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  • Author: H. R. Schütte x
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Aus dem Latex des annuellen Ackerunkrautes Euphorbia helioscopia L. konnten zwei unbekannte, proteinfremde Aminosäuren isoliert werden. Durch chemische Abbauversuche, Auswertung von Spektren und Synthese wurden die Verbindungen als m-Hydroxyphenylglycin und 3.5-Dihydroxyphenylglycin charakterisiert.

Um Aussagen über die Herkunft des N-Atoms in der Pipecolinsäure machen zu können, wurde an Pflanzen von Phaseolus vulgaris Lysin-[2-14C,α-15N] und Lysin-[2-14C,ε-15N] verfüttert. Aus den Inkorporations-Versuchen geht hervor, daß die α-Aminogruppe des Lysins wesentlich besser in die Pipecolinsäure eingebaut wird als die ε-Aminogruppe.

Abstract

Akademie der Wissenschaften der DDR , Institut für Biochemie der Pflanzen, Weinberg 3, Halle/Saale. The metabolism of [1-14C]2-(2,4-dichlorophenoxy)-propionic acid was studied in excised plants and cell suspension cultures of tomato. It was rapidly taken up and metabolized by both the plants and the cultured cells. The metabolites, isolated by extraction with aqueous acetone, separated and purified by TLC and HPLC, were identified by chemical and spectrometric methods. Conjugates with carbohydrates were detected. Glucose, diglucose as the main conjugating moiety, and triglucose were found as carbohydrate components within the conjugates. Almost the same conjugates occurred in plants and cultured cells.

Durch Biosynthese-Untersuchungen mit Trigonellin-[14CH3] an Keimlingen von Ricinus communis wird gezeigt, daß die N-Methylgruppe des Trigonellins abgespalten wird und über den C1-Pool gleichwertig in beide Methylgruppen des Ricinins gelangt. Somit ist ein intakter Trigonellineinbau auszuschließen.

In weiteren Versuchen wird Trigonellin-[14CT3] mit einem bekannten T/14C-Verhältnis an Ricinuskeimlinge verabreicht. Die spezifische T-Einbaurate beträgt nur etwa 30% der 14C-Inkorporation. Sowohl im Ricinin als auch in den beiden Methylgruppen ist das T/14C-Verhältnis auf ein Drittel gegenüber dem Wert des applizierten Trigonellins-[14CT3] reduziert. Dieser Tritiumverlust spricht für eine oxydative Demethylierung des Triginellins und gegen eine echte Transmethylierung.

Bei der Applikation von N-Methylputrescin-[1-14C, 15N-CH3] und von N-Methylputrescin-[1-T] an Nicotiana rustica haben wir einen spezifischen Einbau der Radioaktivität in die Position 5′ des Pyrrolidinringes erhalten. Dieses Ergebnis spricht dafür, daß das N-Methylputrescin unsymmetrisch in das Nicotin eingebaut wird und daß eine Methylierung vor dem Ringschluß zum Pyrrolidin möglich ist.