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Verlag) Johann Brandstetter, Josef H. Reichholf: Symbiosen – Das erstaunliche Miteinander in der Natut. Berlin, 2016 (Matthes & Seitz, Reihe Naturkunden) Lucius Burckhardt: Wer plant die Planung? Berlin, 2014 (Martin Schmitz Verlag) Lucius Burckhardt: Design ist unsichtbar. Berlin, 2012 (Martin Schmitz Verlag) Lucius Burckhardt: Warum ist Landschaft schön? Die Spa- ziergangswissenschaft. Berlin, 2015 (Martin Schmitz Verlag) Lucius Burckhardt: Der kleinstmögliche Eingriff. Berlin, 2013 (Martin Schmitz Verlag) John Cage: Für die Vögel – im Gespräch mit Daniel

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-Nagy – Design ist eine Haltung 99 HfG Ulm – Von der Kaffeetasse bis zur Wohnsiedlung 109 Lucius Burckhardt – Design ist unsichtbar 114 Gui Bonsiepe – Design als Interface 119 b. Design als Problemlösungs- und Planungshandeln 130 Herbert Simon – Die Wissenschaften vom Künstlichen 131 Horst Rittel – Bösartige Probleme in Entwurfsprozessen 140 c. Design als reflektierte Praxis 151 Hubert und Stuart Dreyfus – Vom Novizen zum Experten 154 Donald Schön – The Reflective Practitioner 162 d. Resümee 171 3. Vom Wissen im Design und seinen diskursiven Leitmotiven 175 a

vivid realization of ordinary peoples everyday life and conditions. The ›soft‹ ideas of participation and democracy, supporting and developing a constructive dialogue between design and user communities, was never a corner stone of the Bauhaus.« (Ehn/Badham: Participatory Design and the Collective Designer, S. 3.) 6 Burckhardt, Lucius: »Stadtplanung und Demokratie (1957)«, in: Jesko Fezer/ Martin Schmitz (Hg.): Lucius Burckhardt. Wer plant die Planung? Architektur, Politik und Mensch, Berlin 2004, S. 19–25, hier S. 19. 7 Burckhardt, Lucius: »Wer plant

gestalten, sondern Probleme lösen soll. Nicht das oberflächliche Ästhetisieren, sondern das Verbes- sern der Welt bildet das Ziel. Die Ursprünge dieses Designdenkens ge- hen insbesondere auf Victor Papanek und, im deutschsprachigen Raum, auf Lucius Burckhardt zurück.2 Beide gehören jener Generation an, die den gesellschaftlichen Umbruch nach 1968 auch für ein Neudenken von Ökologie und Ökonomie zu nutzen suchte. Über das Formen der Dinge hinaus soll sich der Entwerfer mit den weit gefassten sozialen Kontexten beschäftigen, wie es Burckhardt treffend in seinem Credo

. 25—28 Burckhardt, Lucius: „Design ist unsichtbar.“ In: Design ist unsicht- bar. Herausgegeben von Helmut Gsöll- pointer, Angela Hareiter, und Laurids Ortner. Österreichisches Institut für Vi- suelle Gestaltung. Wien, Löcker, 1981, S. 13—20, hier S. 18, 19. Nicht alles wird nur einer Kategorie zuzuord­ nen sein und manche Leser mögen eine weitere, die entscheidende Größe vermissen: den menschlichen Geist. Er blitzt auf in vielen Innovationen junger Gestalter, die sich so intensiv mit den Grundlagen für morgen beschäftigt haben, dass sie nicht bei Produk­ ten

eine zentrale Bedeutung zu. Um die historische Entwicklung bzw. den Aufstieg und Fall dieses Leitbildes zu skizzieren, können wir uns auf zwei einflussreiche Hochschullehrer und Vordenker des Designs beziehen: Max Bill und Lucius Burckhardt, beide Schweizer Herkunft, hatten der guten Form zunächst zum Durchbruch verholfen (Bill), um sie rund drei Jahrzehnte später wieder zu verabschieden (Burckhardt). Die Entwicklung der jeweiligen Argumente macht vor allem das inhärente Paradox des Pla- nungsgedankens von Funktionalität deutlich: So unterschiedlich Bill und

pursue a unity on another, higher level. Design offers the unity; its goals are humanist. It should no longer be regarded as a mere aesthetic shell or a compensational factor for a heartless society that replaces togetherness with technology. It forms part of a change. It is a catalyst and a product of the new. Design is nothing more than one part of an ongoing process. 25—28 Burckhardt, Lucius: “Design ist unsichtbar.” In: Design ist unsichtbar. edited by Helmut Gsöllpointer, Angela Hareiter, and Laurids ortner. Österrei- chisches Institut für Visuelle

gesellschaftlichen Mehrwerts nimmt erfreulicher Weise wieder zu. Der einflussreiche Autor und Meinungsführer in designbezogenen Nachhal- tigkeitsfragen John Thackara mahnt, dass wir eine Welt entwerfen müs- sen, die wieder mehr auf Menschen statt auf Dinge setzt. Das von ihm fa- vorisierte Design baut auf co-kreative Bottom-up-Prozesse. Dafür müssen 1 | Vgl. Burckhardt, Lucius: Design ist unsichtbar. Österreichisches Institut für visuelle Gestaltung. Wien: Löcker Verlag 1981, S. 13–20. 36 Nicolas Beuker wir neue Beziehungen ausbilden und Menschen, die die Dinge entwickeln, mit

. München, 1992 Walther, Ingo: Kunst des 20. Jahrhunderts. Köln, 2000 — Designtheorie Birkit et al : Corporate Identity. Grundlagen, Funktionen, Fallbeispiel. Lenzberg Lech, 2000 Bourdieu, Pierre: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt a. M., 1987 Burckhardt, Lucius: Design = unsichtbar. Rat für Formgebung (Hg.) 1995 Claus, Jürgen: Das elektronische Bauhaus. Zürich, 1987 Fischer, Volker und Hamilton, Anne: Theorie der Gestaltung. Grundlagentexte zum Design. Band 1 Funck, H.J.: Corporate Identity. Grundlagen, Funktionen

- und 1980er-Jahren kritisierte Lucius Burckhardt mit großer Vehemenz und guten Gründen die Planungsprozesse dieser Zeit. Über sie schreibt er: »Der Architekt und der Designer durften ja nicht in die Insti- tution eingreifen, sondern sie verbesserten Gestaltungen und Geräte innerhalb der zugeteilten Bedingungen.«110 Genau das versucht die »ideenwerkstatt vor ort« zu verändern – und genau dafür wird sie engagiert und bezahlt. Burckhardt wäre mit Sicherheit beeindruckt, was auf diese Weise schon alles entstan- den ist oder anders entstanden ist, vielleicht