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FRANZ ROSENZWEIG f Von Martin Buber % Die Katastrophen der historischen Wirklichkeiten sind oft zugleich Krisen des menschlichen Verhältnisses zur Wirklichkeit. Für die be- sondere Art, in der unsere Zeit dies erfahren hat, weiß ich kein größeres und deutlicheres Beispiel als das Franz Rosenzweigs. Literarisch ist es durch den Weg von einem Buch zu einem ändern, von „Hegel und der Staat" (im wesentlichen vor dem Krieg geschrieben, 1919 nur abgeschlossen, erschienen 1920)x zu „Der Stern der Erlösung" (im wesentlichen im Krieg, an der Front, geschrieben, 1919 abge

Franz Rosenzweig † Die Katastrophen der historischen Wirklichkeiten sind oft zugleich Kri- sen des menschlichen Verhältnisses zur Wirklichkeit. Für die besondere Art, in der unsere Zeit dies erfahren hat, weiß ich kein größeres und 5 deutlicheres Beispiel als das Franz Rosenzweigs. Literarisch ist es durch den Weg von einem Buch zu einem andern, von »Hegel und der Staat« (im wesentlichen vor dem Krieg geschrieben, 1919 nur abgeschlossen, erschienen 1920)1 zu »Der Stern der Erlösung« (im wesentlichen im Krieg, an der Front, geschrieben, 1919 abgeschlossen

Bernhard Casper Franz Rosenzweig Die Herausforderung zu einer neuen Zukunft Die Fruchtbarkeit eines Denkens mißt sich nicht nur an dem, was es der eige- nen Zeit, sondern vor allem auch an dem, was es künftigen Generationen zu sagen hat. Sie bemißt sich an der Herausforderung, die vom Dasein und Den- ken eines Menschen für die Zukunft ausgeht. Dies gilt von Franz Rosenzweig, der von sich selbst überzeugt war, daß er erst posthum seinen Mund ganz auf- tun werde, in besonderem Maße. Und deshalb darf heute, 70 Jahre nach seinem Tode und angesichts einer

Franz Rosenzweig In der Erinnerung an Franz Rosenzweig will heute ein Wort aus den Sätzen vor uns hintreten, die sein Buch, welches sein Buch blieb, beschließen, das Wort von dem Geheimnis der Ebenbildlichkeit, >>das auf mich blickt, und aus dem ich blicke.<< Von jeder Persönlichkeit gilt es so auch, und nur den Menschen, von denen es so gilt, kommt wahrhaft Persönlichkeit zu; wenn sie uns anschauen, sehen wir uns selbst. Vielen von uns hat Franz Rosenzweig dies gewährt. Aus ihm sehen wir uns an, in ihm können wir uns betrachten. Dadurch bleibt er für

I have not responded to Franz Rosenzweig […], out of a hesitation which concerns not me, but rather the life of the Jewish community in this world hour. (my translation) Ich habe auf Franz Rosenzweig [..] nicht geantwortet, aus einer Scheu, die nicht mich, sondern das Leben der jüdischen Gemeinschaft in dieser Weltstunde Gegenstand hat.” (Buber, “Offenbarung und Gesetz,” 1936/37). 1 Introduction The exchange between Martin Buber and Franz Rosenzweig on the status of halakhah is a well-known fixture of contemporary scholarship. Yet it is also one of the most

1 Rosenzweig in Jerusalem: A forgotten future On Saturday evening, the December 26, 1936, the Schocken Library in Rehavia opened its doors to prominent intellectuals of the yishuv to celebrate the beginning of its cultural activities. According to Salman Schocken (1877–1959), the evening was to become a model for future events he referred to as “scientific celebrations” ( mesibot mada‘iyot ). The purpose of this particular event was to commemorate the fiftieth anniversary of the birth of German-Jewish philosopher Franz Rosenzweig (1886–1929) and his passing

Verification (Bewährung) in Franz Rosenzweig Martin Kavka Perhaps it was this “messianic theory of knowledge,” which evokes the theme of martyrdom, that Rosenzweig had in mind when he said that although The Star of Redemption was a system of phi- losophy – and, he insisted, not a philosophy of religion or of Ju- daism – that it was nonetheless somehow also a Jewish book. Paul Mendes-Flohr1 It has been clear for decades that the concept of “verification” (Bewäh- rung) is one of the most important for understanding the major Jewish philosophers of the Weimar

Briefe: Feuchtwanger – Buber – Rosenzweig 125 Ludwig Feuchtwanger – Ausgewählte Briefe 0an und von Martin Buber und Franz Rosenzweig*0 Thomas Meyer „Ich Ludwig Feuchtwanger, bin geboren am 28. November 1885 in München als Sohn der verstorbenen Fabrikanten – Eheleute Sigmund Feuchtwanger (geb. 2. 3. 1854 in München) und Johanna Feuchtwanger (geb. Bodenheimer, geb. 9. 3. 1864 in Darmstadt). Von väterlicher und mütterlicher Seite stamme ich aus jüdischen in Süddeutschland urkund- lich seit dem 16. Jahrhundert ansässigen Familien. 1895–1904: Humanistisches Gymnasium

In Gedenken an meinen Vater 1 Zur Einführung Eine Analyse der Rezeption des Hegel’schen Denkens bei Franz Rosenzweig bietet einen Schlüssel für ein noch tieferes Verständnis von dessen „System der Philosophie“, Franz Rosenzweig, „Das neue Denken. Eine nachträgliche Bemerkung zum ‚Stern der Erlösungʻ“, in: Franz Rosenzweig. Der Mensch und sein Werk. Gesammelte Schriften (III): Zweistromland. Kleinere Schriften zu Glauben und Denken [GS III], hrsg. von Reinhold Mayer und Annemarie Mayer (Den Haag: Martinus Nijhoff, 1984), 139–161, hier 140. nämlich dem Stern