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BY 4.0 license Open Access Published by Oldenbourg Wissenschaftsverlag December 6, 2022

Jan Delhey / Emanuel Deutschmann / Monika Verbalyte / Auke Aplowski, Netzwerk Europa. Wie ein Kontinent durch Mobilität und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS, 2020. 272 S., kt., 29,99 €

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From the journal Soziologische Revue

Rezensierte Publikation:

Jan Delhey / Emanuel Deutschmann / Monika Verbalyte / Auke Aplowski, Netzwerk Europa. Wie ein Kontinent durch Mobilität und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS, 2020. 272 S., kt., 29,99 €


Genereller Überblick und zentrale Befunde

Das Buch „Netzwerk Europa“ ist dem Forschungsfeld der Makrosoziologie zuzuordnen und Ergebnis eines Teilprojektes des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Gruppenprojektes „Europäische Vergesellschaftung“ (Heidenreich, Delhey, Lahusen, Gerhards, Mau, Münch, Pernicka, 2012). Insgesamt liegen 272 Seiten vor, die in sieben Kapiteln unterteilt sind und dem klassischen Aufbau der empirischen Sozialforschung entsprechen. Weitere Publikationen aus dem Teilprojekt und Anhänge aus dem Buch werden im Internet präsentiert (www.network-europe.eu).

Mit „Netzwerk Europa“ legen Delhey, Deutschmann, Verbalyte und Aplowski eine „historisch informierte makrosoziologische Netzwerkanalyse“ vor, die sozial-formative Wirkungen von politischen Einigungsprozessen in Europa aufdecken soll (S. 219). Die Soziolog:innen wollen die Frage klären, „inwieweit es parallel zum politischen Zusammenwachsen Europas auch zu einem sozialen Zusammenwachsen gekommen ist, zu einer europäischen Vergesellschaftung über nationalstaatliche Grenzen hinweg“ (S. 195).

Theoretisch bearbeiten Delhey et al. ein spezielles Paradigma in der Europaforschung: „horizontale Europäisierung“ (S. 7). Innerhalb dieses Paradigmas unterscheiden sie einen regulativen Ansatz, einen kosmopolitisch-konstruktivistischen Ansatz und einen Verflechtungsansatz, den sie von allen bevorzugen. In ihrer Einordnung beziehen sie sich zuerst auf den transaktionalistischen Ansatz von Karl Deutsch, welcher Transaktionen zwischen Staaten als Indikatoren für Integration und Bedingung für Kooperationen anführt (S. 8). Allerdings liegt das Erkenntnisinteresse dieses Buches nicht in „politischen Einigungsschritten“, sondern im „sozialen Zusammenwachsen“ selbst (S. 8). Letztlich knüpfen Delhey et al. an die relationale Soziologie von Georg Simmel an, der „Gesellschaft über Wechselwirkungen definiert“ und somit Aspekte wie Dichte von Austauschbeziehungen in den Vordergrund rückt (S. 220).

Bereits vor den empirischen Analysen stellen die Forscher:innen heraus, dass sie eine zunehmende Vergesellschaftung von Europa als Ergebnis ihrer Studie erwarten. Dabei verweisen sie auf vier Bedingungskomplexe, die transnationale menschliche Aktivitäten in Europa beeinflussen: Erstens, Änderungen in institutionellen Rahmenbedingungen wie EU-weite Mobilitätsrechte, Vereinheitlichungen oder Erleichterungen. Zweitens, zu- oder abnehmende Heterogenitäten in Lebenschancen und Wohlstand zwischen Sozialräumen. Drittens, Verbesserungen oder Verschlechterungen in Infrastrukturen wie verfügbare Angebote an Verkehrsmitteln. Viertens, Zu- oder Abnahme an Ressourcen wie finanzielle Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes, aber auch kognitiv-kulturelle Befähigungen.

Basierend auf diesen Bedingungskomplexen werden forschungsleitende Hypothesen formuliert (S. 23), die in vier Kapiteln für vier verschiedene Netzwerke geprüft werden: transnationale Netzwerke zu Migration, Studierendenmobilität, Tourismus und Telefonie. In den ersten beiden Hypothesen wird ein größerer Umfang an Vergesellschaftung prognostiziert (Wachstumsthese) sowie ein dichter verbundenes Netzwerk Europa (Verdichtungsthese). Hypothesen drei und vier lassen weniger Ungleichheit im Netzwerk über die Zeit erwarten (Dezentralisierungshypothese) sowie unterschiedliche Entwicklungen hinsichtlich der Kopplung zwischen wirtschaftlichen und sozialen Strukturen in den Netzwerken ((De-)Ökonomisiserungsthese) bzw. im Bildungssektor eine engere Kopplung nach Universitäts-Rankings (Shanghaiisierungsthese). Hypothesen fünf und sechs lassen eine sich steigernde „Abgrenzung des Netzwerks Europa“ (S. 24) erwarten (Schließungsthese) sowie die Herausbildung einer eigenständigen Komponente im globalen Austauschnetzwerk (Regionalisierungsthese).

Für quantitative Datenanalysen werden Makro-Datensätze von der Internationalen Fernmeldeunion, den Vereinten Nationen, der Weltbank sowie eines kommerziellen Anbieters (TeleGeography) herangezogen. Ein Schwerpunkt der Analysen liegt auf einem Teildatensatz, der das Austauschnetzwerk von 37 europäischen Ländern umfasst. In weltweiten Analysen werden 142 nicht-europäische Länder einbezogen, u. a. auch Russland.

Beobachtungszeiträume liegen bei über 50 Jahren in den Netzwerken zur Migration und Studierendenmobilität (1960–2015/2017) und 20 bis 30 Jahren in den Netzwerken zum Tourismus und zur Telefonie (1995/1983–2015). Zuletzt werden auch Umfragedaten des Eurobarometers aus dem Jahr 2010 in die Studie einbezogen.

Methodisch arbeiten Delhey et al. überwiegend mit Verteilungen, relativen Häufigkeiten und zusammenfassenden Netzwerk- und Ungleichheitsmaßen. Sie präsentieren sowohl Kennzahlen für einzelne Nationalstaaten im Querschnitt als auch für gesamte Netzwerke im Vergleich über die Zeit, z. B. in Fünfjahres-Schritten (S. 185). Zur Veranschaulichung der Ergebnisse zeigen sie zahlreiche farbige Balkendiagramme, geographische Netzwerkkarten und Alluvial-Diagramme. Einfache Korrelationen werden zwischen Zentralitätswerten und Eigenschaften von Ländern berechnet, insbesondere BIP (S. 78). Einfache und multiple QAP Regressionen schätzen Zusammenhänge zwischen Netzwerken (z. B. S. 183).

Die Ergebnisse der Datenanalysen zeigen, wie erwartet, eine überwiegende Bestätigung der Hypothesen. Für das Migrationsnetzwerk (S. 90) und das Studierendennetzwerk (S. 127) werden alle Hypothesen angenommen. Im Tourismus- sowie im Telefonienetzwerk werden fünf von sechs Hypothesen angenommen und nur die Schließungshypothese verworfen, da interne Geschlossenheit konstant hoch bleibt oder abnimmt (S. 160, S. 192). Aus den QAP Regressionen lässt sich festhalten, dass Kommunikationsbeziehungen zwischen Ländern (Telefonie) von physischen grenzüberschreitenden Verflechtungen wie Studierendenmobilität oder Tourismus signifikant beeinflusst werden, nicht jedoch von Migrationsflüssen (S. 184).

Im letzten, siebten Kapitel des Buches zeigen Delhey et al. eine Bilanz und Bewertung zur europäischen Vergesellschaftung. Ihre Zusammenschau von Volumina transnationaler Aktivitäten verdeutlicht, dass eine absolute Zunahme zu verzeichnen ist, so dass die Länder Europas immer stärker miteinander verflochten sind (S. 198). Einen „Prozess der Europäisierung“ (S. 208) machen auch die verwendeten Indizes deutlich, die sich auf geographische Schwerpunkte transnationaler Aktivitäten beziehen. Delhey et al. stellen fest: Europa ist „nicht nur politisch und wirtschaftlich zusammengewachsen, sondern auch sozial“ (S. 208).

Während Europa sich zum einen vergesellschaftet hat, bleiben die Aktivitätsströme ungleich verteilt und bilden eine persistente Zentrum-Peripherie-Struktur. Im Zentrum einer relativ stabilen Hierarchie befinden sich vorwiegend wohlhabende Länder in zentraler geographischer Lage, wobei sich auch Tendenzen eines Aufholprozesses und einer Dezentralisierung des Netzwerks aufzeigen, z. B. bei der Studierendenmobilität (S. 215). Zuletzt zeigen QAP Analysen zur transnationalen Verbundenheit anhand von Umfragedaten, dass vor allem Ströme zur Personenmobilität einen signifikanten Einfluss auf den (empfundenen) Grad der Verbundenheit zwischen Ländern aufweisen (S. 235).

Inhaltliche Anmerkungen

In ihren Erklärungen beziehen sich Delhey et al. überwiegend auf Opportunitäten und Nutzenaspekte als Antezedenzien von Netzwerken (Borgatti et al., 2009), insbesondere auf den Wandel formaler Institutionen, sozialer Ungleichheiten, Infrastrukturen und Ressourcen. Gegen diese Erklärungen ist generell nicht viel einzuwenden, denn sie erscheinen plausibel. Viele der genannten Aspekte entsprechen dem Alltagswissen sowie klassischen Einsichten zu Wirkungen von Angebot und Nachfrage oder Liberalisierungen von Märkten.

Einige Formulierungen erinnern an Newtonsche Gravity Modelle, die in der Ökonometrie zur Modellierung von Handelsflüssen genutzt werden. Beispielsweise schreiben Delhey et al. im Zusammenhang des Tourismusnetzwerks „Spanien zieht mit Abstand die meisten Reisenden an“ (S. 140) und bezeichnen „Deutschland, Frankreich und Großbritannien als Gravitationszentrum“ (S. 157). Es werden auch interessante Bedeutungen von Aktivitätsströmen genannt, z. B. brain circulation, brain drain oder brain gain (S. 128), deren strukturelle Formen und Determinanten weiter erforscht werden könnten, genau wie die Gesetzmäßigkeiten von Newton.

Etwas an Schärfe verliert die Studie dadurch, dass einige Bedingungsfaktoren genannt werden, deren Wirkungsweisen jedoch nicht direkt untersucht werden (können), u.A. aufgrund der verwendeten Makro-Daten. Außerdem findet das Prinzip der Falsifikation nur wenig Anwendung, da die Hypothesen überwiegend angenommen werden. Im Schlusskapitel führen Delhey et al. Abwägungen an, indem sie beispielsweise rechtlich-institutionelle Faktoren und politische Vorbedingungen (die Auflösung des Ostblocks) hervorheben, um Entwicklungen zur längerfristigen Personenmobilität zu erklären (S. 202). Verschiebungen in den Präferenzen im Sinne einer europäischen Identität werden weitgehend ausgeschlossen, da wenig Anhaltspunkte dazu vorliegen (S. 209). Da hier die Anhaltspunkte überwiegend in der Literatur gesucht wurden, wäre eine Erweiterung der Analysen durch geeignete Daten zur Identifikation mit Europa ein möglicher weiterer Schritt, um dieses zu beurteilen. Neben den Veränderungen grenzüberschreitender Vergesellschaftung sind weiterhin auch die Kontinuitäten interessant, beispielsweise in der Hierarchie des Netzwerks Europa, welche nur wenig Erklärung finden. Als weitere Schwäche der Studie sei angemerkt, dass Bedingungskomplexe außerhalb von Europa nur wenig bearbeitet werden. Schließlich wäre eine Fortführung des Forschungsprogramms mit geeigneten Mikro-Netzwerkdaten zu empfehlen, um klarere Schlüsse hinsichtlich kausaler Mechanismen ziehen zu können.

Zur Einordnung der Ergebnisse lässt sich an weitere Netzwerkforschung zu Ländern und Städten anschließen. Einen prominenten Anknüpfungspunkt bietet die globale Studie von Beckfield (2010), die auf Daten von Mitgliedschaften in zwischenstaatlichen Organisationen beruht. Sein Fazit für den längeren Zeitraum von 1820 bis 2000 lautet: „there is evidence of growing disintegration, fragmentation, heterogeneity, and regionalization in a world polity that has become ever less like the small world envisioned by several approaches to political globalization” (Beckfield, 2010, S. 1051). Das vorliegende Buch untermauert dieses Ergebnis und stellt dabei eine Variante der Regionalisierung heraus, die horizontale Europäisierung, die politisch von der EU vorangetrieben wurde bzw. wird. Im weiteren historischen Kontext zeigt sich auch, dass es schon lange vor der EU politische und wirtschaftliche Institutionen gab, die zur Vergesellschaftung beigetragen haben. Eigene Forschungen zeigen, dass beispielsweise die mittelalterliche Hanse tiefe Verbindungen zwischen Regionen und Städten in Nordeuropa erzeugte, die sich bis heute mit der Hanse identifizieren. Diese Verbindungen können nicht nur zur Integration und Homogenisierung führen, sondern ebenso die Grundlage für Divergenzen und radikalen Wandel schaffen (Wurpts et al., 2018). Einen aktuellen Fall bietet die kontemporäre Studie von Akaliyski und Welzel (2020), die eine zunehmende Kluft in emanzipativen Werten zwischen Ost- und Westeuropa aufzeigt. Lassen sich diese Unterschiede durch regionale Vertiefungen in den Mobilitäts- und Kommunikationsflüssen erklären?

Methodologischer Kommentar

Methodologisch sind einige kleinere Aspekte zu nennen, die beim Lesen durch die „Netzwerkbrille“ auffallen. Als genereller Punkt ist ein starker Fokus auf Länderpaare (Dyaden) und deren Gewichte zu nennen, welcher von potentiell wichtigen Merkmalen der Verbindungstrukturen zwischen Ländern ablenken könnte. Es seien hier drei Beispiele genannt: Erstens, der „(Durchschnitts-)Grad“ wird anhand des Umfangs der Aktivitätsströme „pro Länderpaar“ definiert (S. 42) und nicht anhand der (durchschnittlichen) Anzahl von Kanten bzw. angrenzender Knoten gemessen (Wasserman & Faust, 1994, S. 100ff.). Durch den Fokus auf die Stärke eingehender und ausgehender Flüsse von Personen und Kommunikationen, z. B. Anzahl von Studierenden (S. 113), bleiben mögliche Unterschiede in den Verteilungen zwischen den Ländern weitgehend unberücksichtigt. Ein ähnliches Problem gibt es beim Zentralisierungsgrad, der nicht die Ungleichheit in der Degree-Verteilung erfasst (Wasserman & Faust, 1994, S. 180) bzw. der Grad in dem das Netzwerk einem „Stern“ entspricht (Beckfield, 2010, S. 1033), sondern es werden bekannte Maße aus der Ungleichheitsforschung verwendet, beispielsweise der Gini-Koeffizient, die sich an den gewichteten Kanten orientieren (S. 43). Auch Beckfield (2010, S. 1034) verwendet den Gini-Koeffizienten in seiner Analyse von Zentrum-Peripherie-Strukturen, kalkuliert aber vorher ein geeignetes Netzwerkmaß. Drittens, Delhey et al. erfassen Hierarchien und Positionen von Ländern (Zentrum-Peripherie) je nach Art des Netzwerks entweder anhand von Differenzen oder Summen eingehender und ausgehender Ströme (z. B. S. 181), nicht aber durch klassische Verfahren der Netzwerkanalyse, z. B. Blockmodelle (Wasserman & Faust, 1994, S. 419), welche ähnliche Strukturmuster in den Beziehungen auf Länderebene erfassen würde.

Zu den QAP Regressionen, die generell geeignet sind, müssen letztlich auch Schwachpunkte genannt werden. Erstens sind kausale Interpretationen der Analysen zur transnationalen Verbundenheit im letzten Kapitel des Buches nur eingeschränkt möglich (S. 235). Immerhin tritt auch hier das klassische Problem der „reverse causation“ auf, welches durch den Einschluss einer Messung zu einem früheren Zeitpunkt überzeugender gehandhabt werden könnte (siehe Murray, 2017, S. 1640). Zweitens, die gezeigten QAP Analysen beschränken sich auf Dyaden und lassen komplexere Abhängigkeitsstrukturen aus, die aber soziale Netzwerke häufig auszeichnen und von anderen (nicht-sozialen) Netzwerken unterscheiden (z. B. Triaden in Freundschaftsnetzwerken). Eine methodologische Fortführung des Projektes mit weiteren Interdependenzstrukturen und inferentiellen Netzwerkmethoden wie „exponential random graph models“ (ERGMs) wäre ein empfehlenswerter nächster Schritt.

Fazit

Insgesamt bietet das Buch „Netzwerk Europa“ eine umfangreiche und solide, empirische Arbeit, die für alle Leser:innen von Interesse sein wird, die sich mit konkreter Vergesellschaftung in Europa befassen möchten. Zahlreiche farbige Visualisierungen geben einen anschaulichen und schnellen Überblick zu den Ergebnissen. Umfassende Kontextualisierungen, insbesondere des Netzwerks Europa, machen die Analysen von Wandel (und Kontinuität) nachvollziehbar. Durch die einfache und weitgehend beschreibende Natur der Forschung, sollte das Buch einem weiten Leser:innenkreis zugänglich sein.

Leser:innen, die sich für spezielle Bereiche wie Migration, Studierendenmobilität, Tourismus oder Telefonie interessieren, finden grundlegende Entwicklungsmuster in den einzelnen Kapiteln, die konkrete Bezugswerte für weitere Reflektionen bieten.

Netzwerkinteressierte finden durch die umfangreichen Analysen, die breiten Erklärungen und aufgezeigten Zusammenhänge zwischen verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Netzwerken durchaus Anregungen für das Studium multiplexer Netzwerke.

Literatur

Akaliyski, P. & Welzel, C. (2020). Changing Values: Supranational Identities, Geopolitical Rivalry and Europe’s Growing Cultural Divide. Journal of Cross-Cultural Psychology, 51(9), 740–762. 10.1177/0022022120956716Search in Google Scholar

Beckfield, J. (2010). The Social Structure of the World Polity. American Journal of Sociology, 115(4), 1018–1068.10.1086/649577Search in Google Scholar

Borgatti, S.P.; Mehra A.; Brass, D.J. & Labianca, G. (2009). Network Analysis in the Social Sciences. Science, 323, 892–895.10.1126/science.1165821Search in Google Scholar

Heidenreich, M.; Delhey, J.; Lahusen, C.; Gerhards, J.; Mau, S.; Münch, R. & Pernicka, S. (2012). Europäische Vergesellschaftungsprozesse. Horizontale Europäisierung zwischen nationalstaatlicher und globaler Vergesellschaftung. Pre-prints of the DFG Research Unit “Horizontal Europeanization” (2012/01), Oldenburg.Search in Google Scholar

Murray, J. (2017). Interlock Globally, Act Domestically: Corporate Political Unity in the 21st Century. American Journal of Sociology, 122/6, 1617­–1663.10.1086/691603Search in Google Scholar

Wasserman, S. & Faust, K. (1994). Social Network Analysis: Methods and Applications. Cambridge University Press.10.1017/CBO9780511815478Search in Google Scholar

Wurpts, B.; Corcoran, K.E.; Pfaff, S. (2018). The Diffusion of Protestantism in Northern Europe: Historical Embeddedness and Complex Contagions in the Adoption of the Reformation. Social Science History, 42(2), 213–244.10.1017/ssh.2017.49Search in Google Scholar

Online erschienen: 2022-12-06
Erschienen im Druck: 2022-12-01

© 2022 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Downloaded on 28.2.2024 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/srsr-2022-2012/html
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