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An Intellectual Biography

Abhandlung zur Rezeptionsforschung David Ohana Trailing Nietzsche: Gershom Scholem and the Sabbatean Dialectics Abstract: Gershom Scholem, the most predominant scholar of Jewish Mysticism in our times, is highly known for his contribution to the field of Jewish history. But his intellectual origins lay in his adolescence, and in his heretical-philosophical criticism of the Judeo-Christian morality and the ideology of the German bourgeoisie. These early impressions and thoughts appeared in one of his first Hebrew articles, “Redemption Through Sin”, published

Master of the Kabbalah
Series: Jewish Lives

Rosenzweig’s correspondence in late 1935, edited by Edith Rosenzweig (1895–1979) and Ernst Simon (1899–1988), who befittingly assisted Schocken in organizing the 1936 event. See Franz Rosenzweig, Briefe (Berlin: Schocken Verlag, 1935). Four people were asked to lecture at this historical evening. In the order of their talks, the speakers were Ernst Simon, Hugo Bergmann (1883–1975), Julius Guttmann (1880–1950), and Gershom Scholem (1897–1982). This commemorative event has yet to receive the attention it deserves in scholarly literature, although it certainly seems to

Gershom Scholem – 60 Jahre alt Gershom Scholem begründete eine neue philologisch-historische Wis- senschaft. Von ihm erhielten wir einen historischen Zugang zu Kabbala und zu den »messianistischen« Bewegungen, die von ihr ausgingen; ein 5Zugang, der auf fundierter Kenntnis der Texte beruht. Insbesondere ge- lang es Scholem, uns die Wirklichkeit des Sabbatianismus zu zeigen, uns zum ersten Mal dessen Wesen zu präsentieren. Jetzt erst sind wir imstan- de, uns ein Urteil über die Ereignisse zu bilden, uns so zu äußern, dass wir nahe an der Erkenntnis sind. Und

1 Literatur zu Gershom Scholem 1.1 „Buber vs. Scholem" und andere Kontroversen Von den zahlreichen öffentlichen Debatten mit und über Scholem, die sich größtenteils in den sechziger Jahren abspielen, werden zwei in den achtziger Jahren Thema ausführlicher Chroniken: The Buber-Scholem Controversy (Maurice Friedman)1 und The Schokm-Kurqveil Debate (David Myers)2. Noch davor findet allerdings der kaum weniger berühmte Konflikt mit Franz Rosenzweig einen Chronisten. Scholem lernt den Religionsphilosophen, der ihn zuvor schon als Übersetzer hebräischer und

Gershom Scholem, 1897 in Berlin geboren, fand schon früh zur zionistischen Bewegung und wanderte 1923 nach Palästina aus. Von 1933 bis 1965 lehrte er an der Hebräischen Universität zu Jerusalem jüdische Mystik und Kabbala. 1982 ist er in Jerusalem gestorben. Scholems Leben war bestimmt von den Erfahrungen des Zionismus, der Shoah und der Gründung des Staates Israel und dem nachdrücklichen Bestreben, aus diesen Erfahrungen für das jüdische Volk einen Weg in die Zukunft zu öffnen. Das Institutum Iudaicum in Tübingen hat Scholem im Herbst 2012 eine Tagung unter dem

Aschkenas 2015; 25(2):313–364 Manfred Voigts: voigtsmanfred@gmail.com Manfred Voigts Eine nicht ausgetragene Kontroverse: Die Beziehung Gershom Scholems zu Oskar Goldberg und Erich Unger DOI 10.1515/asch-2015-0022 Abstract: At a first glance the relationships between Gershom Scholem and Oskar Goldberg or Erich Unger seem to be meaningless. However, from 1921 to 1979, Scholem was frequently confronted with both. He was hostile towards Goldberg who was better known in Berlin in the twentieth century than he was himself. He insulted him in a letter to a

6 Messianismus der Inversion: Gershom Scholem Gershom Scholem hat sich sein Leben lang mit Fragen des jüdischen Messia- nismus beschäftigt. Seine späten Texte zum jüdischen Messianismus, der be- rühmte Aufsatz »Zum Verständnis der messianischen Idee im Judentum« (1959) sowie »Die Krise der Tradition im jüdischen Messianismus« (1968) und »Die Metamorphose des häretischen Messianismus der Sabbatianer in religiösen Nihilismus im 18. Jahrhundert« (1963), werden oftmals »als die Auskunftsquelle für ›den‹ jüdischen Messianismus«1 zitiert. Dass es jedoch keine