biografischen Entwicklungsprozess zu verstehen. Der Austausch in Aus- und Fortbildungsprozessen bringt nicht selten zutage, dass religionspädagogisches Handeln (auch unbewusst) durch die eigene religiöse Biografie geprägt ist. Umgekehrt lässt professionelles berufliches Handeln im Kontext religiöser Bildung die biografischen Anteile der eigenen Religiosität bewusstwerden.

Gegenstand eines Auswertungsgesprächs von Beobachtungen waren gemalte Gottesbilder von Kindern. Es wurde besprochen, wie Gottesbilder entstehen und ob bzw. wie sich diese im Verlauf des Lebens verändern. Daraufhin entstand der Wunsch, im Rahmen einer Inhouse-Schulung über die eigenen Gottesbilder nachzudenken, sich diese und ihren Ursprung bewusst zu machen (Wuckelt 2017: 108).

Diese und weitere Gespräche und Schulungen ließen zum einen die Vielzahl von Gottesbildern bewusst werden, zum anderen forderten sie dazu heraus, ihre Bedeutung für das religiöse Selbstbild und Selbstverständnis zu erforschen und nach dem eigenen Platz in, am Rande oder außerhalb der Kirche zu fragen. Die Suche nach diesem Platz ist für Frauen in pädagogischen (wie in sozialen und pflegerischen) Berufen in der Kirche (Caritas) zunächst eine persönliche Angelegenheit: Was bedeutet es für mich als Frau in unserer postchristlichen Gesellschaft christlich zu leben? Die Beantwortung dieser Frage ist für sie jedoch keine Privatsache – es gilt, Rechenschaft und Zeugnis zu geben. Der Versuch, sich selbst zum einen selbstbewusst als Frau mit einer individuellen Religiosität, zum anderen als berufstätige Frau in der Kirche zu definieren, kann daher zu einer nahezu unlösbaren Konfliktsituation führen. Sich dieser bewusst zu stellen, beinhaltet aber auch die Chance, sich über das Eigene bewusst zu werden und sich darüber verständigen zu können (vgl. Wuckelt 2012: 44–46).

In Distanz gehen – das Eigene finden

In den beiden letzten Jahrzehnten durchgeführte empirisch-qualitative Arbeiten zur Biografieforschung belegen, bei relativ kirchennahen Frauen wie bei Frauen mit einer katholischen Normalbiografie, ein wachsendes Maß an religiöser Selbstständigkeit. Probandinnen der Studien im mittleren und höheren Alter befreien sich auf unterschiedliche Weise in ihrer Lebens- und Glaubensgeschichte von Einschränkungen der religiösen sowie der geschlechtsspezifischen Sozialisation. Dennoch:

Vielen Frauen bietet die katholische Kirche eine spirituelle Heimat. […] Daher fällt es vielen schwer, die katholische Kirche zu verlassen. […] Viele von ihnen haben sich Nischen gesucht, in denen sie sich entfalten können und wenig mit der Amtskirche zu tun haben, viele von ihnen […] [leben] ihren persönlichen Glauben am Rande der Kirche […] (»bleiben.erheben.wandeln« 2020: 11).

In dieser kritischen Distanz zur kirchlichen Institution entwickeln sie eigene religiöse Deutungsmuster.

Frauen haben in den letzten Jahrzehnten jenseits einer herrschenden kirchlichen Frömmigkeit begonnen zu fragen, wie sie in ihrer Alltagspraxis ihrem Glauben so Ausdruck verleihen können, dass er sich als Kraftquelle erschließt (Aigner 2012: 176).

Wesentlichen Einfluss hatte und hat bis heute hier die Feministische Theologie in Theorie und vor allem in der Praxis. Sie brachte und bringt die Fremdbestimmtheit des eigenen Glaubens durch männlich geprägte Gottesbilder und Gottesrede sowie die Marginalisierung der weiblichen Glaubenswelten, -traditionen und -praxen zutage.

Es hat lange gedauert, bis ich Frauen in der Kirche wirklich entdeckt habe […] – ausgerechnet mit dem ‚Weltgebetstag der Frauen‘ begann es […]; Frauen, die keineswegs nur beten – das auch, und auf bemerkenswerte Weise –, sondern Frauen, die auch sehr gezielt handeln […], selbstbewußte, intelligente und kritische Frauen. […] Frauen, die mich wach und aufmerksam gemacht haben für das, was Frauen in dieser Kirche tun und was sie für sie bedeuten, Frauen, die mich selber ermutigen (Schmidt-Biesalski 1983: 57 f).

Weibliche religiöse Selbstermächtigung

Von Frauen gelebte Religiosität ist – auch in relativ homogenen Gruppen – äußerst vielfältig und weist sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihrer existenziellen Relevanz eine große Bandbreite von Unterschieden auf. Dies spiegelt unsere Gesellschaft mit ihren Prozessen der religiösen Pluralisierung und Individualisierung, der Enttraditionalisierung und Subjektivierung. Zudem zeigt sie eine spezifische spirituelle Frauenkultur und religiöse Selbstthematisierung im Glauben. Darüber hinaus ist sie als weltweit ökumenische und politische Bewegung (wie etwa als „Weltgebetstag der Frauen“) zu bezeichnen.

Es kommt zur Entwicklung einer ganz großen Vielfalt an wiederentdeckten oder neuen Ritualen, Gebetsformen und Feiern, die zumeist Frauen unter sich praktizieren und vom traditionellen kirchlichen Raum über weite Strecken schlichtweg ignoriert werden. […] Diese spezifischen Ausprägungen von Spiritualität werden im persönlichen Umkreis, in Frauengruppen, bei Workshops und Symposien, auf Tagungen und in Bildungshäusern und Akademien, auf Frauensynoden, Kirchentagen und Katholikentagen gelebt – in der Gemeinde, im Rahmen herkömmlicher Gottesdienste, bleiben sie jedoch überwiegend die große Ausnahme (Aigner 2012: 177).

So führt die Suche nach dem Eigenen in ein Nischendasein oder kleinere und größere Nebenräume, in denen Frauen sich selbst ermächtigen und Ausdrucksformen für ihre Religiosität und ihre Gottesbeziehung finden und gestalten. Dabei beanspruchen die einen, auch und gerade mit ihren Versuchen, Religion und Glaube zu verbinden, weiterhin in dieser Kirche zu sein und zu bleiben bzw. bleiben zu können. Für die anderen ist es der Schritt aus dieser Kirche hinaus, der stille oder auch öffentlich gemachte Auszug.

Wer bleibt, braucht ein Höchstmaß an Eigenmotivierung, eine Spiritualität, die trotzdem trägt, die von anderen Orten her denkt als von der Kirche als Institution. Eine starke Leistung der Frauen, ein Armutszeugnis für die Kirche angesichts ihrer Ansprüche an sich selbst. Auch diejenigen, die sich für einen spirituellen Weg außerhalb der Kirche entscheiden, bringen dafür eine tiefe spirituelle Kraft und Visionen für eine gerechtere Zukunft in der Kraft Gottes auf. Es ist eine spirituelle Alternative, die entfaltet und gelebt wird (»bleiben.erheben.wandeln« 2020: 38).

Gehen und doch bleiben?

Dass der Kirchenaustritt nicht immer ein sich gänzlich von „Kirche“ Abwenden bedeutet, belegen Äußerungen von Doris Bauer aus Köln, die 2020 ihren Austritt öffentlich machte:

Bauer ist weiterhin davon überzeugt, den für sie richtigen Weg gegangen zu sein: ‚Ich würde es wieder so machen‘, sagt sie. ‚Und ich würde es laut machen‘. Bauer ist ausgetreten, weil sie sich von der Kirche als Institution distanzieren wollte – und den ‚teilweise menschenunwürdigen und diskriminierenden Haltungen vieler Amtsträger‘, wie sie erklärt. In der Initiative Maria 2.0 hat sie sich wiedergefunden. ‚Es war für mich wie eine Erlösung‘, erzählt sie. Von Beginn an engagiert Bauer sich bei Maria 2.0, dem weltweiten Netzwerk Catholic Woman’s Council und ist auch ihrer Gemeinde St. Agnes weiterhin verbunden. ‚Ich bin auch ohne das Label (römisch-katholisch, Anm. d. Redaktion) weiter Teil der christlichen Gemeinschaft. Mein Glaube bleibt von meinem Kirchenaustritt unberührt‘, sagt Bauer (Strausa 2021).

Ebenso hat Lisa Kötter (Jg. 1960), Mitbegründerin von Maria 2.0 beschlossen,

die römische Kirche zu verlassen, aus der Körperschaft auszutreten, um mit ihren Steuern und ihrer Mitgliedschaft nicht länger ein aus ihrer Sicht verletzendes System zu unterstützen. Für Maria 2.0 werde sie sich aber weiterhin engagieren (Arning 2021).

Doris Strahm (Jg. 1953), Pionierin der Feministischen Theologie in der Schweiz, trat 2018 gemeinsam mit fünf Kolleginnen nach langem Ringen und der Suche nach guten Argumenten, in der Kirche zu bleiben, öffentlich aus der römisch-katholischen Kirche aus:

Der Kirchenaustritt beendet eine innere Zerrissenheit, die mich seit Jahren quälte, weil ich mich in meiner feministischen Arbeit nicht mehr als glaubwürdig empfand. […] Persönlich fühle ich mich durch meinen Entscheid deshalb von einer Last befreit. An meiner Arbeit als christliche feministische Theologin wird sich aber gar nichts ändern. […] Und ich bleibe weiterhin christliche Theologin und Teil jener weltweiten Ekklesia, die sich an der Botschaft Jesu vom Reich Gottes orientiert und diese umzusetzen versucht (Loretan-Saladin & Strahm 2019).

Insbesondere die Entscheidung von Doris Strahm belegt die Tragweite und Problemlage eines Kirchenaustritts von Frauen (und Männern), die Theologie und Kirche kritisch begleiten oder aktiv mitgestalten.

Um der Botschaft willen …

Bereits seit den 1980er Jahren wird die Frage diskutiert, ob sich die notwendigen Reformen in Kirche und Theologie nicht sowohl von innen als auch von außen bewerkstelligen lassen. Die Frage entsteht „aus der Erfahrung der Wirkungslosigkeit eigener Vorstellungen bei denen, die das Kirchenregiment führen“ (Fuchs 1989: 13). Damals wie heute – seit Jahrzehnten besteht ein Reformstau – ist der Umgang mit Enttäuschungen über eine solche Wirkungslosigkeit eine wesentliche Herausforderung. Es entstehen Resignation, Trauer und Ohnmachtsgefühle, auch Ärger und Wut darüber, „daß in der Organisation und Institution Kirche Innovationen vornehmlich als Störungen erlebt werden“ (Fuchs 1989: 24). Gerade Frauen werden wie in Organisationen auch in der Kirche als störend erlebt: „Sie stören durch ihre Anwesenheit, durch einen anderen Blick, durch Fragen und Herangehensweisen, die sich unterscheiden und einseitige Perspektiven ergänzen“ (Ganz 2021: 13). Aber eine solche Störung sei wichtig und trage zur Veränderung der Institutionen bei.

Diese Sichtweise und der christliche Glaube stellen eine starke Motivation dar, die Kirche nicht zu verlassen und in ihr von innen heraus Veränderung zu bewirken.

Trotz allem, was mich an meiner Kirche ärgert, frustriert, beschämt und an ihr zweifeln lässt, bin ich überzeugt, dass die einzigartige frohe Botschaft Jesu Christi nicht an Berechtigung und Kraft verloren hat (Ganz 2021: 14).

Sie ist jedoch zugleich die Motivation, sich auch nach dem Kirchenaustritt für die Kirche Jesu Christi stark zu machen.

Für eine beachtliche Minderheit bleibt der Glaube in irgendeiner Weise relevant. Viele sagen sogar, sie treten aus, weil sie auch ohne Kirche Christ sein können. Die Verabschiedung von der Kirche ist nicht zwangsläufig der Abschied vom Glauben (Schrom & Pollak 2021: 39).

Also: Schwindende religiöse Musikalität im Alter?

Sicherlich: Nicht nur in Ostdeutschland nimmt die religiöse Indifferenz zu; es ist nüchtern wahr und ernst zu nehmen, dass es sich „gut und anständig ganz ohne Gott leben lässt“ (Tiefensee 2020: 48). So ist davon auszugehen, dass Menschen – angestoßen durch die derzeitige Glaubwürdigkeitskrise der Kirche – diese verlassen, weil sie sehr wohl ohne sie und eben auch ohne (den von der Kirche verkündigten) Gott leben können. Zudem lässt die formale Kirchenmitgliedschaft keineswegs einen Rückschluss darauf zu, dass sich Getaufte auch als gläubige bzw. religiöse Menschen verstehen (vgl. die Übersicht „Glaubenspraxis in Deutschland“ in Forschungsgruppe fowid 2020) oder als „religiös unmusikalisch“ identifiziert werden können (vgl. Tiefensee 2000; Tiefensee 2020).

Dies lässt den Blick auf tatsächlich und insbesondere auf weibliche Religiöse richten, die sich für den Kirchenaustritt entscheiden. Es ist festzuhalten, dass dieser Schritt meist sehr gut überlegt gegangen wird. Selbst wenn er als spontaner und andere überraschender Akt wahrgenommen wird, ist die betroffene Person sehr häufig nach einem lang andauernden Prozess an einem Punkt angelangt, an dem „das Fass voll ist“. In diesem „Fass“ haben sich Ärger und Frustration, Enttäuschung und Zorn angesammelt, aber auch Erfahrungen von Macht auf Seiten der Kirchenverantwortlichen sowie des Gefühls von Ohnmacht auf Seiten der Frauen, denen „es reicht“. Was sich hier zeigt, ist also ein Schwinden des Vertrauens in die Institution Kirche und in diejenigen, die sie als Leitende repräsentieren. Es geht einher mit Anfragen an die kirchlichen Strukturen, die zumindest von einem Teil der „Männerkirche“ als lediglich peripher wandelbar bezeichnet werden. Es geht einher mit der Kritik an einem Umgang von Klerikern mit Laien und Laiinnen, der in einseitigem Sprechen von oben nach unten und der Einforderung von widerspruchslosem Gehorsam besteht. Wie Amtsträger „mit Menschen umgehen und was sie den Menschen antun, ist stellenweise unerträglich“ (Fuchs 1989: 27)!

Kriterium dieses Vertrauensschwunds, der Anfragen und der Institutionen-Kritik ist die Vorstellung einer Kirche als Nachfolgegemeinschaft von gleichgestellten Getauften, in der Geschlechtergerechtigkeit herrscht. Maßstab ist das Evangelium Jesu Christi, das zur Praxis eines menschlich-menschenfreundlichen Umgangs miteinander ruft. So braucht es einen „Weg der Umkehr und Erneuerung“, um das Evangelium glaubwürdig verkünden zu können (Satzung des Synodalen Weges 2019: Präambel). Während die einen ihre (vielleicht letzte) Hoffnung auf den Synodalen Weg der Katholischen Kirche in Deutschland setzen, haben die anderen jegliche Hoffnung auf eine nachhaltige Veränderung der Strukturen der Kirche und der Situation von Frauen aufgegeben. Beide Gruppen jedoch bauen darauf, dass die christliche Botschaft die Option für ein gutes Leben bietet – ob ihr nun innerhalb oder außerhalb der Institution gefolgt wird.

Neue Töne von Religiosität

Bleiben wir beim Bild der „religiösen Musikalität“, so kann in diesem Zusammenhang keinesfalls von einem „Schwinden“ gesprochen werden – eher von einer zunehmenden Ausdifferenzierungsfähigkeit von Tonhöhen, Klangfarben, Rhythmen – oder von einem Wechsel der Musikrichtung und der Entdeckung der Fähigkeit zum Selbstmusizieren. Mit zunehmendem Alter erweitert sich das Repertoire und kann sich der Musikgeschmack verändern. So auch in der religiösen Melodie: Wenn nur andere den Takt vorgeben, sie zu eintönig ist oder es nicht möglich ist, nach ihr zu tanzen – was bedeutet sie dann noch?

Viele leiden im Stillen, haben sich irgendwie arrangiert oder aber auch resigniert; manche haben im benachbarten Ausland […] mehr Entfaltungsmöglichkeiten finden können; wieder andere haben sich nach langem Ringen entschieden, die katholische Kirche zu verlassen, und in der alt-katholischen oder evangelischen Kirche ihren Platz gefunden […] (Rath 2021: 14).

Sie sind weiterhin religiös musikalisch – aber sie singen ein neues Lied.

  1. Author contributions: The author has accepted responsibility for the entire content of this submitted manuscript and approved submission.

  2. Research funding: None declared.

  3. Competing interests: The author states no potential conflict of interest.

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Published Online: 2021-10-07
Published in Print: 2021-10-06

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