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  • Author: Andreas Engert x
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Zusammenfassung

Der europäische Richtliniengeber hat eine für Banken entworfene Vergütungsregulierung mehr oder minder textgleich auf die Investmentbranche übertragen. Der Beitrag geht der Frage nach, welchen sinnvollen Zielen eine derartige Regulierung bei Fondsverwaltern dienen kann. Dazu wird die theoretische und empirische Forschung zu Risikoanreizen bei Wertpapier-Publikumsfonds sowie Hedgefonds umfassend ausgewertet. Ferner wird untersucht, inwieweit die neuen Regelungen das festgestellte Regulierungsbedürfnis erfüllen können.

Zusammenfassung

Der Beitrag betrachtet die gesellschaftsrechtliche Zulassung der Konzernbildung aus dem Blickwinkel der Organpflichten. Der Einfluss des herrschenden Unternehmens erzeugt einen Interessenkonflikt der Organwalter in der abhängigen Gesellschaft. Ein unternehmerisches Ermessen zur Unterordnung im Konzern wäre damit ausgeschlossen; der Interessenkonflikt muss normativ ausgeblendet werden, um eine Konzernöffnung zu ermöglichen. Im deutschen Konzernrecht ist diese Wertung nicht § 317 II AktG, sondern § 311 I, II AktG zu entnehmen. Das damit eingeräumte unternehmerische Ermessen wird durch das Verbot von (nicht ausgeglichenen) Nachteilen begrenzt. Dieses verlangt eine – gerichtlich voll überprüfbare – angemessene Wertaufteilung bei konzerninternen Transaktionen zwischen der abhängigen Gesellschaft und dem übrigen Konzern. Auf diese Weise unterbindet es Interessenkonflikte des herrschenden Unternehmens und erübrigt eine weitergehende inhaltliche Kontrolle der Konzernleitung.