Sebastian Kürschner

Thomas Klein, Hans-Joachim Solms & Klaus-Peter Wegera. 2018. Mittelhochdeutsche Grammatik. Teil II: Flexionsmorphologie. 2 Bände. Berlin, Boston: De Gruyter. 1089 S.

De Gruyter | Published online: November 18, 2020

Die zweibändige Ausgabe des flexionsmorphologischen Teils der neuen Mittelhochdeutschen Grammatik folgt – wie das Gesamtwerk – einem modernen korpuslinguistischen Ansatz, durch den die hohe zeitliche, geographische und textartenspezifische Variation, in der die mittelhochdeutschen Dialekte überliefert sind, besser als je zuvor zugänglich und greifbar gemacht wird. Es handelt sich um das Ergebnis eines durch eine DFG-Langzeitförderung finanzierten Gemeinschaftsprojekts an den Universitäten Bochum, Bonn und Halle, das neben dem Teil zur Flexionsmorphologie auch Teile zu Phonologie und Graphematik (Teil I, in Planung), Wortbildung (Teil III, erschienen 2009) und Syntax (Teil IV, in Planung) umfasst und somit nach Erscheinen aller Teile eine bislang in dieser Breite und Tiefe nicht vorliegende Übersicht über die mittelhochdeutsche Grammatik zu bieten vermag. Mit Erscheinen der Bände wird das in zahlreichen Auflagen immer wieder überarbeitete Standardwerk von Hermann Paul (2007 in der 25. Auflage) um eine gänzlich neu geschaffene mehrbändige wissenschaftliche Grammatik ergänzt.

Methodische Grundlagen

Als Primärquelle für die Erstellung der Grammatik wird ein annotiertes Korpus transkribierter mhd. Handschriftentexte verwendet (Korpus der mittelhochdeutschen Grammatik, MiGraKo), das Teil des Referenzkorpus Mittelhochdeutsch ist (vgl. Klein et al. 2016). Das Korpus liegt in tokenisierter und annotierter Form vor. Die für die flexionsmorphologische Analyse relevante Annotation umfasst für jede Wortform die Zuordnung zu einem Lexem, die Wortart und Flexionsart sowie die Bestimmung der vorliegenden flektierten Form. Die Problematik der Definition des Wortstamms und seiner Abgrenzung von Flexiven wird in der Einleitung (I) skizziert und vorgenommene Lösungen werden transparent dargelegt.

Das Korpus umfasst Texte, die in ihrer Auswahl die zeitliche und sprachräumliche Varianz des Mittelhochdeutschen repräsentieren und unterschiedliche Textarten einbeziehen. Zeitlich ist das Korpus in Schritten von zunächst 100 (1050–1150), danach je 50 Jahren gegliedert (1050–1350), die in Kurzbezeichnungen der Korpusquellen durch römische Ziffern von I bis V dargestellt werden. Sprachräumlich ist das Korpus nach den großen Dialekträumen innerhalb der ober- und mitteldeutschen Dialektgruppen eingeteilt, wobei die Gliederung fein genug ist, um auch dialektale Übergangsgebiete einzubeziehen. Die Sprachräume werden in Kurzbezeichnungen durch arabische Ziffern (0–6) dargestellt. Die Textarten werden nach Prosa-, Urkunden- und Verstext unterschieden und in Kurzbezeichnungen durch Buchstaben angezeigt (P, U, V). Die Siglen der Quellen werden im hinteren Buchdeckel übersichtlich mit Auflösung gelistet, im vorderen Buchdeckel sind sie mit Blick auf die räumlich-zeitliche Gliederung und Textart graphisch dargestellt.

Das Korpus wird zur primären Erarbeitung der grammatischen Strukturen und der quantitativen Übersichten herangezogen. Daneben werden auch korpusexterne Quellen verwendet, die in Teil II (Quellenkorpus) nachvollziehbar neben den korpusinternen Quellen aufgelistet werden.

Zweifellos liegt hier ein Korpus vor, das die zeitliche, räumliche und textartenspezifische Variation in der Breite repräsentieren kann und so ermöglicht, bei der Darstellung der Grammatik auf zentrale Dimensionen der Variation einzugehen. Dadurch kann das Mittelhochdeutsche als variierender und sich wandelnder Varietätenkomplex erfasst und dargestellt werden.

Auf Ebene der Darstellung ist besonders zu erwähnen, dass der Handschriftencharakter des Korpus auch in den Belegbeispielen zu Tage tritt, indem Belege „in der originalen (nicht-normalisierten) Schreibung der jeweiligen Handschriften wiedergegeben und durch eine vom üblichen Schriftbild abweichende Schriftart (...) kenntlich gemacht“ (S. 8) werden. Dadurch wird auch der graphischen Varianz des Mittelhochdeutschen Rechnung getragen.

Inhalt

Das zweibändige Werk bietet einen umfassenden Überblick über die wesentlichen Aspekte der Flexionsmorphologie, wobei alle flektierenden Wortarten einbezogen werden. Band 1 enthält die nominalen Wortarten getrennt nach Substantiven, Adjektiven und Pronomina, Band 2 Numeralia und Verben. Die Kapitel wurden zum Teil von Gruppen von Autor/-innen verfasst (Substantive, Verben), zum Teil von Einzelautoren. Daneben enthält Band II umfassende Verzeichnisse und Register, unter anderem sehr nützliche Wort- und Sachregister zur Erschließung der mehr als 1000 Seiten umfassenden Grammatik der mittelhochdeutschen Flexionsmorphologie.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis, das für die zwei Bände 15 in engen Zeilen bedruckte Seiten umfasst, offenbart die feine Gliederung und damit die detailintensive Betrachtung der mhd. Flexionsmorphologie. Beim Satz des Inhaltsverzeichnisses wäre es hilfreich gewesen, die Binnengliederung – etwa mit Hilfe von Einrückungen – optisch leichter zugänglich zu machen.

Die Kapitel behandeln die Flexion nach den Wortarten getrennt mit einer in manchen Kapiteln sehr feinen Binnengliederung. Die kleinste mikrostrukturelle Ebene bilden, wie in – insbesondere historischen – Grammatiken üblich, Paragraphen, die durch Kürzel markiert werden. So enthält etwa der Teil zu den Substantiven 99 Paragraphen, die durch S 1 bis S 99 gekennzeichnet sind. Die Paragraphen ermöglichen eine effiziente Verweisstruktur, die in beiden Bänden genutzt wird.

Den inhaltlichen Kern der Bände bieten freilich die grammatischen Darstellungen, die systematisch Flexionsklassen und Allomorphie in ihren spezifischen Ausprägungen und deren Variation zu fassen suchen. So werden beispielsweise bei den Substantiven eingangs das Flexiv-Inventar und die Flexionsklassen eingeführt, im Anschluss wird zunächst jeder Singular-Kasus pro Genus im Detail vorgestellt, danach die Pluralkasus individuell betrachtet. Ein eigenes Kapitel zu den sich herausbildenden, durch Auflösung der fusionierten Kasus-Numerus-Anzeige isolierbaren Pluralflexiven rundet die Darstellung ab. Weitere Unterkapitel beschäftigen sich mit dem Genus, seiner Variation und dem Genuswechsel sowie der Flexion der Eigennamen. Aus Lesersicht wäre hier teilweise eine differenziertere Aufgliederung in den Kopfzeilen wünschenswert – bei der 43 Seiten umfassenden intensiven Behandlung der Singularkasus etwa wäre es hilfreich, in der Kopfzeile Orientierung zu finden, welches Genus und welcher Kasus gerade behandelt wird, dort findet man jedoch nur den makrostrukturellen Verweis auf die Behandlung der Singularkasus insgesamt.

Die Darstellung wird – wo sich Variation mit Hilfe der zeitlich-geographischen oder textartenspezifischen Verteilung erläutern lässt – immer wieder sehr nützlich durch Tabellen gestützt, die Verteilungen anzeigen. So lässt sich einerseits ein Überblick über die variative Vielfalt gewinnen, andererseits können Entwicklungstendenzen über die Zeit nachvollzogen werden. Je nach behandeltem Phänomen schwanken die Belegzahlen natürlich stark, wobei für einige Phänomene relativ geringe absolute Belegzahlen einbezogen werden können. Weiterhin ist insbesondere die frühe zeitliche Phase durch eine geringe Belegdichte gekennzeichnet – dies ist der geringen Anzahl verfügbarer Texte aus dieser Zeit geschuldet. Die Schwankungen der Belegdichte ergeben sich also in erster Linie aus den Bedingungen, an die die Korpuserstellung geknüpft ist. Die Verfasser reagieren darauf, indem für Teile der Grammatik zusätzliche Korpusquellen hinzugezogen werden, insbesondere für die Kapitel zu Pronomina und Numeralia. Entwicklungstendenzen können so trotz der teils schwierigen Datenlage klar herausgearbeitet werden.

Die zweibändige Anlage der Grammatik ermöglicht eine belegreiche Darstellung, die die Vielfalt mittelhochdeutscher Formen besonders materialreich zu dokumentieren vermag und Formen nicht nur isoliert, sondern häufig auch im syntaktischen Kontext zeigen kann, wo dies der Interpretion dienlich ist. Dies ist eine weitere zentrale Stärke des neuen Werkes.

Mit Blick auf die Flexionsklassen werden die einzelnen Klassen zugehörigen Lexeme in so hoher Zahl angeführt, dass sich die Grammatik auch als Grundlage für Studien etwa zum Wandel des lexikalischen Inventars von Flexionsklassen oder Genera eignet. So werden etwa im Kapitel zu besonderen Verben unter „Mischung starker und schwacher Konjugation“ starke Verben, die schwache Nebenformen besitzen und damit Anzeichen von Konjugationsklassenwandel (vgl. hierzu allgemein Dammel 2011) zeigen, ebenso behandelt wie schwache Verben, die starke Nebenformen haben. Insbesondere die Korpusauswertung zu Einzellexemen, die hier aufgelistet wird, kann neue Beobachtungen zum Inventarwandel der Verbklassen liefern. Überhaupt wird besonderem Flexionsverhalten in allen Wortarten neben der Darstellung der großen, durch reguläres Flexionsverhalten geprägten Klassen besondere Aufmerksamkeit geschenkt, bei Verben etwa durch eine ausgiebige Behandlung der Kurzverben.

Über die Präsentation der grammatischen Strukturen und Verteilungen hinaus ist zu erwähnen, dass zu Beginn der jeweiligen wortartenspezifischen Kapitel allgemeine Einordnungen zum Entwicklungsgang der Flexion in der behandelten Wortart geboten werden. Hier wird insbesondere – stärker noch als in den Teilen zu spezifischen grammatischen Eigenschaften – die Anbindung an die Theoriebildung und Typologie gesucht, um Entwicklungslinien nicht nur zu nennen, sondern vor dem Hintergrund aktueller Forschungslinien einzuordnen. Das Kapitel zur Entwicklung der Substantivflexion stellt z. B. den Umbau des Flexionssystems in den Zusammenhang des typologischen Wandels deutscher Dialekte auf prosodischer Ebene, u. a. indem der Kontext des Wandels einer silbenzählenden (Ahd.) zu einer akzentzählenden Sprache (bzw. einer Silben- zu einer Wortsprache, vgl. z. B. Szczepaniak 2007) diskutiert wird.

Der Umbau des Flexivsystems von kasus- und numerusfusionierenden Portmanteau-Allomorphen hin zu einer Separierung und Serialisierung von Kasus und Numerus (und die damit in Zusammenhang stehenden Linien der Numerusprofilierung und Kasusnivellierung) wird in Zusammenhang mit Bybees (1985) Relevanzprinzip interpretiert, nach dem Numerus in direktem Zusammenhang mit der Referenz des Substantivs steht, während Kasus das Substantiv (bzw. die NP, in die es eingesetzt ist,) in Relation zu anderen Einheiten des Satzes setzt und seine Rolle bestimmt, nicht aber die Referenz affiziert. In diesem Sinne wird Numerus näher am Stamm ausgedrückt, während die Kasusexponenz erst nach der Numerusexponenz erscheint oder in die umgebende Syntax ausgelagert wird. Auch Arbeiten zum Zusammenhang von Deklinationsklasse und Genus werden hier angesprochen.

Bei der Deutung spezifischer Deklinationsklassen, z. B. der schwachen Maskulina, wird ebenfalls die Anbindung an neuere Theorien gesucht, hier durch Diskussion der prototypenbasierten Schematheorie, wie sie etwa Köpcke (2000) im Rahmen der kognitiven Theoriebildung an den schwachen Maskulina erprobt.

Die erwähnten Interpretationsversuche unter Einbezug der Forschungsliteratur, die auch bei spezifischen grammatischen Aspekten immer wieder herangezogen werden und zur Deutung von Variationsmustern beitragen, geben der Grammatik über die Funktion als Nachschlagewerk hinaus den Charakter einer in allen Teilen lesenswerten Gesamtdarstellung.

Nachdem bislang hauptsächlich die Darstellung der Substantivflexion (Teil III) besprochen wurde, soll kurz auf die weiteren behandelten Wortarten eingegangen werden: Teil IV behandelt Adjektive und Adjektivadverbien mit Schwerpunkt bei der Adjektivflexion (verfasst von Stefan Müller). Zunächst wird den unterschiedlichen Verwendungsformen (attributiv, prädikativ, adverbiell, substantiviert) nachgegangen – eine Darstellung, die in einer bemerkenswerten „Einordnung in die Gesamtentwicklung“ unter Einbezug typologischer Entwicklungen mündet. Der intensiven, durchgehend mit illustrativen Tabellen die Variation dokumentierenden Behandlung der Bildung der Flexionsformen folgen Kapitel zur Komparation und zur Bildung von Adjektivadverbien.

Teil V widmet sich den Pronomina (verfasst von Thomas Klein). Die Gliederung folgt einer Einteilung in Pronomina im engeren (ausschließlich selbstständig eine NP vertretenden) und im weiteren Sinne (Pronomina, die neben der selbstständigen Vertretung auch als Teil einer NP adnominal verwendet werden können). Weiterhin behandelt dieser Teil der Grammatik auch die Artikel.

Teil VI, ebenfalls von Thomas Klein verfasst, behandelt die Numeralia und greift – wie Teil V – zur Erfassung auf ein erweitertes Datenkorpus zu. Das Kapitel gliedert sich auf oberster Ebene in die Darstellung der Kardinal- und der Ordinalzahlen und behandelt abschließend andere Zahlarten (Distributiva, vgl. zwisch ‚je zwei‘, Multiplikativa und Bruchzahlen).

Teil VII widmet sich den Verben, die nach dem einleitenden Kapitel zunächst nach schwacher und starker Flexion behandelt werden. Besonders intensiv ist auch die Auseinandersetzung mit der Gruppe „besonderer Verben“, zu denen Mischformen starker und schwacher Verben (auch Präterito-Präsentien) ebenso gezählt werden wie Kurzverben.

Resümee

Mittelhochdeutsch wird üblicherweise auf Grundlage von Texten in normalisierter Schreibung vermittelt und erscheint Studierenden dadurch – trotz aller Beteuerungen von Dozent/-innen, dass es sich um eine stark durch Variation geprägte Sprachstufe handelt – zunächst wie eine normierte Schriftsprache. So hilfreich die Normalisierung für die didaktische Heranführung an eine frühere Sprachstufe des Deutschen ist, so sehr verzerrt sie doch auch die Wahrnehmung der Sprachstufe, denn mittelhochdeutsche Primärtexte zeichnen sich durch starke sprachliche Variation aus. Die neue Mittelhochdeutsche Grammatik leistet einen Beitrag dazu, diesem Bild entgegenzuwirken. Sie vermag ein systematisches Bild der Grammatik des Mittelhochdeutschen zu vermitteln und die Variation entsprechend einzuordnen. Damit stellt die Mittelhochdeutsche Grammatik ein neues Grundlagenwerk bereit, das in den besprochenen Bänden die mhd. Flexionsmorphologie in einem Detailgrad erfasst, der zuvor nie möglich war.

Das Werk lässt sich im traditionellen Sinn einer Grammatik als Nachschlagewerk verwenden, in dem systematisch und detailliert die flexionsmorphologischen Eigenschaften pro Wortart unter Nutzung der gängigen Terminologie dargestellt werden. Über den Charakter eines Nachschlagewerks hinausgehend stellt die Mittelhochdeutsche Grammatik aber auch eine variationslinguistische Übersicht zum Mittelhochdeutschen bereit. Klar herausgearbeiteten Tendenzen in der grammatischen Beschreibung werden dabei variierende Strukturelemente gegenübergestellt, wobei Variation in einem breiten, der aktuellen variationslinguistischen Forschung entsprechenden Sinne interpretiert wird, der zeitliche, geographische, textartenspezifische Aspekte berücksichtigt und auch die massive graphische Variation in Handschriftentexten einbezieht.

Das Werk ermöglicht somit einen modernen variationslinguistischen Blick auf das Mittelhochdeutsche, der nicht nur Studierenden die breite Variation der Sprachstufe aufzeigen kann, sondern auch neue Fragen zur Variation aufwirft und neue Perspektiven auf alte Fragestellungen zulässt. Über das Nachschlagen von Strukturen hinaus kann und wird die Grammatik daher historisch orientierten Sprachwissenschaftler/-innen auch für weitere Forschungsarbeiten dienlich sein. Mit Blick auf die Methodik schlägt die Grammatik als modernes, auf einem digitalen Korpus basierendes Werk ebenfalls neue und zukunftsweisende Wege ein (vgl. zur noch jungen korpusbasierten sprachhistorischen Forschung etwa Szczepaniak/Hartmann/Dücker 2019), zeigt die Variation bezüglich unterschiedlicher Dimensionen auf, ordnet sie ein und präsentiert die Beobachtungen in hoher Materialfülle mit zahlreichen Beispielen. Die Mittelhochdeutsche Grammatik, und hier der Teil zur Flexionsmorphologie, kann somit als neues Standardwerk für die Dokumentation mittelhochdeutscher Sprachstrukturen in ihrer variativen Vielfalt betrachtet werden und sowohl alte Befunde neu bewerten als auch als Fundus für neue Fragestellungen fruchtbar sein.

Literatur

Bybee, Joan L. 1985. Morphology. A study of the relation between meaning and form. Amsterdam: John Benjamins. Search in Google Scholar

Dammel, Antje. 2011. Konjugationsklassenwandel. Prinzipien des Ab-, Um- und Ausbaus verbalflexivischer Allomorphie in germanischen Sprachen. Berlin, New York: De Gruyter. Search in Google Scholar

Klein, Thomas, Klaus-Peter Wegera, Stefanie Dipper & Claudia Wich-Reif. 2016. Referenzkorpus Mittelhochdeutsch (1050–1350). Version 1.0. https://www.linguistics.ruhr-uni-bochum.de/rem/. ISLRN 332-536-136-099-5. Search in Google Scholar

Köpcke, Klaus-Michael. 2000. Chaos und Ordnung – Zur semantischen Remotivierung einer Deklinationsklasse im Übergang vom Mhd. zum Nhd. In: Andreas Bittner, Dagmar Bittner & Klaus-Michael Köpcke (Hg.): Angemessene Strukturen: Systemorganisation in Phonologie, Morphologie und Syntax. Hildesheim, Zürich, New York: Olms, 107–122. Search in Google Scholar

Paul, Hermann. 2007. Mittelhochdeutsche Grammatik. 25. Aufl., neu bearbeitet von Thomas Klein, Hans-Joachim Solms & Klaus-Peter Wegera. Tübingen: Niemeyer. Search in Google Scholar

Szczepaniak, Renata. 2007. Der phonologisch-typologische Wandel des Deutschen von einer Silben- zu einer Wortsprache. Berlin, New York: De Gruyter. Search in Google Scholar

Szczepaniak, Renata, Stefan Hartmann & Lisa Dücker (Hg.). 2019. Historische Korpuslinguistik. Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 10. Berlin, Boston: De Gruyter. Search in Google Scholar

Online erschienen: 2020-11-18
Erschienen im Druck: 2020-12-01

© 2020 Sebastian Kürschner, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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