Search Results

You are looking at 1 - 6 of 6 items

  • Author: B. Teichmann x
Clear All Modify Search

Tumorgewebe enthaltende Diffusionskammern, die mit Membranfiltern unterschiedlicher Porengröße verschlossen waren, wurden Inzuchtratten der Stämme Rehbrücke, Sprague-Dawley und Wistar intraperitoneal implantiert. Der Kammerinhalt bestand aus Transplantationstumor-Geweben, Walker - Karzinom (182 Tiere), Jensen- Sarkom (54 Tiere) oder Yoshida- Sarkom (63 Tiere). Die Kammern wurden den Tieren nach verschiedenen Zeitabständen entnommen und das Wachstum der Zellen histologisch und biologisch durch isologe Weitertransplantation der Kammerinhalte auf nicht vorbehandelte Ratten kontrolliert. Diese Wachstums- und Virulenzprüfungen nach verschiedenen Implantationszeiten ergaben bei Walker - Ca. in 74/81, Jensen- Sa. in 19/23 und Yoshida - Sa. in 26/27 Fällen identische Tumoren bei den Kontrolltieren. Das Zellwachstum in den Kammern war bei Zusatz von Heparin zu den implantierten Tumorgeweben deutlich gehemmt.

Die Eignung von Membranfiltern, speziell „Membranfilter Grob“ für Gewebezüchtungen in vivo wurde untersucht an Tumorgewebe enthaltenden Kammern, die Ratten implantiert wurden. Die Untersuchungen wurden durchgeführt mit Zellen von Walker - Karzinom, Jensen- Sarkom und Yoshida- Sarkom. Dabei zeigte sich, daß Yoshida- Sarkom-Zellen ungeeignet waren auf Grund ihrer Fähigkeit, sich relativ leicht aus dem Zellverband lösen zu können und daher die Membranfilter zu durchwachsen. Es wurden optimale Bedingungen der Anwendung des Filtermaterials für besondere biologische Zwecke zusammengestellt und zur schnellen Auswertung der Wachstumsversuche Zellkern-Färbungen an Tumorzellschichten direkt auf den Membranfiltern ausgeführt.

Inzuchtratten der Stämme Rehbrücke, Sprague-Dawley und Wistar erhielten in Diffusionskammern eingeschlossene Transplantationstumor-Gewebe (Walker - Karzinom und Jensen- Sarkom) implantiert. Nach verschiedenen Zeitabschnitten wurden die Kammern entnommen und den Tieren ein Zweittransplantat des gleichen Tumors verabreicht. Die Zweittransplantate zeigten nach anfänglichem Wachstum zum größten Teil Regressionen bei 3 von 4 Tiergruppen. Die KBR mit dem Serum dieser Tiere ergab jedoch keinen Hinweis auf freie tumorspezifische Antikörper. Ein spezifischer Immunisierungseffekt durch die in den Kammern eingeschlossenen Tumorzellen gegenüber Zweittransplantaten war nicht eindeutig nachzuweisen.