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BY-NC-ND 3.0 license Open Access Published by De Gruyter June 2, 2014

Über S-[2.4-Dinitrophenyl]-l-cystein

Helmut Zahn and Klaus Traumann

1934 stellte Saunders1 aus reduziertem Glutathion und l-Chlor-2.4-dinitrobenzol in eiskalter Natronlauge kristallines S-[2.4-Dinitrophenyl]-glutathion dar. Unter den gleichen Bedingungen gewann er aus Cystein eine Substanz, die er für S-[2.4-Dinitrophenyl]-cystein (I) hielt:

1945 wies aber Sanger2 bei seinen Arbeiten am Insulin nach, daß das Saunders sche Produkt nicht einheitlich ist. Chromatographisch zerlegte er es in mehrere Fraktionen, die er jedoch präparativ nicht isolieren und durch Elementaranalyse sichern konnte. Da S-[2.4-Dinitrophenyl]-cystein für die Konstitutionsaufklärung von Proteinen seit den Sanger sehen Arbeiten ein erhebliches Interesse beansprucht und es bis jetzt verschiedenen Autoren 2, 3 nicht gelang, die Verbindung präparativ darzustellen, wurde die vorliegende Arbeit dieser Aufgabe gewidmet.

Received: 1954-6-3
Published Online: 2014-6-2
Published in Print: 1954-8-1

© 1946 – 2014: Verlag der Zeitschrift für Naturforschung

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 License.

Downloaded on 31.1.2023 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/znb-1954-0804/html
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