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  • Author: M. Frimmer x
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Mit Hilfe der Ganzglas-Platinelektrode nach GLEICHMANN und LÜBBERS wurde der kritische O2-Druck bei stark verdünnten Sarkosomensuspensionen in Tris-Puffer bei 37 °CC mit 2,14 ± 0.87 Torr ermittelt. Die Abhängigkeit der kritischen O2-Drucke vom Suspensionsmilieu (Tris- und Phosphatpuffer) sowie die Beeinflussung der Meßergebnisse durch Hämoglobin oder Myoglobin wurden untersucht.

Chlorophyllins inhibit oxidative phosphorylation in rat liver mitochondria, α-ketoglutarate oxidation is more sensitive than oxidizing succinate or β-hydroxybutyrate oxidation. When chlorophyllin is present, a sudden illumination of mitochondria incubated in the dark leads to a remarkable decrease of their O2-comsumption. In the absence of light the inhibition is diminished but not abolished.

Die anionischen Polysaccharide Chondroitinsulfat-Protein und Hyaluronat entfalten in wäßriger Lösung in Konzentrationen zwischen 10 und 20 mg/ml einen Molekularsiebeffekt, der in einer Beeinflussung der Diffusion gelöster Substanzen zum Ausdruck kommt und Analogien zu den in der Basalmembran von Blutkapillaren ablaufenden Permeationsvorgängen aufweist. Während Makromoleküle (Rinderserumalbumin, kolloidales Gold [198Au]) Chondroitinsulfat-Protein- bzw. Hyaluronat-Schichten nur langsam oder überhaupt nicht durchdringen, wird die Diffusion von T2O, Ca2® und Glucose weniger stark behindert. Die Diffusion von molekularem Sauerstoff wird nicht beeinflußt. Chondroitin-4-sulfat und Rinderserumalbumin zeigen diese diffusionsbehindernde Wirkung nicht.

Die durch anionische Polysaccharide bewirkte Diffusionsbehinderung kann durch Polykationen (lysinreiches Polypeptid aus Kalbsthymus, Poly-L-Lysin, Oligo-N-methyl-morpholiniumpropylenoxid), ferner durch Trypsin, α-Chymotrypsin und Kallikrein, nicht jedoch durch basische Aminosäuren und Peptide (Lys, Arg, His, Arg-Gly-Arg) oder Histamin aufgehoben werden.

Die wirksamen Polykationen beeinflussen Chondroitinsulfat-Protein und Hyaluronat durch Änderung ihrer makromolekularen Eigenschaften (Hydratation, Viskosität, Löslichkeit), in höheren Konzentrationen reagieren sie mit ihnen unter Bildung definierter wasserunlöslicher Komplexe (Präzipitate).

Die Reaktion anionischer Polysaccharide mit biogenen basischen Polypeptiden wird als möglicher physiologischer Regelmechanismus zur Beeinflussung der Blutkapillar-Permeabilität aufgefaßt.

Autoradiographien von mit 76As2O3 behandelten Zähnen zeigen, daß beträchtliche Mengen Arsen in das Dentin einwandern. Vergleichende Messungen ergeben, daß sich in der während der Arseneinwanderung devitalisierten Pulpa nur etwa 1% des in das Dentin eingedrungenen Arsentrioxyds findet. Die Einwanderung erfolgt durch Diffusion und ist nicht an die Blut- oder Lymphzirkulation gebunden. Das nach Entfernung der Pulpa im Zahn verbleibende Arsen ist möglicherweise die Ursache für Spätschäden am devitalisierten Zahn.