Accessible Requires Authentication Published by Oldenbourg Wissenschaftsverlag March 23, 2017

Überlagerung der Störeinflüsse mehrerer Streuobjekte auf die Zielgröße eines Doppler-Drehfunkfeuers (DVOR)

Influence superposition of several scattering objects on the indicated bearing of Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (DVOR) navigation aid
Sergei Sandmann and Heyno Garbe
From the journal tm - Technisches Messen

Zusammenfassung

Der störende Einfluss von Streuobjekten auf die Zielgröße (geometrischer Winkel) von Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (DVOR) Drehfunkfeuern stellt eine komplexe Struktur im Raum dar. Im Fall von mehreren Streuobjekten ergibt sich eine Überlagerung der einzelnen Störbeiträge. Von besonderem Interesse in diesem Zusammenhang ist die resultierende Struktur des Störeinflusses, die von der Art der Überlagerung bestimmt wird. Abhängig von der Korrelation der einzelnen Störbeiträge sind sowohl konstruktive als auch destruktive Überlagerungen möglich. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass eine pauschale lineare Addition der einzelnen Störbeiträge den resultierenden Störeinfluss der Streuobjekte deutlich überschätzt und einen Grenzfall beschreibt, der eine vollständige Korrelation der einzelnen Störbeiträge voraussetzt. Des Weiteren wird anhand von Simulationen verschiedener Konstellationen von Windenergieanlagen erläutert, dass eine geometrische Addition den kombinierten Störeinfluss weitaus realistischer abschätzt.

Abstract

The interfering effects of scattering objects on the indicated bearing of Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (DVOR) navigation aids are complex stuctures in space. In case of several scattering objects the resulting interference is composed of a superposition of all involved interferences. In this context the structure of the resulting interference, determined by the character of superposition, is of particular interest. Depending on the correlation of each interference constructive as well as destructive superpositions are possible. In this work it is shown that an overall linear summation of all involved interferences is obviously overstating the resulting interference effects. The linear summation is rather a theoretical kind of worst case consideration for insinuating a full correlation between each interference contribution. Furthermore by means of several simulations of wind turbine constellations it is illustrated that a geometrical summation is providing a much more realistic estimation of the combined interference.

Danksagung

Diese Arbeit wurde teilweise unterstützt vom Verbundprojekt WERAN. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages (FKZ: 0325644B).

Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden teilweise erstellt unter Nutzung des Clustersystems der LUIS, Leibniz Universität Hannover.

Erhalten: 2016-11-30
Revidiert: 2017-1-23
Angenommen: 2017-2-1
Online erschienen: 2017-3-23
Erschienen im Druck: 2017-9-26

©2017 Walter de Gruyter Berlin/Boston