Chong Dae Kim et al.: Industrie 4.0-gerechte Handhabungstechnik

De Gruyter | Published online: April 21, 2021

Dieser Beitrag stellt die Entwicklung eines Industrie 4.0-gerechten Formspannsystems für die Roboterhandhabung vor. Basierend auf einem Flexformmodul wird ein automatisierter Greifer entwickelt, mit dem die Handhabung von dreidimensional freigeformten Bauteilen möglich ist. Dafür wird das bestehende System mit geeigneten Sensoren und Aktoren erweitert. Ziel der Entwicklung ist die kraft- und wegüberwachte Abformung von unbekannten Bauteilen, sodass ohne vorheriges Anlernen des Systems eine vollständige Oberflächennachbildung erfolgt.

Svenja Ehmsen et al.: Anpassung von Produktionssystemen an Auswirkungen des Klimawandels

Die Folgen des voranschreitenden Klimawandels wie Hitze- und Dürreperioden, Starkregen und Stürme treten immer häufiger und in steigender Intensität auf. Sie gefährden mitunter Produktionsprozesse in Unternehmen und verursachen dabei hohe Schadenskosten. Daher kommt der Anpassung an die Klimawandelfolgen für produzierende Unternehmen eine zunehmend große Bedeutung zu. Dieser Beitrag stellt ein konzeptuelles Vorgehen zur Auswahl und Bewertung möglicher Anpassungsmaßnahmen vor, basierend auf einer Datenbank zur Identifikation der individuell relevanten Klimawandelfolgen.

Jannik Reinhold et al.: Smart Service-Transformation mit Geschäftsmodellmustern

Smart Services sind das Resultat zweier Megatrends: Digitalisierung und Servitisierung. Diese digitalen Dienstleistungen erfordern innovative Geschäftsmodelle, deren Umsetzung jedoch häufig eine Anpassung historisch gewachsener Wertschöpfung produzierender Unternehmen voraussetzt. Der Beitrag liefert geeignete Muster zur Entwicklung von Geschäftsmodellen für Smart Services und zeiget, wie produzierende Unternehmen darauf aufbauend die Transformation ihrer Wertschöpfung planen können.

Strukturierte Fehlererfassung Seite 188

In der Nutzfahrzeugindustrie sorgt Mass Customization für eine Variantenvielfalt, die der Losgröße 1 entspricht. Das hat zur Folge, dass der Automatisierungsgrad von Montageprozessen gering ist und die Fehleranfälligkeit steigt. Die Befähigung der Mitarbeitenden zur strukturierten und schnellen Fehlererfassung ist deshalb umso wichtiger. Infolgedessen wurde ein Prozessmodell entwickelt, das diese Anforderungen adressiert und als Grundlage für spätere Datenanalysen genutzt werden kann.

Bewertung eingener Resilienz Seite 198

Ziel des in diesem Beitrag vorgestellten Vorgehensmodells ist es, Unternehmen ein Werkzeug in die Hand zu geben, um die eigene Resilienz zu bewerten und mittels eines Methodenbaukastens Handlungsempfehlungen für risikobasierte Resilienzstrategien abzuleiten. Diese Strategien zielen darauf ab, Herausforderungen aus internen und externen Schock- und Stressfaktoren zu beherrschen. Ergebnis ist eine Vorgehensweise zur Erfassung, Evaluierung und Erhöhung der Resilienz mit dem Ziel einer weitgehenden Vermeidung von ungeplanten Produktionsstillständen.

Published Online: 2021-04-21
Published in Print: 2021-04-30

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