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  • Author: Ole Jakob Filtvedt x
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Abstract:

This article examines five statements in John related to the visibility of the Father (1,18; 5,37; 6,46; 12,45; 14,7–11). Some of these seem to affirm that the Father can be seen, while others seem to deny it. The article argues that John ultimately holds that God can be seen, that the passages that seem to deny this only deny the possibility of unmediated access to the Father, apart from Jesus, and that John has developed three ways of securing God’s transcendence, despite his visibility: (i) the vision of God is only available through Jesus; (ii) the vision of God is climaxed precisely where God seems to be absent, namely in Jesus’ crucifixion; and (iii) the vision of God in Jesus’ crucifixion runs counter to human expectations, and is therefore only recognizable with hindsight. Thus, John is able to affirm both God’s visibility and transcendence.

Abstract:

Der Aufsatz sucht die Ansicht infrage zu stellen, dass der Hebräerbrief eine negative Sicht auf die Schöpfung habe. Zunächst wird das Verhältnis zwischen Jesu Rolle als Mitschöpfer aller Dinge und seiner Stellung als eschatologischer Erbe aller Dinge untersucht. Sodann wird die Tatsache in den Blick genommen, dass sich der Hebräerbrief auf die Schöpfungserzählung der Genesis bezieht, um eines seiner eschatologischen Hauptthemen zu entwickeln, nämlich die Vorstellung, dass Gottes Volk immer noch eine Sabbatruhe erwartet. In einem weiteren Schritt wendet sich der Aufsatz der kultischen Interpretation des Christusgeschehens zu und fragt, ob der im Hebräerbrief für das Christusgeschehen angenommene räumliche Kontext voraussetzt, dass Christus die Schöpfung verlässt, um einen unerschaffenen oder immateriellen Bereich zu betreten. Schließlich fragt der Beitrag nach dem zukünftigen Schicksal der Schöpfung.

Abstract:

Das Faktum, dass der Hebräerbrief die einzige neutestamentliche Schrift ist, in der explizit von Jesus als Hohepriester gesprochen wird, hat Ausleger zu der Annahme verleitet, dass diese christologische Konzeption auf den anonymen Autor des Briefes zurückgeht. Sowohl textinterne als auch externe Indizien legen jedoch nahe, dass der Hohepriestertitel seinen Ursprung im Gottesdienst der frühen Kirche hat. Der Autor des Hebräerbriefes scheint die Vertrautheit der Adressaten mit dem Titel vorauszusetzen, wobei bestimmte Eigenheiten des Textes auf eine Verbindung zu einem gottesdienstlichen Kontext verweisen. Diese These wird durch eine Untersuchung des Gebrauches dieser Konzeption bei den so genannten Apostolischen Vätern untermauert.