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  • Author: H. Liebl x
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Für Massenspektrographen mit Doppelfokussierung erster Ordnung für alle Massen werden für vom dingseitigen Brennpunkt des elektrischen Feldes ausgehende Strahlen die radialen Bildfehler zweiter Ordnung angegeben. Dabei ist der allgemeine Fall vorausgesetzt, daß ein Toroidkondensator verwendet wird und die Eintrittsgrenze des Magnetfeldes kreisförmig gekrümmt ist. Die Ergebnisse lassen sich auf Apparate mit Zylinder- oder Kugelkondensator und gerader Magnetfeldgrenze spezialisieren.

Im Anschluß an die vorhergehende Arbeit 1 werden die Bedingungen diskutiert, unter welchen bei einem Massenspektrographen mit Doppelfokussierung erster Ordnung für alle Massen entlang einer geraden Bildkurve die radialen Bildfehler zweiter Ordnung an einer Stelle der Bildgeraden verschwinden und gleichzeitig der Spalt stigmatisch auf diese Stelle abgebildet wird. Dabei zeigt sich, daß es nicht möglich ist, alle vier Fehler (die Glieder mit αr2, αr′ β, β2, αz2) gleichzeitig zu beseitigen. Es werden Anordnungen angegeben, für welche drei Fehler (Glieder mit αr2, αr′ β, αz 2) Null werden, während der vierte, allein von der Energiebreite herrührende (Glied mit β2) möglichst klein wird.

Auf der Grundlage der ionenoptischen Berechnungen von Herzog. Marschall. Hachenbe r g und Svartholm werden die Abbildungseigenschaften eines Toroid-Sektorkondensators angegeben. Die experimentelle Erprobung eines solchen Kondensators ergab hinlängliche Übereinstimmung mit der Rechnung.

Die radialen und axialen Bahngleichungen von Ionenstrahlen, die in der Nähe der Mittelbahn von Toroid-Sektorkondensatoren verlaufen, werden in zweiter Näherung berechnet. Es werden die Ergebnisse für die neun auftretenden radialen Bildfehler angegeben.