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Zusammenfassung

Diagnostische Pfade im Bereich der Laboratoriumsmedizin können einen medizinökonomischen Beitrag leisten, um modernes „Disease management“ in eine komplexe gesundheitspolitische Entwicklung mit endlichen Ressourcen zu integrieren, und so eine Brücke schlagen zwischen medizinischen und ökonomischen Erfordernissen im Gesundheitswesen. Sie können besonders, wenn die technischen Voraussetzungen zur Web-basierten Kommunikation (z. B. Order-entry, Befundauskunft) gegeben sind, ein innovativer Weg sein, Prozesse in der Medizin zu optimieren, und zu einer Kosten-, Ergebnis- und Leistungstransparenz im Gesundheitswesen beitragen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Labordiagnostik als Kernprozess eines Krankenhauses verstanden wird. Weiterhin bieten diagnostische Pfade besonders unter den Bedingungen der Diagnose Related Groups (DRG) die Möglichkeit, Prozesse unter Berücksichtigung von Schwere der Erkrankung und Ausmaß des Leistungsbedarfs zu definieren. Sie unterstützen durch das Right-Coding den Arzt bei der Identifizierung von wahrscheinlichen, medizinisch-sinnvollen Haupt- und Nebendiagnosen und sichern auf diese Weise nicht nur die Erlöse, sondern tragen primär zur Steigerung der Behandlungsqualität bei. Allein das Sichtbarmachen ärztlicher Entscheidungen durch diagnostische Pfade bewirkt eine Reduzierung nicht hinreichend durchdachter Maßnahmen und damit eine Verbesserung der Ökonomie.

Abstract

The clinical chemical analysis system Vitros 5,1 FS (Ortho Clinical Diagnostics, Neckargemünd, Germany) combines on one platform multilayer film technology with a newly developed technology based on conventional wet chemistry. We report the first extensive evaluation of this novel analyzer, establishing precision data, accuracy, and linearity of MicroSlide technology analytes and analytes using the newly developed MicroTip technology. For comparison, measurements with the analysis systems Beckman-Coulter DXC800 and Immage or Siemens Healthcare Diagnostics Dimension Xpand, and plasma, serum, urine and cerebrospinal fluid (CSF) samples as well as blood from routine operations were employed, respectively. For within-run imprecision, coefficients of variation between 0.2% and 5.5% were calculated. Coefficients of variation for quality control materials from day-to-day ranged from 0.6% to 7.1%. In all examined analytes, except hemoglobin A1c, calculated inaccuracies were within the acceptable ranges of the national directives for quality assurance (RiliBÄK, directives issued by the German Medical Association). Method comparison demonstrated good agreement between MicroSlide assays and wet chemistry methods with correlation coefficients ranging from 0.872 to 0.998. For the MicroTip assays, the calculated correlation coefficients ranged from 0.968 to 0.994. In conclusion, the Vitros 5,1 FS analyzer is a reliable analysis system which can be easily integrated into clinical chemical routine and which can also be applied for analysis of CSF, urine, and blood samples.

Einführung - Screening - Stufendiagnostik
Einführung - Screening - Stufendiagnostik

Zusammenfassung

Obwohl die Kosten für die Labormedizin im Verhältnis zu den Gesamtausgaben im Gesundheitssystem verschwindend gering sind, führt der Kostendruck dazu, dass vor allem am Krankenhauslabor gespart wird. Lediglich 7,3% der Krankenhäuser in Deutschland haben eine fachärztliche Leitung des Labors. Um diese Entwicklung aufzuhalten, muss sich das Krankenhauslabor vom Cost-Center zum Kompetenz- und Profit-Center wandeln. Dazu gehört, den Mehrwert des Krankenhauslabors und seine Stellung in der Wertschöpfungskette des Gesamtunternehmens Krankenhaus besser darzustellen und zur Geltung zu bringen. Das Krankenhauslabor muss zum Workflow-Management-System werden. Besonders am Beispiel der Mikrobiologie lassen sich die Vorteile eines Labors vor Ort im Krankenhaus auch ökonomisch darstellen. Die Kompetenz des Krankenhauslabors und seines Fachpersonals muss den medizinischen Disziplinen im Krankenhaus rund um die Uhr zur Verfügung gestellt werden. In Zukunft wird es aber auch darauf ankommen, die Kompetenz der Krankenhauslabormedizin über die Grenzen des stationären und ambulanten Sektors hinaus in Netzwerkstrukturen regional nach außen anzubieten.