Skip to content
Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter June 19, 2006

Gesteuerter und ungesteuerter Grammatikerwerb, Bericht über die AG 4 auf der Jahrestagung der „Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft“ (DGfS) in Mainz, 25.–27. Februar 2004

Tabea Becker and Corinna Peschel
From the journal

Abstract

Der traditionelle Grammatikunterricht hat sich immer wieder vorwerfen lassen müssen, die Verstehens- und Handlungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend zur berücksichtigen. Dieser Vorwurf liegt vor allem darin begründet, dass Kenntnisse über das Sprachwissen der Schüler und damit über die Integrierbarkeit und Verwendbarkeit des unterrichtlich zu Vermittelnden bei Lehrkräften in der Regel nur in sehr eingeschränktem Maße vorhanden sind. Fragen wie die folgenden sind aber für einen schülergerechten wie auch sachangemessenen Grammatikunterricht unerlässlich: Was wissen Schüler schon über sprachliche Formen und ihre Funktionen, was müssen sie neu lernen? Was sollte lediglich aus dem Status impliziten Wissens in explizites Wissen umgewandelt werden. Hier kommt der Kategorie der „Sprachbewusstheit” entscheidende Bedeutung zu.

Published Online: 2006-06-19
Published in Print: 2004-04-01

© Walter de Gruyter

Scroll Up Arrow