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-Nagy – Design ist eine Haltung 99 HfG Ulm – Von der Kaffeetasse bis zur Wohnsiedlung 109 Lucius Burckhardt – Design ist unsichtbar 114 Gui Bonsiepe – Design als Interface 119 b. Design als Problemlösungs- und Planungshandeln 130 Herbert Simon – Die Wissenschaften vom Künstlichen 131 Horst Rittel – Bösartige Probleme in Entwurfsprozessen 140 c. Design als reflektierte Praxis 151 Hubert und Stuart Dreyfus – Vom Novizen zum Experten 154 Donald Schön – The Reflective Practitioner 162 d. Resümee 171 3. Vom Wissen im Design und seinen diskursiven Leitmotiven 175 a

vivid realization of ordinary peoples everyday life and conditions. The ›soft‹ ideas of participation and democracy, supporting and developing a constructive dialogue between design and user communities, was never a corner stone of the Bauhaus.« (Ehn/Badham: Participatory Design and the Collective Designer, S. 3.) 6 Burckhardt, Lucius: »Stadtplanung und Demokratie (1957)«, in: Jesko Fezer/ Martin Schmitz (Hg.): Lucius Burckhardt. Wer plant die Planung? Architektur, Politik und Mensch, Berlin 2004, S. 19–25, hier S. 19. 7 Burckhardt, Lucius: »Wer plant

gestalten, sondern Probleme lösen soll. Nicht das oberflächliche Ästhetisieren, sondern das Verbes- sern der Welt bildet das Ziel. Die Ursprünge dieses Designdenkens ge- hen insbesondere auf Victor Papanek und, im deutschsprachigen Raum, auf Lucius Burckhardt zurück.2 Beide gehören jener Generation an, die den gesellschaftlichen Umbruch nach 1968 auch für ein Neudenken von Ökologie und Ökonomie zu nutzen suchte. Über das Formen der Dinge hinaus soll sich der Entwerfer mit den weit gefassten sozialen Kontexten beschäftigen, wie es Burckhardt treffend in seinem Credo

eine zentrale Bedeutung zu. Um die historische Entwicklung bzw. den Aufstieg und Fall dieses Leitbildes zu skizzieren, können wir uns auf zwei einflussreiche Hochschullehrer und Vordenker des Designs beziehen: Max Bill und Lucius Burckhardt, beide Schweizer Herkunft, hatten der guten Form zunächst zum Durchbruch verholfen (Bill), um sie rund drei Jahrzehnte später wieder zu verabschieden (Burckhardt). Die Entwicklung der jeweiligen Argumente macht vor allem das inhärente Paradox des Pla- nungsgedankens von Funktionalität deutlich: So unterschiedlich Bill und

gesellschaftlichen Mehrwerts nimmt erfreulicher Weise wieder zu. Der einflussreiche Autor und Meinungsführer in designbezogenen Nachhal- tigkeitsfragen John Thackara mahnt, dass wir eine Welt entwerfen müs- sen, die wieder mehr auf Menschen statt auf Dinge setzt. Das von ihm fa- vorisierte Design baut auf co-kreative Bottom-up-Prozesse. Dafür müssen 1 | Vgl. Burckhardt, Lucius: Design ist unsichtbar. Österreichisches Institut für visuelle Gestaltung. Wien: Löcker Verlag 1981, S. 13–20. 36 Nicolas Beuker wir neue Beziehungen ausbilden und Menschen, die die Dinge entwickeln, mit

. — Lucius Burckhardt: “Design ist unsichtbar,” in: Design ist unsichtbar, publ. by Helmuth Gsöllintner, Angela Hareiter, Laurids Ordner, Vienna 1980, pp. 13–21. — Jürgen Habermas: “Die Moderne – ein unvollendetes Projekt. Rede zur Verleihung des Adornopreises 1980,” in: Die Moderne – Ein unvollendetes Projekt. Philosophisch-politische Aufsätze, Leipzig 1990. — Eric R. Kandel, James H. Schwartz, Thomas M. Jessell: Principles of Neural Science, New York 1981 (New York 2000). — Gerald Weisman: “Evaluating Architectural Legibility: Wayfinding in the Built Environment

Aktualität des Schönen, Stuttgart 1977. — Michael Müller: Die Verdrängung des Ornaments. Zum Verhältnis von Architektur und Lebens- praxis, Frankfurt/M. 1977. — Ernst H. Gombrich: The sense of order: a study in the psychology of decorative art, Oxford 1979, The Wrightsman lecture, Band 9. Deutsche Ausgabe: Ornament und Kunst. Schmuckbetrieb und Ordnungssinn in der Psychologie des dekorativen Schaffens, Stuttgart 1982, S. 10. — Lucius Burckhardt: «Design ist unsichtbar», in: Design ist unsichtbar, hrsg. von Helmuth Gsöl- lintner, Angela Hareiter, Laurids Ordner, Wien 1980

INTEREST DESIGN ODER DIE SEHNSUCHT NACH EINER GESTALTETEN DASEINSVORSORGE 4 Vgl. Mau, Bruce/Leonard, Jennifer/ Institute without Boundaries: Mas- sive Change, London/New York 2004. 5 Design Council, https://www.design- council.org.uk (02.02.2018). 6 Burckhardt, Lucius: Design ist un- sichtbar. In: Österreichisches Ins- titut für visuelle Gestaltung (Hg.): Design ist unsichtbar, Wien 1981. Verständnis für Haltung und Kultur in der Industrie fördern sollten, zielen mittlerwei- le in erster Linie darauf ab, den Ausgezeichneten einen Vorsprung im Markt der Auf

–63. Literaturverzeichnis 299 Brock, Bazon: „Vergegenständlichungszwang - Zwischen Ethik und Logik der Aneignung“, in: Steffen, Dagmar (Hrsg.): Welche Dinge braucht der Mensch? Hintergründe, Folgen und Perspektiven der heutigen Alltagskul- tur. Katalogbuch zur gleichnamigen Ausstellung, 2. Aufl., Frankfurt am Main: Anabas Verlag 1996, S. 27–29. Burckhardt, Lucius: Design = unsichtbar, hg. von Hans Höger, Ostfildern: Cantz 1995. Burckhardt, Lucius und Internationales Design Zentrum Berlin.: Design der Zukunft: Architektur, Design, Technik, Ökologie, Köln: DuMont 1987. Bürdek

, welches den stakeholdern präsentiert und welches ihnen gegenüber beworben wird. Das Ge- staltungsprodukt ist eben nicht bloß ein materielles Artefakt, sondern – ganz im Sinne 5 Vgl. Smolarski 2017. 416 | RHETORIK DES DESIGNS Lucius Burckhardts, der sagt, Design sei unsichtbar6 – das Versprechen wirkungsvol- ler Zusammenhänge der einzelnen Gestaltungsgrößen mit dem Publikum. Um es klar zu sagen: Dem Unternehmen, welches eine Designagentur beauftragt, eine Werbe- kampagne zu entwerfen und zu realisieren