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  • Author: F. R. Kessler x
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Durch inneren Photoeffekt wurden in Germanium zwischen 20° und 70°C hohe Dichten von Elektron-Loch-Paaren erzeugt und deren Absorptionsspektrum im Bereich von 3 —15 μ bestimmt. Es wird beherrscht durch innere Valenzbandübergänge der freien Löcher. Infolge des inversen Prozesses emittiert Germanium Ultrarotstrahlung mit einem Maximum bei 10 μ. Die Emissionsintensität hängt etwa linear von der Gittertemperatur und für kleine Trägerdichten linear von der Zahl der Löcher ab. Die Deutung gelingt rein phänomenologisch und läßt zusammen mit der Absorption Schlüsse zu über das Gleichgewicht der beiden Löchersorten im Valenzband. Änderungen des Reflexionsvermögens über 0,1% wurden bei der lichtelektrischen Trägererzeugung nicht beobachtet — Die experimentellen Meßverfahren werden angegeben.

Bei nichtparabolischem Bandverlauf ist wegen der Energieabhängigkeit der effektiven Masse der Absorptionskoeffizient der „Leitungsabsorption“ freier Träger nicht mehr proportional zur Trägerdichte. Die Meßergebnisse an 16 n-leitenden InSb-Proben wachsender Trägerdichte [N=2 · 1016 (Eigenleitungsdichte bei 20°C) bis 1,24 · 1018 cm-3] bestätigen die Erwartung. Die Theorie des Absorptionskoeffizienten bei nichtparabolischem Band wird diskutiert, um umgekehrt aus der gemessenen Abhängigkeit des Absorptionskoeffizienten von der Trägerdichte den Bandverlauf E(k) zu ermitteln. Unter Verwendung der quantentheoretisch adaptierten DRUDESchen Theorie gelingt dies. Der Verlauf des Leitungsbandes von InSb wird auf diese Weise von k=0 bis k=4 · 108m-1 (bzw. vom Bandrand bis 0,2 eV Abstand vom Bandrand) quantitativ angegeben, womit auch die effektive Masse eines einzelnen Elektrons als Funktion von k bzw. E im genannten Bereich bekannt ist. Am Bandrand beträgt m*=0,016 m0 und wird mit wachsendem Abstand größer.

An eigenleitendem Silicium wurden im Temperaturbereich zwischen 300 und 1000°K Leitfähigkeit und Ultrarotabsorption gemessen, letztere zwischen 1,0 und 3,5 μ. Die Wellenlängenabhängigkeit entspricht der Drude-Zener-Fröhlichschen Theorie für die Absorption freier Ladungsträger. Dieser Theorie entsprechend wird durch die Quotientenbildung beider Meßwerte die zunächst unbekannte Trägerzahl eliminiert und quantitativ die Elektronenbeweglichkeit und ihre Temperaturabhängigkeit gewonnen (bE[cm2/V sec] =1,85· 106 T-1.5). Auch die sich daraus ergebende Trägerzahl (NE [cm-3] =5,71 ·1016 T1,5 exp [ -1,16/2 k T]) stimmt mit der von anderen Autoren aus dem HALL-Effekt bestimmten überein. Die Theorie wird damit der experimentellen Absorption im Durchlaßbereich jenseits der Bandkante gerecht. Aus der Verschiebung der Bandkante mit der Temperatur wird die Temperaturabhängigkeit des Bandabstandes ermittelt.

Abstract

The photoconductivity spectrum of trigonal selenium shows a relative maximum at 0.71 μm. Measurements in the range from 0.6 μm to 0.8 μm at various quantum fluxes and modulation frequencies (4.2 - 216 Hz) indicate that two different recombination mechanisms, one at shorter and one at longer wavelengths than 0.71 μm, are operative, the former being nonlinear and the latter linear. The absorption and reflection spectra were measured too. At the wavelength of change in the recombination mechanism the depth of penetration of the radiation is about 15 μm. This depth correlates with the mean distance between the potential barriers involved in the photoactivated mobility in selenium.

Abstract

Der Debye-Sears-Effekt (Lichtbeugung an Ultraschallwellen) wird als Methode zur Bestimmung der elastischen Konstanten auf den nahen ultraroten Spektralbereich ausgedehnt und auf Silicium angewendet. Als Lichtquelle dient ein He-Ne-Gaslaser mit einer Wellenlänge von 1,1523 μm. Die Ultraschallfrequenz liegt bei 57 MHz.

Für die Intensitätsverhältnisse des gebeugten Lichtes läßt sich die Raman-Nathsche Theorie des Phasengitters benutzen; hieraus können die vorliegenden Brechungsindexschwankungen bestimmt werden.

Die 7 kristallographisch verschiedenen Schallgeschwindigkeiten bzw. die 3 elastischen Konstanten des Siliciums werden angegeben und den aus Impulsmeßverfahren bekannten Literaturwerten vergleichend gegenübergestellt.

Aus der Resonanzverstimmung bei optisch gemessener Temperaturerhöhung gelingt es, die Temperaturkoeffizienten der Schallgeschwindigkeiten zu messen und daraus die Temperaturkoeffizienten der elastischen Konstanten zu berechnen.

In this paper, we use publicly available data from the Medical Expenditure Panel Survey - Insurance Component (MEPS-IC) to investigate the effect of Massachusetts' health reform plan on employer-sponsored insurance premiums. We tabulate premium growth for private-sector employers in Massachusetts and the United States as a whole for 2004 - 2008. We estimate the effect of the plan as the difference in premium growth between Massachusetts and the United States between 2006 and 2008—that is, before versus after the plan—over and above the difference in premium growth for 2004 to 2006. We find that health reform in Massachusetts increased single-coverage employer-sponsored insurance premiums by about 6 percent, or $262. Although our research design has important limitations, it does suggest that policy makers should be concerned about the consequences of health reform for the cost of private insurance.