Accessible Requires Authentication Published by De Gruyter April 19, 2017

Management von Produktionsinnovationen mit TREX

Gerd Eßer, Gordon Brykczynski and Christiane Hipp

Kurzfassung

Die Theorie der Risikoausgrenzung (Theory of Risk Exclusion – TREX) basiert auf dem Grundgedanken, dass Innovationen in komplexen Produktions prozessen aufgrund spezieller Risiken zum Beispiel in Bezug auf Produktionsstillstände, Qualitätsmängel und Lieferschwierigkeiten besonders sorgfältig vorzubereiten sind. Sie bildet einen Rahmen, um die Prozesse der Entwicklung und Realisierung von Produktionsinnovationen auf Basis einer risikoorientierten Vorgehensweise plan- und steuerbar zu machen.

Abstract

The Theory of Risk Exclusion (TREX) is based on the assumption that innovations in complex production processes require an extra accurate innovation preparation due to the specific risks regarding e. g. production shutdowns, quality defects or supply difficulties. It offers a framework for planning and controlling of the development and realization of production innovations, based on a risk oriented approach.


Dr.-Ing. Gerd Eßer, geb. 1969, studierte Physik an der RWTH Aachen und promovierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Bereich Fertigungstechnologie. Zwischen 2001 und 2004 arbeitete er als technischer Leiter und Geschäftsführer bei der BLZ Bayerisches Laserzentrum GmbH in Erlangen. In den Jahren 2005 und 2006 war er als Leiter Zentrale Forschung & Innovation bei der Diehl-Gruppe in Nürnberg tätig. Im Anschluss wechselte er zur inpro Innovations gesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme mbH mit Sitz in Berlin, um dort die Aufgabe der Geschäftsführung wahrzunehmen.

Gordon Brykczynski, M.Sc., geb. 1977, studierte berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen an der Wilhelm Büchner Hochschule, Darmstadt, und ist seit 2011 als Projektingenieur im Kompetenzbereich für Füge- und Werkstofftechnik bei inpro Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH, Berlin, tätig.

Frau Prof. Dr. rer. pol. habil., Dipl.-Wirt.-Ing. Christiane Hipp hat seit 2005 den Lehrstuhl für Organisation, Personalmanagement und Unternehmensführung an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg mit den Forschungsschwerpunkten Innovation, Unternehmertum und Fachkräftesicherung. Von 2011 bis 2014 hat sie das Dekanat der Fakultät Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen geleitet. Zudem ist sie seit 2014 hauptberufliche Vizepräsidentin für Forschung an der BTU Cottbus-Senftenberg.


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Online erschienen: 2017-04-19
Erschienen im Druck: 2016-11-28

© 2016, Carl Hanser Verlag, München