Zusammenfassung
Der Beitrag behandelt das Phänomen des Portfolio Pumpings, d. h. der Manipulation von Schlusskursen durch Investmentfonds am Ende von Perioden, um auf diesem Wege eine bessere Portfolioperformance zu bestimmten Stichtagen vermelden zu können. Dargestellt werden zunächst die bestehenden ökonomischen Anreize für derartiges Verhalten. Das Portfolio Pumping wird anhand eines Beispiels erläutert und von anderen Formen stichtagsbezogener Praktiken abgegrenzt. Beleuchtet werden auch die Erkenntnisse der empirisch-ökonomischen Forschung auf diesem Gebiet. Sodann wird das Phänomen des Portfolio Pumpings im Lichte des europäischen Verbots der Marktmanipulation nach Art. 12, 15 MAR untersucht.
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