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  • Author: Christian Müller x
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Die idealistische Kritik der kantischen Besitzlehre

Kurzfassung

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat am 22. Februar 2008 einen Referentenentwurf zur Novellierung des Raumordnungsgesetzes vorgelegt. Der Entwurf übernimmt weitgehend die etablierten Instrumente des gegenwärtigen Raumordnungsrechts und entwickelt diese zum Teil weiter. Der Entwurf verfolgt den Anspruch, durch das Bundesgesetz nur das Erforderliche zu regeln und den Länden Spielräume zur Ausgestaltung zu überlassen.

Zusammenfassung

Der Beitrag zeigt die grundsätzliche Vereinbarkeit naturrechtlicher Verfahren der Normbegründung, wie sie in der christlichen Sozialethik entwickelt werden, mit der ökonomischen Methodologie auf. Insbesondere wird argumentiert, daß der die gegenwärtige Ökonomik dominierende moralische Skeptizismus, nach welchem es objektive, gottgegebene Werte nicht gebe, aus logischen Gründen unhaltbar ist. Es wird gezeigt, daß die von Karl Popper begründete Methodologie des Kritischen Rationalismus in bezug auf das Problem der Wertbegründung in der Ökonomik daher meist inkonsistent angewendet wird. Auf rein erkenntnistheoretischer Ebene ist der Konflikt zwischen ökonomischem Subjektivismus und dem ethischen Objektivismus in der christlichen Sozialethik unentscheidbar. Abschließend wird daher untersucht, wie Karl Popper sich ganz persönlich in dieser Frage entschied: Überraschenderweise hatte Popper selbst offenbar einen objektivistischen Normbegriff und sympathisierte mit der christlichen Naturrechtslehre.

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Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird untersucht, ob der gegenwärtig von Bund und Ländern betriebene Ausbau von frühkindlicher Erziehung und Betreuung von Kleinkindern in Tageseinrichtungen nach den üblichen ökonomischen Standardkriterien für Staatshandeln gerechtfertigt ist. Wie einige neuere Ergebnisse der empirischen Forschung zeigen, weist eine außerhäusliche Betreuung nicht nur Nutzen für Säuglinge und Kleinkinder auf, sondern birgt für sie auch Risiken. Mögliche externe Nutzen für die Gesellschaft insgesamt, vor allem für die Eltern, sind zudem nicht groß genug, um ein Engagement des Bundes in der Kinderbetreuung zu rechtfertigen. Schließlich dürften die frühkindlichen Bildungsprogramme das Ziel, die Situation von Kindern in ökonomisch benachteiligten Familien zu verbessern, verfehlen. Unter Anreizgesichtspunkten könnte der staatliche Ausbau der Kinderbetreuung sogar eher in einem Wohlfahrtsverlust als einem -gewinn resultieren.

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Zusammenfassung

Der ökonomischen Konzeption des Neoliberalismus wird üblicherweise vorgeworfen, die Freiheit der individuellen Entscheidung zu verabsolutieren. Diese Behauptung ist jedoch nicht korrekt. Es wird gezeigt, daß die Arbeiten Euckens und der meisten anderen Theoretiker der neoliberalien Freiburger Schule der Wirtschaftspolitik auf einem ethischen Prinzip der Universalisierung als Letztwert basieren, das selbst nicht individualistisch gerechtfertigt ist. Der Neoliberalismus ist daher eher eine Variante der Christlichen Sozialethik als überhaupt ein (individualistischer) Liberalismus.

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Zusammenfassung

John Rawls’ und James Buchanans Vertragstheorien behaupten, daß rationale Entscheider unter einem Schleier der Unkenntnis stets einstimmig faire Entscheidungen treffen. Mit Hilfe eines einfachen Modells wird jedoch gezeigt, daß dann, wenn der Gesellschaftsvertrag durch ein Gefangenendilemma bedroht wird, sich Spieler unter Unsicherheit nicht notwendig auf die „faire“, sondern auf eine diskriminierende Regel, eventuell sogar überhaupt nicht einigen werden. Ohne einen Schleier der Unkenntnis ist eine faire Einigung hingegen stets das Gleichgewicht in sukzessiver Dominanz. Es wird gefragt, warum wir in der Realität trotzdem so viele Einigungsprobleme haben und warum die Notwendigkeit eines Schleiers der Unkenntnis bei Entscheidungen über Regeln so plausibel erscheint.

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