Open Access Published by De Gruyter September 30, 2020

Pierre Bourdieu. 2017. Sprache. Schriften zur Kultursoziologie 1 (Pierre Bourdieu – Schriften: Band 9). Herausgegeben von Franz Schultheis & Stephan Egger. Aus dem Französischen von Hella Beister. Berlin: Suhrkamp. 257 S.

Karsten Schmidt

Die Sprachsoziologie von Pierre Bourdieu wurde innerhalb der Sprachwissenschaft – im Kontrast zur Wirkung von Bourdieus soziologischem Werk in anderen Disziplinen – bislang wenig rezipiert. Mit dem Band Sprache liegt nun eine Zusammenstellung aus Wieder- und Erstveröffentlichungen der deutschen Übersetzungen von Bourdieus zentralen sprachsoziologischen Texten vor, die alle in den späten 70er und frühen 80er Jahren entstanden sind. Diese Kanonisierung, die mit der Veröffentlichung in der bei Suhrkamp entstehenden Schriftenreihe einhergeht, ist ein guter Anlass, sich Bourdieus Sprachdenken noch einmal genauer anzuschauen. Was waren die Motive für diese soziologische ‚Einmischung‘ (S. 73) in die Sprachwissenschaft? Wie lässt sich Bourdieus sprachsoziologischer Ansatz kurz und knapp charakterisieren? Welche Schwächen und welche Anschlusspotenziale zeigen sich aus sprachwissenschaftlicher Sicht? Die Beantwortung dieser Fragen wird auch ein Licht auf die Rezeptionssituation werfen.

Doch zunächst zum Aufbau des Bandes selbst. In Sprache sind diejenigen vier Texte von Bourdieu vereinigt, die sich in seinem ohnehin ‚sprachaffinen‘ Gesamtwerk als die am ehesten rein sprachsoziologischen Arbeiten ansehen lassen. Bourdieu hat sich immer wieder und in verschiedenen Zusammenhängen, insbesondere dort, wo er die Wirkungen symbolischer Gewalt analysierte, mit der Rolle von Sprache befasst. Sie war für ihn nie unabhängig von spezifischen sozialen Kontexten verstehbar. Daher ist eine solche Zusammenstellung nicht unproblematisch, wie auch die beiden Herausgeber in ihren editorischen Anmerkungen betonen, vor dem Hintergrund des Aufbaus der gesamten Schriftenreihe aber nachvollziehbar (ich komme am Ende noch einmal darauf zurück). Die ersten beiden Texte (Der Fetisch Sprache und Zur Ökonomie des sprachlichen Tauschs) sind deutsche Erstveröffentlichungen. Sie enthalten bereits alle zentralen Aspekte der Bourdieu’schen Sprachsoziologie, die im dritten Text, der erneut den Titel Zur Ökonomie des sprachlichen Tauschs trägt, leicht verändert wieder auftauchen. Dieser Aufsatz ist Bourdieus zentrale Darstellung seiner Sprachsoziologie. Er bildete den Kerntext der Monographie Ce que parler veut dire von 1982, die 1990 als Was heißt sprechen? ins Deutsche übersetzt wurde. Der vierte und kürzeste Text, Der sprachliche Markt, fasst wesentliche Gedanken Bourdieus zusammen und lässt sich daher wie eine Kurzdarstellung seines Ansatzes lesen, auch wenn das nicht der tatsächlichen Chronologie der Publikationen entspricht.

Abgerundet wird die Zusammenstellung mit einem Einführungstext von John B. Thompson, der in die englische Übersetzung von Ce que parler veut dire von 1991 einleitete und bis heute die vielleicht ausgewogenste Zusammenfassung der Bourdieu’schen Sprachsoziologie darstellt (vgl. für einführende Darstellungen aus dem deutschsprachigen Raum Auer 2013, eher kritisch und aus soziologischer Perspektive Hartmann 2006 und zuletzt Müller & Hartmann 2016).

Trotz der zwei deutschen Erstveröffentlichungen bietet der Band Sprache, wie sich sehen lässt, nichts essentiell Neues. Doch gerade weil die Überschneidungen in den vier versammelten Texten teilweise „massiv ausfallen“, wie die Herausgeber eingestehen, und „insofern der Sammlung einen stark ‚werkphilologischen‘ Akzent verleihen“ (S. 196), macht der Band sehr deutlich, welche Aspekte seiner Schriften zur Sprache Bourdieu am wichtigsten waren. Der Ausgangspunkt und der rote Faden sind die Kritik an der – insbesondere mit den Namen de Saussure und Chomsky verbundenen – Systemlinguistik.

Eine soziologische Intervention

Das Gravitationszentrum von Bourdieus Kritik ist die der systemlinguistischen Ausrichtung zugrundeliegende „intellektualistische Philosophie, die aus der Sprache mehr ein Objekt intellektueller Erkenntnis macht als ein Instrument des Handelns und der Macht“ (S. 107, Hervorheb. i. O.). Zu den scholastischen Fehlschlüssen, die mit der Betrachtung von Sprache als einem praxisenthobenen Gegenstand einhergehen, gehört die „Illusion des Sprachkommunismus [...], die in der ganzen Sprachtheorie herumgeistert“ (S. 115), das heißt die Vorstellung von sprachlichen Interaktionen als rein symbolischem Austausch, an dem alle sprechenden Subjekte gleichberechtigt teilnehmen. Verdichtet ist diese Vorstellung im Saussure’schen Bild vom Sprachsystem als Schatz, der in allen Personen einer Sprachgemeinschaft niedergelegt ist, ebenso wie in der Chomsky’schen universellen Kompetenz. Der teils polemisch daherkommende Gestus von Bourdieus Kritik erklärt sich aus dem wissenschaftshistorischen Kontext heraus: Der linguistische Strukturalismus hatte sich Mitte des 20. Jahrhunderts zum dominierenden methodologischen Paradigma in den Geistes‑ und Sozialwissenschaften aufgeschwungen. Diese „objektivistische“ Wissenschaftshaltung (vgl. ausführlich Bourdieu 1987: 57–78) lässt historisch erzeugte, von Macht und Herrschaft durchdrungene gesellschaftliche Strukturen als naturwüchsig erscheinen und trägt schlimmstenfalls zur Verschleierung ihrer Bedingungen und Effekte bei.

Bourdieus Begriff der legitimen Sprache verdeutlicht, dass das, was für gewöhnlich neutral als Standardsprache bezeichnet wird, tatsächlich die aufgrund konkreter soziohistorischer Bedingungen von den jeweils herrschenden sozialen Klassen durchgesetzte Sprache ist. Gerade weil sie von allen, auch den beherrschten Klassen, als legitim anerkannt ist, wird sie in ihrem Willkürcharakter verkannt.

Verkannt werden dabei auch die sich alltäglich manifestierenden Herrschaftseffekte der legitimen Sprache, ihre symbolische Gewalt, angefangen bei der Stigmatisierung ganzer sozialer Gruppen aufgrund sprachlicher Merkmale bis hin zur Internalisierung der sozialen Verachtung bei Sprecherinnen und Sprechern, deren Sprachgebrauch als illegitim erachtet wird und die in bestimmten sozialen Kontexten im Sinne einer Selbstzensur gar nicht erst sprechen, ja gewissermaßen zum Schweigen verurteilt sind (eine Denkfigur, die Bourdieu immer wieder mit Bezug auf die „Unterklassen“, frz. classes populaires, in Anschlag bringt, um ihr Sprachverhalten in besonders offiziellen Situationen zu beschreiben).

Über solche Effekte trägt die legitime Sprache letztlich zur Produktion und Reproduktion sozialer Ungleichheit bei. Wie nun stellt sich Bourdieu diesen Zusammenhang zwischen Sprache und Gesellschaft, auf dessen machtkritische Rekonstruktion seine Sprachsoziologie zielt, genauer vor?

Der sprachsoziologische Gegenentwurf

Was also heißt sprechen für Bourdieu? Sprechen heißt, ein bestimmtes sprachliches Kapital (i) einsetzen zu können, das zusammen mit dem Wissen um den sozialen Wert und den situationsangemessenen Einsatz dieses Kapitals einen bestimmten sprachlichen Habitus (ii) konstituiert, wobei die symbolische Macht (iii), die mit den vom Habitus erzeugten sprachlichen Produkten einhergehen kann (oder eben nicht), abhängig ist von den zur gleichen Zeit angebotenen sprachlichen Kapitalien, die zusammengenommen einen sprachlichen Markt (iv) bilden.

(i) Zum sprachlichen Kapital eines Menschen gehört das eigentliche sprachliche Wissen, das er im Laufe seines Lebens akkumuliert, darunter die Fähigkeit zur Erzeugung grammatischer Strukturen ebenso wie die lexikalischen und phonologischen Ausdrucksfähigkeiten. Allerdings sind die Möglichkeiten des Erwerbs von sprachlichem Kapital, gerade mit Blick auf die legitime Sprache, sozial ungleich verteilt, was dazu führt, dass es stets sozial klassifiziert ist.

(ii) Denn je nach sozialer Herkunft unterscheiden sich Dauer und Intensität des Erwerbs, aber auch die Bewertungsschemata für die eigenen und für andere sprachliche Produkte, die einen klassenspezifischen Sinn für den sozialen Wert des eigenen Sprachgebrauchs und desjenigen anderer Menschen entstehen lassen. All das bildet als inkorporiertes Wissen den sprachlichen Habitus, der nun, spontan und vorbewusst, zwischen den aufgrund der sozialen Herkunft gegebenen sprachlichen Handlungsmöglichkeiten und der je aktuellen Sprechsituation vermittelt. Damit reguliert der sprachliche Habitus die soziale Angemessenheit des eigenen Sprechens (ob man sich legitimiert fühlt, zu sprechen, welche Worte man wählt etc.), aber er steuert auch die klassifizierende Wahrnehmung anderer sprachlicher Habitus und ihrer Produkte (ob ein Stil als umgangssprachlich, geschwollen oder vulgär wahrgenommen wird, welcher sozialen Schicht jemand entstammt etc.). Über diese Modellierung – die Übertragung seines Kapital- und seines Habituskonzepts auf Fragen der Sprachwissenschaft – gelingt es Bourdieu, eine Vorstellung davon zu erzeugen, wie letztlich in jeder Sprachgebrauchssituation die gesamten gesellschaftlichen Strukturen samt Ungleichheitsgefälle anwesend sein können.

(iii) Es gelingt ihm damit auch zu zeigen, wie über Sprache symbolische Macht ausgeübt wird. Im Kern stellt sich Bourdieu den Zusammenhang so vor: Zum einen sind sprachliche Äußerungen, die den Formen der legitimen Sprache entsprechen, also ein ganz bestimmtes Kapitalvolumen anzeigen, eher geeignet, sich Gehör zu verschaffen, Wichtigkeit zu suggerieren, einzuschüchtern oder die mit ihnen vermittelte Sicht der sozialen Welt als angemessene, richtige durchzusetzen. Zum anderen ist die Person, die mit Macht sprechen will, angewiesen auf den Rückhalt einer Institution, in deren Namen sie spricht. Paradebeispiele sind performative Äußerungen wie das richterliche Urteil, das ohne die Tatsache, dass der Richter als autorisiert gilt, im Namen der Justiz zu sprechen, wirkungslos bliebe. Aber auch das Korrekturrecht der Lehrerin, deren Rotstift in den Aufsätzen ihrer Schüler*innen illegitime sprachliche Formen zensiert, ist verbürgt durch den Rückhalt der Institution Schule, als deren Delegierte die Lehrerin gilt.

(iv) Der soziale Wert sprachlicher Produkte bestimmt sich bei Bourdieu jedoch nicht allein durch die Homologie zwischen verschiedenen Sprachstilen einerseits und verschiedenen sozialen Klassen andererseits, wie oben skizziert, sondern er wird auch in jeder einzelnen Situation festgelegt durch die aktuell konkurrierenden sprachlichen Produkte. Diese je nach sozialem Kontext oder Situation variierende Wahrnehmung, Wirksamkeit oder auch Verstehbarkeit von sprachlichen Äußerungen modelliert Bourdieu über das Konzept des sprachlichen Marktes. Das sprachliche Kapital, über das eine Sprecherin verfügt, kann je nach Marktlage mehr oder weniger Profit abwerfen. Dabei setzen die herrschenden Klassen die für sie in den meisten sozialen Kontexten günstigsten Marktgesetze durch. Sie setzen, anders gesagt, ihre Bewertungsschemata als die legitimen durch, sodass ihre Wortwahl, ihre Neigungen zur Aussprache, ihre Diskurse stets den für sie größtmöglichen Profit erzielen. Das Marktmonopol, das die legitime Sprache darüber erhält, hat seinen wichtigsten institutionellen Rückhalt durch das Bildungssystem. Hier werden – Bourdieu hat das in seinen bildungssoziologischen Arbeiten eindrucksvoll gezeigt – die objektiven Unterschiede, die aufgrund der sozialen Herkunft bestehen, zu subjektiven Unterschieden der Begabung, des Geschmacks oder der persönlichen Leistungsfähigkeit verklärt.

Schwächen und Anschlusspotenziale

An diesem Punkt kann eine kritische Einordnung von Bourdieus Sprachsoziologie in den sprachwissenschaftlichen Erkenntnishorizont ansetzen. Auch wenn seine Texte es streckenweise suggerieren, bietet Bourdieu keinen allgemeinen sprachsoziologischen Gegenentwurf an. Geht es denn immer und überall, wo Menschen sprachlich miteinander interagieren, um Macht oder Distinktion? Das wäre nämlich eine Implikation dieser Lesart. Bourdieus Analysen erscheinen immer dort am stärksten, wo er die sozialen Bedingungen und Herrschaftseffekte der legitimen Sprache aufdeckt, die in den sozialen Klassen ungleich verteilten Chancen zu ihrem Erwerb und ihre umfassende, insbesondere über das Bildungssystem verbürgte symbolische Macht. Anders gesagt, die Frage, was sprechen heißt, beantwortet er nicht in einem sprachsoziologisch grundsätzlichen oder gar anthropologischen Sinne. Er beantwortet sie jedoch umso nachdrücklicher für moderne Klassengesellschaften mit einem Bildungssystem und einer Nationalsprache. Bourdieu reicht eine soziologische, machtkritische Präzisierung dessen nach, was sonst scheinbar neutral als „Standardsprache“ bezeichnet wird, und er zeigt die Konsequenzen auf, die sich die Sprachwissenschaft einhandelt, wenn sie deren besonderen Status nicht reflektiert.

Die Tatsache aber, dass Bourdieu seine machtkritische Perspektive allzu stark verallgemeinert (vgl. Hartmann 2006), dass er Linguist*innen und Schulgrammatiker*innen unterschiedslos in eine Reihe stellt oder nicht genau genug zwischen Makro‑ und Mikromärkten unterscheidet (vgl. Encrevé 2003), all das war zusammen mit einigen polemischen Spitzen in der Argumentation geradezu prädestiniert, auch bei denjenigen Linguist*innen, die sich überhaupt mit seiner sprachsoziologischen Intervention befassten, eher Unverständnis oder Ablehnung hervorzurufen.

Bourdieus Kritik an der Systemlinguistik ist harsch, das stimmt, aber das macht sie nicht weniger wertvoll. Denn was sich mit seinem sprachsoziologischen Ansatz denken lässt, ist die (Re)Integration gesellschaftspolitischer Fragen in denjenigen sprachwissenschaftlichen Bereich, der gemeinhin als Kerngegenstand betrachtet wird, nämlich der Vorstellung von Sprache als System. Sie korreliert mit der Vorstellung von Homogenität und Autonomie (die Sprache, das Deutsche etc.) und der institutionalisierten Gegenüberstellung von der Systemlinguistik auf der einen und Teildisziplinen wie Soziolinguistik, Politolinguistik oder Soziopragmatik auf der anderen Seite. Der Schlüssel zur Perspektivverschiebung ist, dass Bourdieu nicht nur nach der soziohistorischen Herausbildung von Standardsprachen fragt, die zu einem gesellschaftsleeren linguistischen Erkenntnisgegenstand hypostasiert werden, sondern auch nach den sozialen Bedingungen der Möglichkeit der Haltung zu Sprache, die ein solches Sprachbild hervorbringt. Damit gibt er der Systemlinguistik die Mittel einer selbstkritischen epistemologischen Reflexion an die Hand, ein zentrales Element seiner praxeologischen Theorie der Praxis, die stets den Versuch der Objektivierung der eigenen Objektivierungsstrategien miteinschließt (vgl. Bourdieu 1987). Ebenso bietet er den sprachgebrauchsbezogenen Teildisziplinen einen soziologischen Begriffsapparat, der Einzelfallanalysen und empirische Details in einen größeren Rahmen zu stellen erlaubt.

Wie solche Einzelfallanalysen aussehen können, hat Bourdieu selbst in verschiedenen – mehr oder weniger umfassenden – diskursanalytischen Studien gezeigt. Das volle Potenzial des Bourdieu’schen Sprachdenkens entfaltet sich vermutlich erst, wenn man das klassengesellschaftstheoretische Sprachgebrauchsmodell zusammenbringt mit den diskursanalytischen Arbeiten zur symbolischen Macht von Sprache in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern. Insbesondere mit Blick auf Bourdieus Arbeiten zum Zusammenhang von Sprache und politischer Urteilskraft ergeben sich produktive Verbindungen zwischen systemlinguistischer Sprachwissenschaft, Soziologie und Sprachphilosophie zur Frage nach der diskursiven Produktion von Repräsentationen der sozialen Welt, über die sich das Denken, Fühlen und schließlich Handeln von Menschen beeinflussen lässt.

Zukünftige Anwendungen und Weiterentwicklungen werden diese Schriften miteinbeziehen müssen. Eine vollständige Zusammenstellung der deutschen Übersetzungen dieser Arbeiten zusammen mit den sprachsoziologischen Texten im engeren Sinne gibt es bislang nicht (vgl. aber die noch von Bourdieu selbst verantwortete Sammlung der französischen Texte in Bourdieu 2001). So gesehen nimmt sich die Textauswahl des vorliegenden Bandes fast wie eine Verschlimmbesserung der Rezeptionssituation aus. Es ist den Herausgebern aber ebenso hoch anzurechnen, dass sie sich dafür entschieden haben, die Abteilung der Schriften zur Kultursoziologie mit dem Themenblock Sprache zu eröffnen und damit die prominente Rolle, die Sprache in Bourdieus Gesamtwerk spielte, zu würdigen.

Literatur

Auer, Peter. 2013. Sprachlicher Markt (Pierre Bourdieu). In: ders.: Sprachliche Interaktion. Eine Einführung anhand von 22 Klassikern. 2., aktualisierte Aufl. Berlin, Boston: De Gruyter, 247–260. Search in Google Scholar

Bourdieu, Pierre. 1982. Ce que parler veut dire. L’économie des échanges linguistiques. Paris: Fayard (dt.: Bourdieu 1990). Search in Google Scholar

Bourdieu, Pierre. 1987. Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft. Übersetzt von Günter Seib. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Search in Google Scholar

Bourdieu, Pierre. 1990. Was heißt sprechen? Die Ökonomie des sprachlichen Tausches. Übersetzt von Hella Beister. Wien: Braumüller (frz.: Bourdieu 1982). Search in Google Scholar

Bourdieu, Pierre. 1991. Language and Symbolic Power. Herausgegeben von John B. Thompson. Übersetzt von Gino Raymond & Matthew Adamson. Cambridge: Polity Press. Search in Google Scholar

Bourdieu, Pierre. 2001. Langage et pouvoir symbolique. Paris: Seuil. Search in Google Scholar

Encrevé, Pierre. 2003. La Parole et son Prix. In: Pierre Encrevé & Rose-Marie Lagrave (Hg.). Travailler avec Bourdieu. Paris: Flammarion, 257–266. Search in Google Scholar

Hartmann, Eddie. 2006. Praxeologie als Sprachkritik. Ein kritischer Beitrag zur Sprachsoziologie Pierre Bourdieus. Frankfurt am Main: Lang. Search in Google Scholar

Müller, Hans-Peter & Eddie Hartmann. 2016. Sprache in der Bourdieuschen Kultursoziologie. In: Ludwig Jäger, Werner Holly, Peter Krapp & Samuel Weber (Hg.). Sprache – Kultur – Kommunikation. Ein internationales Hand­buch zu Linguistik als Kulturwissenschaft. Berlin, Boston: De Gruyter Mouton, 126–133. Search in Google Scholar

Online erschienen: 2020-09-30
Erschienen im Druck: 2020-12-01

© 2020 Karsten Schmidt, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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