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BY-NC-ND 3.0 license Open Access Published by De Gruyter November 8, 2017

Carolin Krüger. 2016. Diskurse des Alter(n)s. Öffentliches Sprechen über Alter in der Bundesrepublik Deutschland (Diskursmuster 11). Berlin, Boston: De Gruyter Mouton. 540 S.

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Carolin Krüger. 2016. Diskurse des Alter(n)s. Öffentliches Sprechen über Alter in der Bundesrepublik Deutschland (Diskursmuster 11). Berlin, Boston: De Gruyter Mouton. 540 S.


Wenn die Autorin feststellt, dass die Aussage von Fiehler und Thimm aus dem Jahr 1998, dass „‚alte Menschen in der deutschsprachigen Linguistik nicht vorkommen‘ (Fiehler & Thimm 1998: 10)[...] mittlerweile nicht mehr bestätigt werden [kann]“ (S. 84), so möchte ich ihr widersprechen. Nach wie vor hält sich die Zahl der Veröffentlichungen zum Alter in der deutschsprachigen Linguistik in engen Grenzen, und das Thema Alter hat in der Sprachwissenschaft bei Weitem nicht den Stellenwert wie z. B. in der Soziologie, der Psychologie, den Wirtschaftswissenschaften oder der Gerontologie. Umso wichtiger ist das Erscheinen einer groß angelegten Untersuchung, die sich diskursanalytisch mit der Entwicklung des öffentlichen Sprechens über Alter(n) in der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum von 1958 bis 2009 befasst. Sie stellt sowohl für die Diskursanalyse wie auch für die Sprachwissenschaft einen Meilenstein dar.

Das Ziel der Untersuchung formuliert Carolin Krüger resümierend wie folgt:

„Das Ziel der vorliegenden Arbeit war eine Analyse öffentlicher, nicht-wissenschaftlicher Diskurse zum Thema Alter(n) in ihrer printmedialen Manifestierung zwischen den Jahren 1958 und 2009. Vor dem Hintergrund des Wandels von demographischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen in diesem Zeitraum sollte die Frage nach den sprachlich vermittelten Alter(n)sbildern in verschiedenen thematischen Zusammenhängen beantwortet werden.“ (S. 455)

Die Arbeit besteht aus einem theoretischen Teil (Kap. 2: „Theoretische Grundlegung und Methodik“ und Kap. 3: „Der Forschungsstand: Alter, Sprache und Diskurse“) und einem empirischen Teil, der die eigentliche Diskursanalyse umfasst (Kap. 4: „Das Untersuchungskorpus“, Kap. 5: „Der Teildiskurs ‚Pflege‘“, Kap. 6: „Der Teildiskurs ‚Zielgruppe‘“ und Kap. 7: „Der Teildiskurs ‚Generation‘“; ich komme später noch darauf zu sprechen, was mit den zunächst intransparenten Bezeichnungen „Zielgruppe“ und „Generation“ gemeint ist). „Der Alter(n)sdiskurs – Kontinuitäten und Brüche: Zusammenschau der Ergebnisse“ (Kap. 8) und ein Schlusskapitel beenden die Arbeit.

In der Einleitung verdeutlicht die Autorin die grundlegende Differenz zwischen systematischen diskursanalytischen Untersuchungen und den geläufigeren – wie sie es nennt – „Eindrucksbeschreibungen bezüglich Diskursen des Alter(n)s bzw. des demographischen Wandels“ (S. 11), und sie konstatiert:

„Eine systematische Untersuchung der medialen Berichterstattung über einen längeren Zeitraum, die solche Annahmen [gemeint sind Eindrucksbeschreibungen; RF] verifizieren oder falsifizieren könnte und darüber hinaus diskurslinguistische Methodik verwendet, fehlt jedoch bisher.“ (S. 11)

Ich werde im Folgenden die einzelnen Kapitel des Buches besprechen. Kap. 2 beginnt mit der Formulierung der Untersuchungsfrage:

„Wie sehen sprachlich konstruierte Alter(n)sbilder, verstanden als kollektive Deutungsmuster von Alter(n), in verschiedenen thematischen Bereichen [den drei untersuchten Teildiskursen; RF] aus und wie haben sie sich in den letzten sechs Dekaden, die nicht nur in Bezug auf das Thema Alter(n) großen Verwerfungen unterlagen, entwickelt? [...] Sprache und Sprachwandelerscheinungen werden hier als integrale Bestandteile der Entwicklung von Alter(n)sbildern gesehen.“ (S. 15)

Das weitere Kapitel dient der Reflexion und theoretischen Modellierung des Diskursbegriffes. An den Anfang ihrer Überlegungen stellt die Autorin eine Definition von Andreas Gardt:

„Ein Diskurs ist die Auseinandersetzung mit einem Thema,

– die sich in Äußerungen und Texten der unterschiedlichsten Art niederschlägt,

– von mehr oder weniger großen gesellschaftlichen Gruppen getragen wird,

– das Wissen und die Einstellungen dieser Gruppen zu dem betreffenden Thema sowohl spiegelt,

– als auch aktiv prägt und dadurch handlungsleitend für die zukünftige Gestaltung der gesellschaftlichen Wirklichkeit in Bezug auf dieses Thema wirkt.“ (Gardt 2007: 29)

Im Folgenden setzt sich Krüger mit den Diskurskonzepten von Foucault und Busse & Teubert sowie verschiedenen Richtungen der linguistischen Diskursanalyse (Historische Diskurssemantik, Kritische Diskursanalyse) auseinander. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Grundeinheit des Diskurses nicht der Text, sondern die Aussage sei (S. 25). Für die eigene Untersuchung stützt sie sich auf die von Spitzmüller & Warnke (2011) entwickelte Methodologie der diskurslinguistischen Mehr-Ebenen-Analyse (DIMEAN), die sie für ihre Zwecke anpasst. Für die intratextuelle Ebene wählt sie dabei (a) Bezeichnungen für Menschen im höheren Lebensalter, (b) Okkasionalismen, (c) sprachliche Bilder, insbesondere Metaphern, und (d) metasprachliche Kommentare als analyserelevante Phänomene aus. Okkasionalismen (Ad-hoc- oder Gelegenheitsbildungen) werden berücksichtigt, weil sie häufig Hinweise auf Einstellungen und Wertungen bieten und Aussagen perspektivieren können.

Einen wichtigen Stellenwert nehmen in der vorliegenden Untersuchung die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein, innerhalb derer sich die drei betrachteten Teildiskurse („Pflege“ – „Zielgruppe“ – „Generation“) entwickeln und die sie ihrerseits beeinflussen. Sie werden als brute facts der Analyse der Diskurse jeweils vorangestellt, wobei relativierend gesagt wird, dass die Rahmenbedingungen nicht eine objektive Realität darstellen, sondern selbst weitestgehend Konstrukte sind und eine diskursive Struktur besitzen. Dies wird m. E. aber nicht immer hinreichend beachtet.

Da das Korpus der Diskursanalyse aus Zeitungstexten besteht, die betrachteten Diskurse sich also in einer Vielzahl von Zeitungsartikeln manifestieren, reflektiert die Autorin ferner, was relevante Faktoren sind, damit eine Nachricht den Weg in die Zeitung findet und damit zum Element der betrachteten Teildiskurse wird:

„Im Allgemeinen ist in den Texten des Korpus zu beobachten, dass für die Berichterstattung über Aspekte der Pflege Älterer ein konkreter Anlass (insbesondere kriminelle Vorgänge und gesetzliche Veränderungen) vonnöten ist, der dann zu einer generelleren Betrachtung der Pflegebedingungen in der Bundesrepublik führt.“ (S. 158)

Kap. 3 gibt einen Überblick über den Forschungsstand in der Linguistik einerseits zu Altersbildern und andererseits zu Sprache und Alter. Resümierend wird festgehalten, dass

„Alter(n)sbilder in der Sprache aus linguistischer Sicht bisher auf Wort- und Satzebene untersucht worden [sind]. Der Alter(n)sdiskurs hingegen wurde [...] bisher noch nicht systematisch über einen längeren Zeitraum aus linguistischer Sicht betrachtet.“ (S. 89)

Einschränkend wird hinzugefügt, dass der Alter(n)sdiskurs nie als Ganzes untersucht werden kann, sondern dass es sich immer nur um mehr oder weniger repräsentative Diskursausschnitte handeln kann.

Im folgenden empirischen Teil wird in Kap. 4 zunächst das Untersuchungskorpus vorgestellt. Es umfasst alle auf das Alter(n) bezogenen Texte aus den drei Printmedien Bild am Sonntag, Der Spiegel und Die Zeit aus den Jahren 1958/59, 1968/69, 1978/79, 1988/89, 1998/99 und 2008/09. Erfasst wird damit in Ausschnitten ein in Printmedien massenmedial verbreiteter Diskurs einer nicht-wissenschaftlichen Öffentlichkeit. Überblickt man das Gesamtkorpus mit einer Zeitspanne von 51 Jahren, dann stellt man, so die Autorin, fest, dass altersbezogene Texte ab den 1980er Jahren in allen drei Printmedien einen höheren Anteil an der Gesamtzahl aller Texte aufweisen als zuvor. Die wachsende Anzahl der Artikel in den Zeitungen lässt sich auch gut anhand der Artikellisten im Literaturverzeichnis nachvollziehen (S. 463–510).

Die Durchsicht des zusammengestellten Korpus führt Krüger dazu, zehn thematische Bereiche oder für eine Untersuchung interessante und relevante Teildiskurse zu identifizieren: (1) „Rente“, (2) „Pflege“, (3) „Zielgruppe“, (4) „Status“, (5) „Arbeit/Aktivität“, (6) „Generation“, (7) „Demographischer Wandel“, (8) „Gesundheit“, (9) „Kriminalität“ und (10) „Vergangenheit“. Die Autorin beschränkt die eigene Untersuchung auf die Teildiskurse „Pflege“, „Zielgruppe“ und „Generation“; besonders für die Teildiskurse „Rente“ und „Gesundheit“ hebt sie exemplarisch hervor, dass sie zu umfangreich sind und gesonderter Untersuchungen bedürfen.

Als Begründung der Beschränkung auf die drei genannten Teildiskurse führt Krüger an, dass darin unterschiedliche Konzeptualisierungen von Alter(n) erwartbar sind, Alter(n) in ihnen unter sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird und somit ein möglichst breites Bild über Diskursentwicklungen zum Thema Alter(n) gezeichnet werden kann.

Die nun folgenden Analysen der drei Teilkorpora „Pflege“, „Zielgruppe“ und „Generation“ (Kap. 5 bis 7) zeigen alle den gleichen Aufbau: Zunächst werden die sozioökonomisch-demographischen Rahmenbedingungen des Teildiskurses komprimiert und hochinformativ dargestellt. Dann werden die quantitative, die inhaltliche und die sprachliche Entwicklung behandelt. Bei der sprachlichen Entwicklung werden jeweils die verwendeten Bezeichnungen, die sprachlichen Bilder, die Okkasionalismen und die metasprachlichen Kommentare analysiert.

Die Korpusbelege für die Bezeichnungen und die Okkasionalismen werden im Buch vollständig aufgeführt, was gerade bei den Bezeichnungen zu überlangen Tabellen führt, weil auch niederfrequente Benennungen aufgeführt werden. Die sprachlichen Bilder (konzeptuelle Metaphern) werden in generalisierter Form (z. B. „Ältere als Gegenstände“, „Ältere als Kinder“) vollständig aufgeführt und teilweise im Text mit Zitaten belegt. Alle Belegstellen finden sich im elektronischen Anhang, ebenso der vollständige Bestand der metasprachlichen Kommentare.

Die Bestandsaufnahmen werden daraufhin interpretiert, welche Alter(n)sbilder in ihnen zum Ausdruck kommen und welche Veränderungen und Entwicklungen des (Teil-)Diskurses festzustellen sind. So verändert sich der Pflegediskurs (und die entsprechenden Bezeichnungen etc.) qualitativ als Folge der Pflegegesetzgebung, und durch das Aufkommen der Bezeichnung „Senior/in“ erfolgen deutliche Umgewichtungen im Netz der Bezeichnungen für ältere Menschen.

Die Kapitel werden durch instruktive Zusammenfassungen abgeschlossen. Z. B. „Der Teildiskurs ‚Pflege‘ der Jahrgänge 1998/99 und 2008/9 ist über weite Strecken ein Demenzdiskurs.“ (S. 259)

„Insgesamt sind die durch die sprachlichen Analysekategorien deutlich gemachten dominierenden Zuschreibungen für ältere Menschen mit Pflegebedarf Hilflosigkeit, Kindlichkeit und ein genereller Außenseiter- und Opferstatus (letztere drei Zuschreibungen werden vor allem metaphorisch verdeutlicht).“ (S. 260)

Als Teildiskurs „Zielgruppe“ (Kap. 6) sind Artikel zusammengefasst, die sich mit den heterogenen Fragen (a) nach dem Anteil der über 65-jährigen an der Gesamtbevölkerung, (b) nach dem Wahlverhalten und (c) der politischen Repräsentation Älterer sowie (d) der materiellen Situation und dem Konsumverhalten beschäftigen. Im Fokus stehen damit Ältere als politisch und wirtschaftlich agierende Personen. Ein Teilergebnis:

„Im Teildiskursbereich ‚Ältere als politische Zielgruppe‘ zeigt sich generell eine Entwicklung von den uninformierten, politisch naiven, bedürftigen Alten (1950er und 1960er Jahre) zu den manipulierenden, anmaßenden Alten (1990er, besonders 2000er Jahre).“ (S. 336)

Der Teildiskurs „Generation“ (Kap. 7) wertet Artikel aus, die sich (a) mit innerfamiliären Generationenbeziehungen, (b) mit außerfamiliären Beziehungen zwischen den Generationen und (c) mit synchronen Relationen von Generationen auf makrosozialer Ebene beschäftigen. Zu (c):

„In den 1960er bis 1980er Jahren überwiegt die Darstellung eines ideellen und politischen Generationenkonfliktes – in den meisten Fällen des ‚68er‘-Konflikts und seiner Ausläufer. In den 1980er Jahren tritt der ökonomische Generationenkonflikt deutlicher zutage, der in den 1990er und 2000er Jahren den Teildiskurs bestimmt.“ (S. 435)

Auch hier ein Teilergebnis:

„Die diskursive Konzentration auf Generationenkonflikte, auf einen ständig nötigen Generationenwechsel und das angemahnte Zurückstecken Älterer zugunsten Jüngerer zeichnet ein denkbar negatives mediales Bild vom Zusammenleben der Generationen [...].“ (S. 436)

Kap. 8 liefert schließlich eine Zusammenschau der Ergebnisse der Analysen der drei Teildiskurse. Zum einen wird dabei festgestellt, dass die Vermutung, dass den drei Teildiskursen jeweils eine eigene Art des Denkens und Sprechens zugrunde liege, bestätigt werden konnte. Zum anderen ist in den Analysen deutlich geworden, dass die „relevanten sozioökonomisch-demographischen Rahmenbedingungen nur teilweise eine Erklärung für Diskursentwicklungen liefern können.“ (S. 437) Das abschließende Kapitel 9 verweist auf dreierlei:

(1) „Durch die [..] empirische Betrachtung und diskurslinguistische Analyse der thematischen Teildiskurse ‚Pflege‘, ‚Zielgruppe‘ und ‚Generation‘ ist deutlich geworden, dass es unterschiedliche Alter(n)sbilder als kollektive Deutungsmuster gibt, die sowohl zeit- als auch teildiskursabhängig und – in einigen Fällen – auch abhängig vom Printmedienorgan sind.“ (S. 458)

(2) „Die herausgearbeiteten sprachlich vermittelten Alter(n)sbilder zeigen, dass trotz einer deutlichen Veränderung der Lebenslagen der Mehrheit der Älteren nicht davon ausgegangen werden kann, dass Alter(n)sbilder als kollektive Deutungsmuster von Alter(n) in den letzten Jahrzehnten deutlich positiver geworden seien.“ (S. 460)

(3) „Eine Analyse des kompletten Alter(n)sdiskurses ist offensichtlich nicht durchführbar.“ (S. 456)

Diese Besprechung des Buches kann die Vielfalt der diskursanalytisch erarbeiteten Ergebnisse nur in geringen Ansätzen wiedergeben. Insbesondere eine Vielzahl von (z. T. überraschenden) Detailergebnissen und quantitativen Auswertungen wartet auf den Leser. So z. B. ein quantitativer Überblick über die außerordentliche Zunahme von Artikeln zum Thema Alter(n) in allen drei Printmedien.

Das gedruckte Buch wird ergänzt durch einen elektronischen Anhang von 754 Seiten, der über die Website des Verlags zugänglich ist (https://www.degruyter.com/view/supplement/9783110430646_DDP11_Elektronischer_Anhang.pdf). Inhalt und Gliederung des Anhangs findet sich zwar im Inhaltsverzeichnis, hätten aber zur Orientierung im elektronischen Anhang wiederholt werden sollen. Der Umfang des Anhangs erklärt sich daraus, dass neben einigen quantitativen Auswertungen dort vor allem Belegstellen und ganze Belegtexte zugänglich gemacht sind.

Die Autorin hält mehrfach fest, dass der betrachtete Alter(n)sdiskurs partikulär ist. Wie partikulär er ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass nur drei Printmedien und von denen nur ein Fünftel der Jahrgänge und drei von zehn Themenbereichen betrachtet werden. Wissenschaftliche, politische, juristische und gesetzgeberische Alter(n)sdiskurse kommen nicht in den Blick, ebenso wenig wie die Vielfalt der mündlichen Aushandlungen in der Gesellschaft. Betrachtet wird also nur ein kleiner Teil des Gesamtalter(n)sdiskurses. Zudem muss man sich vor Augen stellen, dass niemand – außer der Autorin – den in diesem Buch betrachteten Alter(n)sdiskurs in dieser Form je vor Augen gehabt hat, so dass er in seiner Gänze hätte wirken können.

Man hätte also auch andere Diskursausschnitte zur Grundlage machen können (mit welchen anderen Ergebnissen?) und auch andere sprachliche Analysekategorien wären denkbar gewesen (z. B. explizite und implizite Bewertungen oder Perspektivität). Dennoch ist der betrachtete Diskursausschnitt m. E. gut gewählt und überaus aufschlussreich. Die Resultate der Analyse sind bedeutsam. Jeder, der in Zukunft sich empirisch fundiert mit Alter(n)sbildern und der historischen Entwicklung des Alter(n)sdiskurses in der Bundesrepublik befassen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei und wird seine Pionierleistungen zu schätzen wissen.

Das Buch enthält leider eine Anzahl von Druckfehler, die einem Verlag wie De Gruyter nicht gut zu Gesicht stehen.

Literatur

Fiehler, Reinhard & Caja Thimm. 1998. Das Alter als Gegenstand linguistischer Forschung – eine Einführung in die Thematik. In: Reinhard Fiehler & Caja Thimm (Hg.). Sprache und Kommunikation im Alter, Opladen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 7–16.10.1007/978-3-663-12378-1_1Search in Google Scholar

Gardt, Andreas. 2007. Diskursanalyse – Aktueller theoretischer Ort und methodische Möglichkeiten. In: Ingo H. Warnke (Hg.). Diskurslinguistik nach Foucault. Theorie und Gegenstände. Berlin, Boston: De Gruyter, 27–52.10.1515/9783110920390.27Search in Google Scholar

Spitzmüller, Jürgen & Ingo H. Warnke. 2011. Diskurslinguistik. Eine Einführung in Theorien und Methoden der transtextuellen Sprachanalyse. Berlin, Boston: De Gruyter.10.1515/9783110229967Search in Google Scholar

Published Online: 2017-11-8
Published in Print: 2017-12-4

© 2017 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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Downloaded on 4.2.2023 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zrs-2017-0031/html
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