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der Großbaustelle ›Regionalbahnhof Potsdamer Platz‹«, in: Forum Qualitative Sozialforschung/Forum: Qualitative Social Research 1 (1), Art. 23, siehe http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0001236 Bauriedl, Sybille/Strüver, Anke (Hg.) (2018): Smart City. Kritische Perspektiven auf die Digitalisierung von Städten, Bielefeld: Transkript. Bookchin, Murray (1977): Die Grenzen der Stadt, Berlin: Jakobsohn Verlag. Burckhardt, Lucius (2006): Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswis- senschaft, Berlin: Martin Schmitz Verlag. Praktiken und Planung 337 Dünckmann

Grundlagen des vermeintlich erledigten ‚alten‘ Land- schaftsbegriffs fortschreiben, darunter vor allem den Zusammenhang von Landschaftskonstitution und ‚Praxisentlastung‘. Lucius Burckhardt mit seiner ‚Spaziergangswissenschaft‘ bewegte sich noch bewusst und emphatisch auf dem Boden traditionaler Landschaftsästhetik, auch wo er städtische Räume einbezog (Burckhardt 2006). Brinckerhoff Jackson selbst und – soweit ich sehen kann – fast alle seiner Adepten hängen aber, meistens ohne es zu merken, demselben wahrnehmungstheoretischen ‚Modell‘ und derselben praxisbezogenen

). Auch in der Disziplin der Geographie gilt laut Lucius Burckhardt Ähnliches, das Ge- sehene ist mitunter ein wissenschaftliches Konstrukt: „Der Geograph ist auf der Suche nach dem „Typischen“, er schafft die Kriterien dessen, was eine Heide, ein Hochmoor oder eine Industrielandschaft sei…“ (Hard o. A.; zitiert nach Burckhardt 2006, S. 258). Raumplaner bilden diesbezüglich keine Ausnahme. Zur Beschreibung von Zwischenstädten gibt es keine einheitliche, eigene „Sprache“ – im Sinne eindeutiger Begrifflichkeiten. Die Bewohnerinnen und Bewohner bedienen sich der

.W.K. Gleerup. Bunge, William (1979): »Fred K. Schaefer and the science of geography«, in: Annals of the Association of American Geographers 69, S. 128-132. Bunge, William/Guyot, R. K. A./Martin, R. et al. (Hg.) (1968): The Philosophy of Maps, Detroit: Ann Arbor. Burckhardt, Lucius (2008) (Hg.): Warum ist Landschaft schön? Die Spazier- gangswissenschaft, Berlin: Schmitz. Burckhardt, Lucius (2008): »Warum ist Landschaft schön?«, in: Burckhardt, Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswissenschaft, S. 33-41. Bürger, Kurt (1935): Der Landschaftsbegriff. Ein Beitrag zur

Raumordnung (Hrsg.) (2006): Future Landscapes. Perspektiven der Kulturlandschaft. Bonn – Berlin. Burckhardt, Lucius (2006): Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangs- wissenschaft. Martin Schmitz Verlag, Kassel. VERZEICHNISSE | 353 Burg, Peter (1974): Kant und die Französische Revolution. Historische For- schungen, Band 7. Duncker & Humblot, Berlin. Buttlar, Adrian von (1989): Der Landschaftsgarten: Gartenkunst des Klassi- zismus und der Romantik. DuMont, Köln. Caminda, Gion (2004): Für eine starke Peripherie der Schweiz. Neun The- sen zur Gestaltung der

. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) & Bundesamt für Naturschutz (BfN) (Hrsg.) (2014): Naturbewusstsein 2013. Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt. BMU, Berlin – Bonn. Burckhardt, Lucius (1977): Landschaftsentwicklung und Gesellschaftsstruktur. In: Achleitner, Friedrich (Hrsg.): Die Ware Landschaft: eine kritische Analy- se des Landschaftsbegriffs. Residenz-Verlag, Salzburg: 9-15. Burkert, Walter (1984/2007): Mythos, Mythologie, I. In: Ritter, Joachim; Grün- der, Karlfried & Gabriel, Gottfried (Hrsg.): Historisches

.): Lucius Burckhardt: Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswissenschaft. Berlin, 49-56. Burckhardt L. 1989a Natur ist unsichtbar Ritter M. Schmitz M (Hrsg.) Lucius Burckhardt: Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswissenschaft Berlin 49 56 Burckhardt, L. (1989b): Gärten sind Bilder. In: Ritter, M.; Schmitz, M (Hrsg.): Lucius Burckhardt: Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswissenschaft. Berlin, 156-166. Burckhardt L. 1989b Gärten sind Bilder Ritter M. Schmitz M (Hrsg.) Lucius Burckhardt: Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswissenschaft Berlin

, ist Landschaft – wie Lucius Burckhardt (1977 : 20) ausführt – so unsichtbar, „wie die Sprache unhörbar ist; sichtbar oder hörbar sind nur Farben und Laute, aber die Erscheinungen, die sie den Sinnen der Empfänger hervorrufen, müssen erst erforscht werden“. Durch die landschaftsbezogene Sozialisation werden sowohl die Mechanismen der Selektion von Objekten aus dem physischen Raum als auch die Synthese zu angeeigneter physischer Landschaft (als Typisierungsmuster) vermittelt bis sie zuletzt automatisiert – also völlig unreflektiert – ablaufen (vgl. Berger

eine bestimmte Klientel in Szene gesetzte Ausschnitte von „Natur“ dar. Burckhardts Kritik an Natur- bzw. Nationalparks macht dies nachvollziehbar: „Natürlichkeit wird hier (.) verstanden als der Schein der Abwesenheit von Bewirtschaftung, sowie der Einführung des Menschen in diese ‘Wildnis’, der ständig informiert und belehrt werden muss“; auch ein solches „natürlich“ belassenes Gebiet ist aber „natürlich ein Gebilde von hoher Künstlichkeit“ und bedarf nicht selten eines hohen Maßes an Pflege. Burckhardt, Lucius: Ästhetik und Ökologie — die Erfindung der Landschaft

Industrialisierungsmerkmale und Übernutzungserscheinungen aufweisen. Ist angesichts des Trends zur „Begrünung“ der Innenstädte zu fragen, ob nicht die „Feinverteilung“ von Grün die Wahrnehmung von „Natur“ erschweren kann (7) Vgl. Burckhardt, Lucius: Ästhetik und Ökologie – die Erfindung der Landschaft. In: Werk und Zeit (1990) H. 3, S. 22–26 , gewinnt diese Frage im Hinblick auf die ausgedehnten, durchweg stark durchgrünten Einfamilienhausgebiete suburbaner Räume besondere Brisanz. Der Betonung der Eigenheiten suburbaner Bebauung und Landschaft mit gestalterischen Mitteln steht selten die