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  • Author: Henning Theißen x
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ZUSAMMENFASSUNG

Der Ökumenediskurs des 20. Jh. ist wesentlich durch das Konzept der Konsensökumene geprägt worden; nach der Jahrtausendwende ist jedoch verstärkt von einer Ökumene der Profile die Rede. Der vorliegende Aufsatz fragt daher, was Konsens »nach« der Konsensökumene, d.h. sowohl in zeitlichem als auch inhaltlichem Anschluss an die Konsensökumene bedeutet (I). Zu diesem Zweck wird mit der Charta Oecumenica (2001) eines der kennzeichnendsten Dokumente der ökumenehermeneutischen Wende eingehend analysiert (II), woraus sich fünf unterschiedliche Bedeutungen des Begriffs Konsens ergeben (III).

Abstract

Der Artikel handelt von dem Erkennungszeichen der Kirche. In Übereinstimmung mit Luthers und Melanchthons Lehre von den Erkennungszeichen der Kirche (notae ecclesiae) sind diese Zeichen der verborgenen Kirche (I.). Die paulinische Unterscheidung von der Vieldeutigkeit des Kreuzes und vom Wort vom Kreuz (II.) legt nahe, dass jedes Zeichen mehrdeutig bleibt, bis es durch das Wort ausgelegt wird: Das Kreuz als charakteristisches Zeichen der Kirche wird allein durch Jesus Christus gesetzt und ausgelegt. Die Situation der Kirche unter dem Kreuz kann demnach immer nur als (Kreuzes-) Nachfolge konstituiert werden. Diese konkrete Situation der Kirche wird abschließend unter Bezugnahme auf Bonhoeffers Konzept der Nachfolge dargestellt (III.).

Abstract

Das theologische Interesse am Zeugnisthema ist etwa seit dem Ende des 20. Jahrhunderts gestiegen (I). Der Aufsatz vertritt die These, dass die Zwiespältigkeit dogmatischer und ethischer Aspekte des Themas (Mission, Martyrium) am besten durch einen hermeneutischen Zugriff wie in der mittleren Werkphase von P. Ricoeur bearbeitet wird. Im Ansatz wird eine Theorie des Zeugnisses als Korrelation zwischen einem ursprünglichen Zeugnis und seiner geschichtlichen Repräsentation im Wechselspiel und Widerstreit seiner Deutungen skizziert (II). Als wesentlicher Anwendungsbereich werden die Theorie der Kirche und die gegenwärtige Kirchenreform ins Auge gefasst (III).