Zusammenfassung
In der Metallurgiebranche fehlen derzeit geeignete Verfahren zur präzisen Erfassung, Regelung und Dosierung der zwischen den einzelnen Produktionsstufen übertragenen Mengen an Metallschmelze. Durch den Einsatz des patentierten Verfahrens der Lorentzkraft-Anemometrie, bei dem der direkte Kontakt zur heißen Metallschmelze nicht erforderlich ist, lässt sich diese Aufgabe lösen und somit ein nachhaltiger Beitrag zu zukünftig energie- und kostenoptimierter Produktion leisten. Im vorliegenden Artikel werden das Prinzip des Verfahrens erläutert und die wissenschaftlich-technischen Wege zur Entwicklung, Prüfung und Kalibierung von entsprechenden Lorentzkraft-Anemometern vorgestellt. Desweiteren werden Beispiele aktueller Anwendungen der Lorentzkraft-Anemometrie in der Praxis diskutiert.
Abstract
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