Search Results

You are looking at 1 - 10 of 90 items

  • Author: Steffen Martus x
Clear All Modify Search
Zur Literaturgeschichte kritischer Kommunikation vom 17. bis ins 20. Jahrhundert mit Studien zu Klopstock, Tieck, Goethe und George

Der vorliegende Band dokumentiert eine Tagung aus dem Jahr 1997 und will eine Debatte über „das schwierige und bis heute weitgehend unbestimmte Verhältnis von ‚Aufklärung und Esoterik‘“ anregen (S. IX). Die umfangreiche Einleitung von Monika Neugebauer-Wölk geht dabei vom „Eindruck der Stagnation“ in der Forschung aus, die – zumal in der „deutschen Forschung“ – mehr oder weniger gleichbleibend „Aufklärung“ über das Kantsche Postulat des ‚Selbstdenkens‘ in der bekannten „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ bestimme (S. 1). In der Tat ist noch immer vielerorts von einer in diesem Sinne ‚vernünftigen‘ Aufklärung die Rede; die Aufklärungsforschung aber hat Zweifel an der Verbindlichkeit von Kants Philosophie für seine Zeit angemeldet, entsprechend seit längerem im Rahmen der Anthropologieforschung das Bild des „ganzen Menschen“ in den Vordergrund gerückt und dabei – etwa durch medien- oder systemtheoretische Ansätze – neue Perspektiven entwickelt.

Helmuth Kiesels Geschichte der literarischen Moderne gehört zu einer beliebten Gattung. Mit Walter Fähnders' Geschichte von Avantgarde und Moderne (1998), mit der Literaturgeschichte der Wilhelminischen Epoche von Peter Sprengel (1998/2004), mit den von York-Gothart Mix sowie Bernhard Weyergraf herausgegebenen Bänden zu Naturalismus. Fin de siècle. Expressionismus (2000) und zur Literatur der Weimarer Republik (1995) oder mit Harro Segebergs Geschichte der Literatur im Medienzeitalter (2003) liegt eine ansehnliche Anzahl an entsprechenden Überblicksdarstellungen vor. Worin also besteht die Besonderheit von Kiesels Geschichte der literarischen Moderne?

FREE ACCESS