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8 Sichere Kommunikation: die Hannawa-SACCIA-Kernkompetenzen Annegret F. Hannawa Wie im vorigen Kapitel diskutiert wurde, stellen die Quantität und die Qualität der Kommunikation zwischen allen Beteiligten in der Gesundheitsversorgung eine gro­ ße Herausforderung dar, die häufig die Patientensicherheit und Versorgungsquali­ tät beeinträchtigt. Besonders fehleranfällige Kernaspekte der zwischenmenschlichen Kommunikation sind dabei die Suffizienz, die Richtigkeit, die Klarheit, die Kontextu­ alisierung und die zwischenmenschliche Anpassung. Diese Fehlerquellen (und

5 Sichere Kommunikation: die Hannawa SACCIA Kernkompetenzen Annegret F. Hannawa Wie im vorigen Kapitel diskutiert wurde, stellen die Quantität und die Qualität der Kommunikation zwischen allen Beteiligten in der Gesundheitsversorgung eine gro­ ße Herausforderung dar, die häufig die Patientensicherheit und Versorgungsquali­ tät beeinträchtigt. Besonders fehleranfällige Kernaspekte der zwischenmenschlichen Kommunikation sind dabei die Suffizienz, die Richtigkeit, die Klarheit, die Kontextu­ alisierung und die zwischenmenschliche Anpassung. Diese Fehlerquellen (und

5 The Hannawa SACCIA Typology of Communication Errors in Healthcare Annegret F. Hannawa, Ph.D. Across the cases in Part II of this book, care participants commonly experienced prob- lems with respect to the quantity and quality of their communication. Particular error-prone aspects related to the sufficiency, accuracy, clarity, contextualization, and interpersonal adaptation of their communication,which are defined as follows: 1. Sufficiency The extent to which an adequate amount of informationwas verbally and nonver- bally provided, accessed, extracted, and

5 The Hannawa SACCIA typology: Five core competencies that constitute “safe communication” Annegret F. Hannawa, Ph.D. Across the 36 cases in Part II of this book, care participants commonly experience problems with respect to the quantity and quality of their communication. Particu- lar error-prone aspects relate to the sufficiency, accuracy, clarity, contextualiza- tion, and interpersonal adaptation of their communication. These five communica- tive core competencies are defined as follows: 1. Sufficiency The extent to which an adequate amount of information is

Grußwort von Dr. Eckart von Hirschhausen Durch die Pionierarbeit von Annegret Hannawa und Günther Jonitz habe ich erst gelernt, welche Schlüsselfunktion Kommunikation und Patientensicherheit haben. Ich wünsche jedemPatienten Ärzte, die diese Themen verinnerlicht haben und leben. Dr. Eckart von Hirschhausen https://doi.org/10.1515/9783110537345-201

Grußwort von Hardy Müller Obschon ein großer Teil der Behandlungsfehler auf Defizite in der Kommunikation zurückzuführen sind, wird die sichere Kommunikation selten gelehrt und gelernt. Verbesserungspotentiale liegen damit brach. Prof. Hannawa liefert mit Ihren For­ schungen und Publikationen konkrete Vorschläge, wie die Versorgung durch sichere Kommunikation verbessert werden kann. Es ist zu wünschen und notwendig, dass diese Erkenntnisse in der Praxis umgesetzt werden. Hardy Müller Geschäftsführer Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. https://doi.org/10.1515/9783110537345-202

Stichwortverzeichnis A accuracy siehe Hannawa-SACCIA-Kommunikation, Richtigkeit adverse event siehe Ereignis, unerwünschtes Anamnese siehe Versorgungsphasen, Informationssammlung B Behandlung siehe Versorgungsphasen, Pflegerische Versorgung Behandlungsplanung siehe Versorgungsphasen, Behandlungs- und Pflegeplanung Beinaheschaden siehe Zwischenfall, mit Beinaheschaden Brückenzeit siehe Versorgungsphasen, Brückenzeit C clarity siehe Hannawa-SACCIA-Kommunikation, Klarheit Common-Ground-Trugschluss 57, 65, 78, 82, 83, 87, 98, 118, 120, 212, 227, 228, 249, 269, 270

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Annegret F. Hannawa, Sandra Postel SACCIA – Sichere Kommunikation Annegret F. Hannawa, Sandra Postel SACCIA – Sichere Kommunikation | Fünf Kernkompetenzen mit Fallbeispielen aus der pflegerischen Praxis Autorinnen Prof. Dr. Annegret F. Hannawa (Ph.D.) Direktorin, Center for the Advancement of Healthcare Quality and Patient Safety (CAHQS, www.patientsafetycenter.org), Fakultät für Kommunikationswissenschaften, Università della Svizzera italiana (USI), Schweiz Präsidentin, ISCOME Global Center for the Advancement of Communication Science in Healthcare (www

, 232, 236, 237, 242, 258, 259, 275, 277, 284 Contextualization siehe Hannawa SACCIA Kommunikation, Kontextualisierung D Dekodieren 48 Diagnose – Fehldiagnose 19, 54, 90, 94, 119, 121, 130, 138, 139 – verspätete 112, 123, 214 Digitalisierung 40, 74, 287 E einheitliches Verständnis 41 elektronische Gesundheitsakte (eGA) XI, 19, 40–42, 51, 68, 72, 95, 96, 98, 123, 125, 192–196, 276 Enkodieren 48 Ereignis – schwerwiegendes 54 – unerwünschtes 54 F Fehler – Dekodierung 48 – Enkodierung 48 – fehlangewendetes Tun 62 – Kontextualisierung 52, 55, 60, 64, 70, 75, 287 – nicht

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passieren unerwünschte Ereignisse? | 7 1.4 Wo und wie entstehen Fehler in der Gesundheitsversorgung? | 8 1.5 Thema „Sicherheitskultur“: ein Baustein für die Patientensicherheit | 9 1.6 Patientensicherheit im deutschsprachigen Raum: Meilensteine und Errungenschaften | 9 1.7 Erfolgsfaktor Strategie | 11 1.8 Horizonte: Psychologie – ein Hemmfaktor für die Patientensicherheit? | 12 1.9 Zusammenfassung | 13 XIV | Inhalt 2 Prinzipien der zwischenmenschlichen Kommunikation | 16 Annegret F. Hannawa 2.1 Was ist zwischenmenschliche Kommunikation? | 16 2.2 Verbreitete Fehlannahmen