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KUNST 739 8. Kunst K u n s t b e g r i f f Auch alle Kunst ist im Grunde ein unteilbares Ganzes: An- schauung wie Begriff, Bild und Gedanke, Form und Inhalt. Ihr Gestaltungsgrund sind natürliche Ganzheiten wie Leben, Völker, Menschen. Sie ist im Grunde überhaupt nichts an- deres als ein Teil des Lebens selbst, und sie lebt wie dieses allererst — organisch. Unterscheidungsgrund ist auch hier weithin die Volkheit. Alle Kunst ist im Grunde auch Na- tionalstil und Nationalkunst so wie Sprachkunst und wie Volkskunst im engeren Sinne (Mundart, Märchen und Sage

konservative Revolution als >american dream<?, Basis 2 ( 1 9 7 1 ) , S. 3 0 5 - 3 1 3 . Otto F. Best, Peter Weiss. Vom existentialistischen Drama zum marxistischen Welttheater. Eine kritische Bilanz, Bern und München 1 9 7 1 . Klaus Bohnen, Agitation als ästhetische Integration. Bemerkungen zur Theorie des modernen Dokumentartheaters, Sprachkunst j (1974), H . 1/2, S. 57 -75 . Kar l Heinz Bohrer, Die gefährdete Phantasie, oder Surrealismus und Terror, München 1970 (= Reihe Hanser 40). Heinz Brüggemann, Literarische Technik und soziale Revolution. Versuche über das

. Keitel. Bd. 2. München 1962. Fontane, Th.: Irrungen, Wirrungen. — In: Sämtliche Werke. Hrsg. von W. Keitel. Bd. 2. München 1962. Fontane, Th.: Stine. - In: Sämtliche Werke. Hrsg. von W. Keitel. Bd. 2. München 1962. Fontane, Th.: Frau Jenny Treibel. - In: Sämtliche Werke. Hrsg. von W. Keitel. Bd. 4. München 1963. Fontane, Th.: Der Stechlin. — In: Sämtliche Werke. Hrsg. von W. Keitel. Bd. 5. München 1966. Fontane, Th.: Allerlei Glück (Entwurf). — In: Frag- mente und Frühe Erzählungen. Nachträge. Sämt- liche Werke. Bd. 24. München 1975. S. 131-187 und S. 756

durchzusetzen. Auf- und Abstieg bringen das Getrennte mehr und mehr durcheinander, wie es Fontane ζ. B. in seinem Roman »Frau Jenny Treibel« höchst anschaulich schildert. Nidit Herkunft und kultureller Gehalt sind nun das eigentlich Entscheidende, sondern Wohlhabenheit und sicherer Besitz der in der Hauptsache auf Äußeres ge- richteten Formen. Diese Gese//icfe<z/? oder gute G., die trotz aller Kritik im 19. Jahrhundert an ihren Auffassungen und Formen festhält, umfaßt einen nidit sehr großen Volksteil, und man könnte die von ihr entwickelte Sprache der Erscheinungs

Gesellschaftsordnung begonnen sich durchzusetzen. Auf- und Abstieg bringen das Getrennte mehr und mehr durcheinander, wie es Fontane ζ. B. in seinem Roman „Frau Jenny Treibel" höchst anschau- lich schildert. Nicht Herkunft und kultureller Gehalt sind nun das eigent- lich Entscheidende, sondern Wohlhabenheit und sicherer Besitz der in der Hauptsache auf Äußeres gerichteten Formen. Diese Gesellschaft oder gute G., die trotz aller Kritik im 19. Jahrhundert an ihren Auf- fassungen und Formen festhält, umfaßt einen nicht sehr großen Volks- teil, und man könnte die von ihr entwickelte

- vollzug und reflektierender Abstraktion, die Erkenntnis des durch die Geschichte perpetuierten kritischen Gehaltes, der im historisch konkre- ten Einzelfall ästhetisch bezeichnet wird. Illusion als partielles Struk- turelement hat in diesem Rahmen ihre Berechtigung, wo sie nicht zur durchgehenden Illusion der ungebrochenen Abbildung von Wirklichkeit gerät.6 ' Die Verschränkung von Illusion und Verfremdung, gerade audi an den Bruchstellen, kann sicher nicht mit Urs Jenny aus ästhetischer Unsicher- heit erklärt werden: »Diese Wechsel zwischen verfremdet und unverfrem

innerlich ihrer Latinität. Er gibt seiner Sprache die Deutschheit etwa der alten Rechtssprache. 42 GESCHICHTE DER GERMANISCHEN PHILOLOGIE Notkers Sprachkunst möge kenntlich werden am Beispiel eines seiner Sprichworte: Tu ne maht nieht mit einero dohder zewina eidima machön, noh tu ne maht nieht follen munt haben melwes unde doh blasen 'mit e i n e r Tochter kannst du keine zwei Schwiegersöhne ge- winnen, noch kannst du beides zugleich tun: den Mund voll Mehl haben und blasen'. Zur Einführung in Notker und seine Welt: Paul Th. Hoffmann, Der mittelalterliche Mensch

: ein internationales Hand- buch zeitgenössischer Forschung. (Handbü- cher zur Sprach- und Kommunikationswis- senschaft, 16). Berlin / New York: de Gruy- ter, Halbband 1 und 2. – BRUMME, Jenny (1997): Spanische Sprache im 19. Jahrhun- dert. Sprachliches Wissen, Norm und Sprach- veränderungen. Münster: Nodus Publikatio- nen. – CLARK, Herbert H. (1992): Arenas of language use. Chicago [u. a.]: Univ. of Chi- cago Press [u. a.]. – FEUDEL, Günter (Hrsg.) (1976ff.): Zur Ausbildung der Norm der deut- schen Literatursprache (1470–1730). Berlin: Akademie-Verl. – FRIES

, 399-417. Funk, Tobias, Sprache und Verkündigung in den Kon- fessionen. Tendenzen religiöser Sprache und konfes- sionsspezifische Varianten in deutschsprachigen Pre- digten der Gegenwart. Frankfurt a.M./Bern/New York/Paris 1991. Gisbert, Kranz, Lexikon der christlichen Weltlitera- tur, Freiburg i. Br. 1978. Gottsched, Johann Christoph, Grundlegung einer Deutschen Sprachkunst. Nach den Mustern der be- sten Schriftsteller des vorigen und jetzigen Jahrhun- derts abgefasset. Leipzig 1748 [usw., 6. Aufl. 1776]. Grabner-Haider, Anton, Glaubenssprache. Ihre Struktur