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  • Author: Ingrid Schröder x
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In den vergangenen Jahren hat das wissenschaftliche Interesse an Texten, die zu magischen Zwecken eingesetzt werden, erneut zugenommen. Dabei stehen im germanistischen Kontext neben der im Jahr 2000 publizierten Habilitationsschrift von M. Schulz zu den Wirkprinzipien der Magie, die einem integrativen kulturhistorischen Ansatz folgt, eine strukturelle und inhaltliche Merkmale verbindende Klassifizierung des mittelalterlichen Formelbestands oder auch linguistische Ansätze zur Analyse der Prinzipien des magischen Sprechens.

Abstract

Im Projekt „Einstellungen gegenuber regionalen Sprachformen in der Grosstadt: Niederdeutsch in Hamburg“ soll geklart werden, inwieweit regionale Sprachformen in einer Metropole als Kennzeichen stadttypischer Raume und Einrichtungen im Bewusstsein der Bewohner verankert sind. Im Mittelpunkt des Beitrags steht der theoretisch-methodische Rahmen der Studie mit einem Modell, das die Bedeutung von Spracheinstellungen und Sprachbiografie im Verhaltnis zu Identitatskonstruktionen fokussiert und damit den Analyserahmen darstellt. Anhand von Beispielen wird der Zusammenhang von Spracheinstellungen, Ortseinstellungen, Biografie und darauf bezogenen Identitatskonstruktionen am stereotyp ausgepragten Themenkomplex „Niederdeutsch als Hafensprache“/„Niederdeutsch spricht man im Hafen“ erlautert.