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Lucius Burckhardt als Vordenker eines sozio-materiellen Raumverständnisses Reto Bürgin ‚Design ist unsichtbar‘ – mit dieser Hypothese kritisierte der Schweizer So- ziologe Lucius Burckhardt die eindimensionale Fokussierung von Gestalter_ innen auf die ‚Gute Form‘1. Er beanstandete damit nicht den designerischen Wert eines Objekts, sondern versuchte die Gestalter_innen darauf aufmerk- sam zu machen, dass sich hinter einem Design weitaus mehr verbirgt als sei- ne Form und äußere Erscheinung. Damit lieferte Burckhardt einen Zugang, um die Verbindung von

Was macht die Planung? Was Lucius Burckhardt und ANT voneinander lernen können Michael Guggenheim „weR Pl anT DIe Pl anung“ als PRoTo-anT Lucius Burckhardts Text Wer plant die Planung aus dem Jahr 1974 ist zu Recht legendär (vgl. Burckhardt 2017).1 Schon der Titel ist ein genialer Wurf: Hin- ter dem Abstraktum ‚Planung‘ sind Akteure am Werk und an Akteure kön- nen Fragen gerichtet werden. Burckhardt war einer der ersten, der eine Ex- pertenkritik formulierte und diese als ein Problem des Planungswissens, der Planungsmethoden und Theorien ausmachte und

Stadtplanung zwischen relationaler Designtheorie und Akteur-Netzwerk-Theorie
Series: Sozialtheorie
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Inhalt Einleitung: Planung relational denken | 7 Monika Kurath & Reto Bürgin I. TeIl: Rel aTIonale Pl anung & DesIgnTheoRIen Lucius Burckhardt als Vordenker eines sozio-materiellen Raumverständnisses | 39 Reto Bürgin Über das Navigieren durch stadtplanerische (Un-)Ordnung | 67 Jonas Müller Die Stadt der Dinge | 91 Nikolai Roskamm II. TeIl: anwenDungen Street art in der Stadt – zwischen künstlerischer Ausdrucksform und planerischer Praxis. Eine relationale Analyse | 109 Anna-Lisa Müller Nutzung als alltäglicher Prozess der Stadt im sozio-materiellen Wandel

. Leitideen - Konzepte - Akteure. Bielefeld: transcript 2003, 426 S., kt. EUR 26,80 Bublitz, Hannelore, Diskurs. Bielefeld: transcript 2003,122 S., kt. EUR 11,50 Eingegangene Bücher 143 Burckhardt-Seebass, Christine / Allweier, Sabine (Hrsg.), Geschlechter-Inszenie- rungen. Erzählen - Vorführen - Ausstel- len. Münster: Waxmann 2003,156 S., br. E U R 19,90 Böhme, Günther / Dabo-Cruz, Silvia (Hrsg.), Gerontologie in Bildungstheo- rie und Praxis. 20 Jahre Frankfurter Universität des 3. Lebensalters. Idstein: Schulz-Kirchner Verlag 2003, 173 S., kt. E U R 18

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. Er hat Geographie, Soziologie und Hispanistik an der Universität Basel studiert und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am ETH Wohnforum der ETH Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Stadtgeo- graphie/-soziologie, Stadt-Land-Verbindungen und Digitalisierung sowie die Schriften von Lucius Burckhardt. Monika Kurath, Reto Bürgin (Hg.) Planung ist unsichtbar Stadtplanung zwischen relationaler Designtheorie und Akteur-Netzwerk-Theorie Diese Publikation entstand im Rahmen des vom Departement Architektur der ETH Zürich und dem Schweizerischen Nationalfonds zur

Gefühl, daß ebenso- gut einzelne Argumente oder gleich die Autoren hätten ausgetauscht werden können. Das ist aber eben das Grundprinzip dieser Art des Gestaltens, daß ein- zelne Elmente rekombinierbar oder beliebig neu interpretierbar werden, wie dies Lucius Burckhardt in seinem witzigen Werkbund-Vortrag ausführt, in welchem er schließlich auf den Post-Geschmack kommt, welcher jetzt anstelle des Ge- schmacks Ausdrucksformen selegiere und kombiniere. Freilich gilt das anything goes doch nicht uneingeschränkt: Bazon Brock sieht das Kulturelement Stil als

und bieten so die Möglichkeit, einen breiten und interdisziplinären Blick auf die Verwendung des Begriffs Aneignung bezogen auf urbane Freiräume zu gewinnen. X-)*'Y<)=$-&)"Z'?)-'(")*+","+'$1'8)*=B*)%'' ?)='<,C*,=K8,-C>#$-?&KH%$&F)='?)-'6"*@)-=*&0&'D$==)%' In der Mittagspause des Workshops besuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lucius-Burckhardt-Platz auf dem Universitätscampus. Dieser Ort war in den Tagen zuvor zu einem ‚Kampf‘-Platz geworden, an dessen Beispiel Fragen von räumlicher Aneignung, alltäglicher Freiraumnutzung und

die Brücke zu einem Vordenker dieser Auffas- sung geschlagen werden; zu Lucius Burckhardt und seiner Designtheorie, in welcher er die von ihm als ,unsichtbar‘ bezeichnete soziale Dimension von De- sign ins Zentrum rückt (vgl. Burckhardt 1980). Es ist somit nicht die Planungspraxis an sich, die hier mit der Unsichtbarkeits- metapher verknüpft wird, sondern ihre soziale und kulturelle Dimension; oder anders gesagt ihre Wirkung und ihre vielfältigen Verknüpfungen. In Anlehnung an poststrukturalistische Auffassung von Stadt und Urbanität wird hier Planung aus

resultieren.77 ' ' 73 Vgl. G. Hard: Von Spuren und Spurenlesern. 74 Vgl. G. Deleuze: Woran erkennt man den Strukturalismus, S. 26, S. 54 f., S. 58 f. 75 G. Hard: Spuren und Spurenleser; vgl. N. Luhmann: Soziale Systeme. 76 G. Hard: Begegnung an einer Spur, S. 29 f. Zur Bezeichnung „Nutzungsschaden“ siehe F. Lorberg: Ewige Wiederkehr des Nutzungsschadens in der Grünplanung. 77 Vgl. F. Lorberg: Kein Lucius-Burckhardt-Platz. 38"!"57-0)-/" 8)?),&,"+',"?'I)-=&0"?*+,"+' Freiräume sind also