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  • Author: Stephan Lehnstaedt x
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Memoiren sind keine erstrangigen Quellen. Sie besitzen aber zumal dann großen historiographischen Wert, wenn es um Selbstdeutung und Selbstverständnis einer historischen Person geht. Entsprechende Aufzeichnungen Sauckels waren bislang unbekannt. Als Thüringer Gauleiter war er nicht nur ein Nationalsozialist der ersten Stunde, als Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz organisierte er seit 1942 auch eines der größten Sklavenheere der Weltgeschichte.

Besatzeralltag in Warschau und Minsk 1939-1944

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Der Name Himmler wird gemeinhin mit der SS in Verbindung gebracht wie überhaupt mit dem nationalsozialistischen Terrorapparat, mit dem Holocaust und dem ideologischen Kern der NS-Bewegung. Weniger bekannt ist dagegen, dass Himmler – neben vielem anderen – auch noch den Posten des Reichsinnenministers übernahm, wenn auch erst spät, im Jahr 1943. Welche Folgen ergaben sich aus dieser Zäsur und vor allem: welche Konsequenzen hatte das für dieses Ressort?

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Bei der Umsetzung des 2002 vom Bundestag einstimmig verabschiedeten so genannten Ghettorentengesetzes traten massive Probleme auf. Dass die meisten von Holocaust-Überlebenden gestellten Rentenanträge abgelehnt wurden, führte zu Nachfragen im Bundestag und Irritationen auf internationaler Ebene. Wie sich das zuständige Bundes- und das ebenfalls involvierte nordrhein-westfälische Arbeitsministerium hier positionierten, untersucht Stephan Lehnstaedt in seinem hoch aktuellen Beitrag. Er stützt sich dabei auf neueste Akten der beiden Ministerien, in die er auf der Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes Einblick erhalten konnte.

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In der Januarausgabe 2014 der Vierteljahrshefte hat Martin Löns, Vizepräsident des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen, den Aufsatz „Wiedergutmachung im 21. Jahrhundert“ von Stephan Lehnstaedt (VfZ 3/2013) scharf kritisiert und dem Autor vorgeworfen, seine für die nordrhein-westfälische Sozialgerichtsbarkeit wenig schmeichelhaften Befunde beruhten auf einem unsachgemäßen Umgang mit Quellen und Fakten und einer Vernachlässigung der Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens. Hier Lehnstaedts Entgegnung.

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Dass die polnischen Juden von der deutschen Besatzungsmacht nicht nur ermordet, sondern auch in großem Maßstab ausgebeutet wurden, erfuhr die Öffentlichkeit erstmals durch ein Buch und einen Film: Schindlers Liste. Über die Geschichte dieser Zwangsarbeit und ihre Bedingungen ist indes nur wenig bekannt. Wie groß die Defizite noch immer sind, zeigte sich erst vor wenigen Jahren, bei den deutschen Prozessen über die Verrentung jüdischer Zwangsarbeiter, die den Holocaust überlebt hatten. Umso wichtiger scheint dieser Aufsatz, der auf der Basis deutscher und polnischer Quellen erstmals präzise nachzeichnet, wie diese Zwangsarbeit organisiert war und welche Konsequenzen dies für die Betroffenen hatte.