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92 Forschunqsjoumal NSB, Jg. 13, Heft 2,2000 Adalbert Evers Bürgerschaftliches Engagement Thesen zur zukünftigen Arbeit der Enquete-Kommission1 (1) Das Thema bürgerschaftliches Engagement hat bei uns in der Bundesrepublik - wie über- all - eine eigene Geschichte; sie mit einzube- ziehen und dabei insbesondere auch die Un- terschiede zwischen ehemals zwei verschiede- nen deutschen Staaten nicht zu vergessen, sollte selbstverständlich sein. Viele heutige Debatten zum büigerschaftlichen Engagement sind immobil, insofern sie nicht se- hen, dass ihr Gegenstand

1 Einleitung Bürgerschaftliches Engagement ist en vogue (vgl. Simonson/Vogel/Tesch-Römer 2016 ). Es wird von vielen Seiten goutiert und zunehmend auch staatlich gefördert, beispielsweise durch das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Wirkungen einer staatlichen Intervention, z. B. im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge, sind zielgenauer, da aus der Sicht der Nachfragenden konzipiert ( Needham 2008 ). Durch diese Verantwortungsübernahme entsteht lokale Identifikation und durch die Beteiligung vieler kann auf eine breite

................................................................................................................................. Bürgerschaftliches Engagement und Stadtentwicklung Die Maecenata Stiftung und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) nahmen die fünf- te Berliner Stiftungswoche, die unter dem Ti- tel „Vom Leben in der Stadt“ stand, zum An- lass am 1. April 2014 zu einem Difu-Dialog mit Podiumsdiskussion zum Thema „Bürger- schaftliches Engagement und Stadtentwick- lung“ einzuladen. Das Ziel war ein interdiszip- linärer Austausch, bei dem Akteure aus Stadt- entwicklung und Zivilgesellschaft, aus Wissen- schaft und Praxis aufeinander treffen. Dies galt zum einen für das Podium, auf dem Dr. Elke

aufnahmelandbezogene Interessen vertre- Bürgerschaftliches Engagement türkeistämmiger Migranten Martina Sauer ten (Koopmans 2005). Eine Befragung zum Engagement Türkeistämmiger aus dem Jahr 2004 ergab sogar nur 11% der Engagierten, die sich in Organisationen betätigen, die aus- schließlich auf das Herkunftsland gerichtet sind (Halm/Sauer 2007: 73f). Zu differenzieren ist mithin nicht nur zwischen dem Engagement von Zuwanderern innerhalb aufnahme- oder herkunftsgesellschaftlicher Organisationen. Auch beim Engagement innerhalb der eigenen Ethnie liegen von Fall zu Fall sehr

Forschungsjournal NSB, Jg. 23, 2 /2010 - Sonderschwerpunkt 101 Janka Kuball/Kerstin Engelhardt Bürgerschaftliches Engagement in Ostdeutschland Fragestellungen und Erkenntnisse des Forschungsprojekts „Erinnerungskultur und Zivilgesellschaft in Ostdeutschland - Lokale Erfahrungen" Unser Projekt setzte sich zum Ziel, exempla- risch Formen bürgerschaftlichen Engagements in der ehemaligen DDR zu untersuchen, die unabhängig von oder in Abgrenzung zu staat- lich normierten und kontrollierten Aktivitäten stattfanden. Der erforschte Zeitraum konzen- trierte sich

Forschungsjournal NSB, Jg. 23, 4/2010 19 Jochen Roose Bürgerschaftliches Engagement in Europa Ein Vergleich Bürgerschaftliches Engagement oder, Voluntee- ring', wie es international heißt, ist ein vielge- staltiges Phänomen. In ganz unterschiedlichen Bereichen findet Engagement als freiwillige, un- bezahlte Arbeit zum Wohle anderer oder der Gemeinschaft jenseits der Familie statt. In die- sen Bereichen geht es um sehr unterschiedliche Arten von Arbeit, es werden Menschen mit un- terschiedlichen Interessen und Fähigkeiten an- gesprochen, die Begleiteffekte

74 Forschungsjournal NSB, Jg. 23, 4/2010 Rudolf Speth Bürgerschaftliches Engagement in Großbritannien 1 Engagementverständnis Wie in anderen europäischen Ländern gibt es auch in Großbritannien einen Streit darüber, was unter dem Begriff „Volunteering" gefasst werden soll. Zudem gibt es dort eine charakte- ristische Unterscheidung bzw. Doppelung der Perspektive. Einmal geht es um das Engage- ment der einzelnen Bürgerinnen und Bürgern, das andere Mal richtet sich die Forschungs- und Politikperspektive auf die Organisationen, d.h. auf die

Becker Elke ; Gualini Enrico ; Runkel Carolin ; Graf Strachwitz Rupert , (Hrsg.) ( 2010 ): Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement Stuttgart : Lucius & Lucius. = Maecenata Schriften, Band 6. 308 S. Schon im Städtebaubericht der Bundesregierung (2004) war ein deutliches Bekenntnis zur Zivilgesellschaft zu lesen. Ihre Bedeutung für die Städte wurde bereits in der titelgebenden Feststellung, dass nachhaltige Stadtentwicklung nur als „Gemeinschaftswerk“ zustande komme, signalisiert. Im Zuge der Herausbildung der „Nationalen

| 111 FORSCHUNGSJOURNAL SOZIALE BEWEGUNGEN 25. Jg. 3 | 2012 ANALYSE ................................................................................................................................. 10 Jahre Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) Eine Wissens- und Kompetenzplattform für Zivilgesellschaft und bürgerschaftli- ches Engagement hat sich etabliert!1 Auf Empfehlung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Zukunft des bürger- schaftlichen Engagements“ wurde am 5. Juni 2002 das BBE von den 28 Mitgliedern des Nationalen Beirates des