Search Results

You are looking at 1 - 10 of 26 items

  • Author: Alheydis Plassmann x
Clear All Modify Search
Identitäts- und Legitimitätsstiftung in früh- und hochmittelalterlichen Herkunftserzählungen

Zusammenfassung

Urkunden liefern uns oftmals gleichsam nebenbei Informationen, die neben dem eigentlichen herrscherlichen Akt als solchen in ihrer Gesamtheit Einblicke in Herrschaftsstrukturen und Vernetzungen geben können. Für die Itinerarforschung hat man dies schon lange gemacht, ist aber vor anderen Auswertungen oftmals zurückgeschreckt. In der Tat hängt die Möglichkeit einer statistischen Auswertung von Urkunden entscheidend von der Größe des Urkundenkorpus ab. Am Beispiel der Urkunden Heinrichs II. von England lässt sich aufzeigen, dass die geographisch- statistischen Informationen in den Urkunden verwendet werden können, um die Vernetzung des Königs innerhalb seiner verschiedenen kontinentalen Besitzungen deutlich zu machen. Dabei lassen sich auch kleinere Bestände wie etwa die Urkunden für aquitanische oder bretonische Empfänger dann auswerten, wenn sie mit den Ergebnissen aus größeren Beständen wie den Urkunden für normannische Empfänger abgeglichen werden. Die Betrachtung der diversen Herrschaften Heinrichs II. auf dem Kontinent führt zu Erkenntnissen über die Verflechtung der Regionen untereinander, aber auch über die Dichte der Verbindungen des Königs in der jeweiligen Region.