Search Results

You are looking at 1 - 10 of 16 items

  • Author: Dirk Baier x
  • SPRACHE: German x
Clear All Modify Search

Zusammenfassung

Im Beitrag werden Befunde zur Verbreitung und Entwicklung der Jugendgewalt vorgestellt. Hierbei wird auf die Polizeiliche Kriminalstatistik ebenso wie auf Befragungsstudien Bezug genommen. Gewalt, insbesondere leichtere Gewalt, ist im Jugendalter recht verbreitet. Seit 2008 hat es einen Rückgang gegeben; dieser Trend kehrt sich allerdings in jüngster Zeit um. Zusätzlich zeigen die Daten, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewaltopfererfahrungen und schlechterer psychischer Gesundheit gibt.

Zusammenfassung

In diesem Beitrag werden Einflussfaktoren von drei Formen des politischen Extremismus untersucht. Die Einflussfaktoren werden aus der Desintegrations-, Bindungs- und Selbstkontrolltheorie abgeleitet. Die Prüfung erfolgt anhand einer umfangreichen Befragung von Jugendlichen der neunten Jahrgangsstufe, die im Jahr 2013 in Niedersachsen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass ein kleiner Teil der Jugendlichen extreme Einstellungen befürwortet bzw. extremes Verhalten ausführt. Extremismusübergreifend erweisen sich »institutionelle Desintegration« in Form einer als negativ wahrgenommenen Behandlung durch die Polizei, »belief« in Form der eigenen Gesetzestreue und »Risikosuche« als eine Dimension der niedrigen Selbstkontrolle als wichtige Einflussfaktoren. Mit Blick auf den islamischen Extremismus, der aufgrund der Datenlage als Deutschenfeindlichkeit operationalisiert wird, werden zusätzlich spezifische Einflussfaktoren identifiziert (strukturelle Desintegration, Vereinszugehörigkeit und schulische Erfahrungen).

Abstract

I. Einleitung

Das seit dem Jahre 1931 in Deutschland im Kern unverändert bestehende Verbot des Erwerbs eigener Aktien wurde vom deutschen Gesetzgeber 1998 unter Ausnutzung der durch die zweite gesellschaftsrechtliche (Kapital-)-Richtlinie gegebenen Spielräume deutlich gelockert. Seit der Novellierung des § 71 Abs. 1 AktG durch das KonTraG ist es deutschen Aktiengesellschaften möglich, sich sehr flexibel des Instrumentariums des Rückkaufs eigener Aktien im Sinne eines „floating capital“ zu bedienen. Mittlerweile sind neun Jahre vergangen, in welchen (börsennotierte) Aktiengesellschaften, Kapitalmarkt, Kapitalmarktaufsicht und Aktionäre umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit Buybacks erlangen konnten. Vor dem Hintergrund der jüngsten Reform der Kapitalrichtlinie, die speziell auch den Rückerwerb eigener Aktien erleichtert hat, sowie mit Blick auf aktuelle kapitalmarktrechtliche Veränderungen ist es an der Zeit, retrospektivisch auf Rechtstatsachen beim Aktienrückkauf zu blicken.

Zusammenfassung

Im vorliegenden Aufsatz wird der Frage nachgegangen, ob die im Mai 2004 vollzogene EU-Osterweiterung in Deutschland ethnozentrische Einstellungen aktivieren könnte. Es wird davon ausgegangen, dass der mit diesem Schritt ausgelöste beschleunigte soziale Wandel auf der Individualebene zu Bedrohungsgefühlen führt. Die Existenz wahrgenommener Bedrohungen ist entsprechend neuerer Studien aus dem Bereich der Vorurteilsforschung ein starker Prädiktor für die Genese von diskriminierenden Einstellungen. Dennoch neigen nicht alle Menschen in der gleichen Weise dazu, sozialen Wandel als bedrohlich zu interpretieren. In einem theorieintegrierenden Schritt wird deshalb das Bedrohungskonzept mit den Annahmen von Desintegrations- und Autoritarismustheorie verknüpft. Die empirische Prüfung des hypothetischen Modells erfolgt anhand eines deutschlandrepräsentativen Datensatzes von 1008 Personen, die im Frühsommer 2003 befragt wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es unter bestimmten Bedingungen tatsächlich zu einer Mobilisierung ethnozentrischer Einstellungen kommen könnte. Eine besondere Anfälligkeit weisen autoritär strukturierte Personen auf. Allerdings zeigt sich in den neuen Bundesländern, dass Ängste um eine weitere Verschlechterung der eigenen ökonomischen Situation ebenfalls mit Fremdgruppenabwertung in Verbindung stehen.