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Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter July 31, 2007

Patristische Arbeitshilfen im Internet (V). Fremdsprachige Zeichensätze

  • Martin Wallraff
From the journal

Abstract

Es ist üblich geworden, darüber zu klagen, daß im Computerzeitalter auch solche Arbeiten den Autoren aufgebürdet werden, die klassischerweise den Typographen zukamen, also eigens dafür ausgebildeten und darin erfahrenen Spezialisten – und dies, ohne daß die Autoren dafür bezahlt oder die Bücher billiger würden. Die Klage ist berechtigt, und zusätzlich ist zu bedenken, daß die Zeche nicht nur der Autor zahlt, sondern auch der Leser, denn obwohl Autoren, Herausgeber oder die jeweils zuständigen Hilfskräfte mitunter ein hohes Maß an Zeit und Mühe investieren, um reproduktionsfähige Druckvorlagen zu liefern, sind die Resultate im Hinblick auf Lesbarkeit und Ästhetik oft nicht sehr befriedigend. Daß man mit dem Computer alles machen kann, heißt noch nicht, daß der (dafür nicht ausgebildete) Benutzer auch weiß, wie er es machen kann oder könnte oder sollte. Mit anderen Worten: pouvoir und savoir faire sind nicht das Gleiche.

Published Online: 2007-07-31
Published in Print: 2004-12-19

© Walter de Gruyter

Downloaded on 6.2.2023 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zach.8.2.358/html
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