Search Results

You are looking at 1 - 10 of 44 items

  • Author: Jens Beckert x
Clear All Modify Search
Fictional Expectations and Capitalist Dynamics

Zusammenfassung

Insbesondere in den USA hat sich die Wirtschaftssoziologie während der letzten fünfzehn Jahre zu einem herausragenden Forschungsgebiet innerhalb der Soziologie entwickelt. Der Beitrag fragt nach einem theoretischen Ausgangspunkt für die Wirtschaftssoziologie in Abgrenzung zur ökonomischen Theorie. Das Problem der Ungewißheit erweist sich als zentrale Grenze für wirtschaftswissenschaftliche Ansätze, die von der Annahme des Maximierungshandelns von Akteuren ausgehen. Der hier vorgeschlagene Ansatz der Wirtschaftssoziologie stellt nicht die Handlungsmotive der Akteure in den Vordergrund, sondern vielmehr die Struktur der Handlungssituation. Durch Ungewißheit wird das Ordnungsproblem wieder in die Ökonomie eingebracht und es läßt sich die Frage stellen: ’Wie handeln intentional rationale Akteure, wenn sie nicht wissen, durch welche Alternativenwahl sie ihren Nutzen maximieren können?’ Mit der Verbindung von Ungewißheit mit dem Problem sozialer Ordnung kann ein systematischer Anschluß der Wirtschaftssoziologie an die soziologische Theorie hergestellt werden.

Zusammenfassung

Das Konzept des Vertrauens wurde insbesondere in der Wirtschafts- und Organisationssoziologie während der letzten Jahre wiederentdeckt. Dennoch ist die Funktionsweise von Vertrauen auf Märkten bisher nur unvollständig verstanden. Der Grund hierfür ist, so die in dem Artikel entwickelte These, dass die Konzeptualisierungen von Vertrauen hauptsächlich die Entscheidungsprozesse des Vertrauensgebers untersuchen, den Beitrag des Vertrauensnehmers für das Zustandekommen von Vertrauensbeziehungen jedoch nur unvollständig beleuchten. Es wird vorgeschlagen, Vertrauen als ein Beruhigungsmittel in Tauschbeziehungen zu verstehen, das entscheidend durch die performativen Akte der Selbstdarstellung des Vertrauensnehmers in der Handlungssituation erzeugt wird. Im letzten Abschnitt des Artikels wird auf der Basis einer Heuristik von vier Strategien gezeigt, welche Perspektive sich aus dieser Vertrauenskonzeption für das soziologische Verständnis der Funktionsweise von Märkten ergibt.

Abstract

While markets are important mechanisms for coordination of social exchange it has to be looked at their limits and preconditions as well. This paper advocates three claims: First, under conditions of externalities and asymmetric distribution of information the eflicient functioning of markets depends on non-market institutions. Second, social limitations of the expansion of markets reflect a value-realm in which society constitutes itself. These values, though they change, are normatively immune against efficiency consideration. Third, the rational-actor model of economics is insufficient for the understanding of the non-rational preconditions of markets and the embeddedness of markets in social values.

Abstract

This note on my exchange with G. Kirchgässner points to a possible misunderstanding and one serious difference of opinion. On the empirical side I tried to make visible social values and norms which cannot be reduced to economic preferences. On the normative side I tried to criticise the rational-choice-approach for being either obviously wrong or empirically empty.

FREE ACCESS