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  • Author: PETER FINGER x
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Zugewinn ist der Wertunterschied zwischen Anfangs- und Endvermögen, das im Scheidungsverfahren mit Rechtshängigkeit des (jeweiligen) Antrags festgelegt ist. Nach § 1378 Abs. 2 BGB a. F. konnte der ausgleichpflichtige Gatte allerdings noch später Vermögen weggeben und damit dem anderen schaden, denn die Ausgleichsansprüche wurden durch den Bestand des Vermögens begrenzt, das bei (rechtlicher) Beendigung des Güterstandes, also bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Rechtskraft des Scheidungsurteils, noch vorhanden war, dritter Stichtag. Neues Güterrecht hat das geändert, zwar nicht in § 1378 Abs. 2 BGB selbst, aber mit § 1384 BGB, weil nun nicht nur für die Berechnung des Zugewinns, sondern auch für die Höhe der Forderung die Rechtshängigkeit im Verfahren entscheidend wird – erstaunlich, dass diese Zusammenhänge manchmal übersehen werden.