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  • Author: W. Meier x
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An hochgereinigtem 4,4′-Di-methoxy-azoxybenzol (p,p′-Azoxyanisol) wurden die Hauptdielektrizitätskonstanten ε1 und ε2 und die dielektrische Anisotropie Δε der nematischen kristallinflüssigen Phase bei 0,10; 0,26; 0,65 und 1,60 MHz gemessen. Die Ergebnisse werden mit der in einer früheren Veröffentlichung entwickelten Theorie verglichen. Zur Auswertung werden die molekularen Hauptpolarisierbarkeiten aus Brechungsindexmessungen von CHATELAIN berechnet und damit das Dipolmoment und seine Orientierung im Molekül aus den DK-Daten bestimmt.

Im Frequenzbereich zwischen 100 kHz und 4 MHz wurden die Dielektrizitätskonstanten εis der normalflüssigen Phase und die Hauptdielektrizitätskonstanten ε1 und ε2 der kristallinflüssigen Phasen von 4,4-Di-n-propyloxy-, -butyloxy-, -hexyloxy- und -heptyloxy-azoxybenzol gemessen. ε1' zeigt eine charakteristische Dispersion; die entsprechenden Verluste ε1" wurden ebenfalls beobachtet. ε2' weist dagegen keinerlei Anzeichen von Dispersion auf. Die Ergebnisse lassen sich aus der molekular-statistischen Theorie der dielektrischen Eigenschaften nematischer Phasen quantitativ erklären.

Die ONSAGERsche Theorie der „statischen” dielektrischen Polarisation einer Dipolflüssigkeit wird auf die nematische Phase einer kristallinflüssigen Substanz übertragen, wobei die Anisotropie der molekularen Polarisierbarkeit, die Orientierung des permanenten Dipolmoments im Molekül und die nematische Fernordnung berücksichtigt werden. Bei der Berechnung des inneren Feldes und des Rückwirkungsfaktors werden die dielektrische Anisotropie der nematischen Phase und die Anisotropie der molekularen Polarisierbarkeit vernachlässigt. Die Theorie vermag die Fälle positiver und negativer DK-Anisotropie, die beobachtete Temperaturabhängigkeit der Hauptdielektrizitätskonstanten ε1 und ε2 und die Existenz einer speziellen ε1-Dispersion zu erklären. Bezüglich einer quantitativen Auswertung experimenteller Daten wird auf eine anschließende Veröffentlichung verwiesen.

Abstract

Mordenite, a zeolite, is orthorhombic with space group Cmcm or Cmc21. The unit cell of the Na form has dimensions a = 18.13 Å, b = 20.49 Å, c = 7.52 Å, and contains Na8Al8Si40O96 · 24H2O. Its framework structure was derived by superposition of the three-dimensional Patterson function and partially refined assuming the centric symmetry Cmcm.

The aluminosilicate framework of mordenite is composed of a new type of chain, in which 5-membered rings of tetrahedra prevail. Its molecular sieve properties may be attributed to a system of channels, parallel to [001], having a free diameter of 6.6 Å, and being interconnected by smaller channels, parallel to [010], of 2.8 Å free diameter. Stacking faults in the framework reduce the effective diameter of the intracrystalline channels to about 4 Å. The results of the structure determination suggest an ordered Al/Si distribution reducing the symmetry of the framework to Cmc21.