Accessible Requires Authentication Published by De Gruyter (A) August 29, 2011

Auf Leben und Tod. Töten als Attraktion

Hajo Eickhoff
From the journal Paragrana

Zusammenfassung

Töten wird unter der Perspektive der Attraktion betrachtet. Angreifer stellen eine kritische Nähe zu Lebewesen her, überschreiten deren Grenze und trennen von ihnen ab, was sie lebendig sein lässt. Dieses Töten als Trennen von Verbundenem eint die Seinsbereiche Physik, Chemie, Biologie und Kultur. Untersucht werden die verschiedenen Attraktionen, zu töten. Tiere töten, um sich zu ernähren, können aber artgleiche Tiere töten, wenn sie ein Areal oder eigene Gene sichern müssen. Menschen entwickeln kulturelle Attraktionen des Tötens wie Völkermord, Töten aus Hass, Rache oder Machtgewinn. Die Abwehr von Attraktionen des Tötens im Pazifismus und des Tötens von Tieren, sogar von Pflanzen, sind Anregungen für Wege in eine Globalgesellschaft.

Published Online: 2011-08-29
Published in Print: 2011-08

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