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234 Der Bau steht am Ende der Zentralachse eines mittel- großen Friedhofs. Das Krematorium ist axialsymme- trisch. Mit einer Breite von 48,96 Metern, einer Tiefe von 67,2 Metern und einer Höhe von 11 Metern hat es ein enormes Volumen. Seine Stirnseite kennzeichnen drei Vorhöfe, ein schmaler in der Mitte, je ein breiter zur Linken und Rechten. In jedem ›Narthex‹ stößt man auf eine raumhohe Verglasung. Geführt von einem Lichtschlitz unter der Betondecke, läuft der Blick durch den Bau. Dann öffnet sich seitlich eine Schiebetür und gewährt Eintritt. Die

230 Vorne Außenhof, mittig Teil des ›Kreuzgangs‹, hinten Gartenhof, rechts Trauerhalle | Luftbild von Süden | Vorraum vom Kreuzgang aus, hinten links Schiebetür zu den Aufbahrungskammern, hinten rechts Durchgang zum Binnenhof | Aufbahrungskammer Krematorium Hügel der Winde Nakatsu, Japan In Japan werden die meisten Toten seit je in Feuer be- stattet. Der Vorgang selbst dauert Stunden. Die lange Feier ist eine Sequenz von Riten, hat also feste Formen und ist gleichwohl offen. Denn anders als im mittleren Europa, wo nahezu sämtliche Krematorien – etwa der

350 Besonderes Verwaltungsrecht Besonderes Verwaltungsrecht – Fall 13 – BauR: „Abschied im Krematorium …“ (Hamburg) Besonderes Verwaltungsrecht Fall 13 – BauR: „Abschied im Krematorium …“ (Hamburg) A hat in Hamburg ein Grundstück gekauft, welches in einem Gebiet liegt, das in einem Bebauungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen ist. A beabsichtigt, auf diesem Grundstück ein Krematorium mit einem Abschiedsraum für 150 Perso- nen zu errichten. Ein Abschiedsraum ist ein Raum, in dem Angehörige der im Krematorium eingeäscherten Person Abschied nehmen und

354 Besonderes Verwaltungsrecht Besonderes Verwaltungsrecht – Fall 13 – BauR: „Abschied im Krematorium …“ (Berlin) Besonderes Verwaltungsrecht Fall 13 – BauR: „Abschied im Krematorium …“ (Berlin) A hat in Berlin ein Grundstück gekauft, welches sich in einem Gebiet befindet, das in einem Bebauungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen ist. A beabsich- tigt, auf diesem Grundstück ein Krematorium mit einem Abschiedsraum für 150 Personen zu errichten. Ein Abschiedsraum ist ein Raum, in dem Angehörige der im Krematorium eingeäscherten Person Abschied nehmen und

Vom Krematorium zum Kulturquartier
Die Revolte des jüdischen »Sonderkommandos« am 7. Oktober 1944

entschärft, das Leichenfuhrwesen wurde kommunalisiert, neben die Beerdigung vom Sterbehause aus trat die Beerdigung von der Leichenhalle aus. Die ebenfalls im Zuge der Friedhofsreform beabsichtigte Anlage eines Krematoriums blieb vorerst unausgeführt. Seine Errichtung war bis 1933 ein stetig wiederkehrender Streitgegenstand stadtkölnischer Politik. Im Jahr 1935 wurde mit dem Bau begonnen, der Betrieb begann am 31. Juli 1937. Bestand an städtischen Friedhöfen und Friedhofsflächen Zu dem Friedhof Melaten traten 1888 durch die Eingemeindungen die Friedhöfe Ehrenfeld

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& Cie, Köln Lektorat: Johannes van Ooyen Umschlaggestaltung: Stephanie Jancke Umschlagabbildung: Das Krematorium im Stammlager Auschwitz (Foto: Adam Bujak, Krakau) Satz und Lithos: Greiner & Reichel, Köln Druck und Bindung: Ziethen Farbdruckmedien, Köln Printed in Germany ISBN 3-412-03794-X

304 Abbildungen Abbildungen 1 – 2. Ruinen der Gaskammer/Krematorium 4. Das Gebäude wurde während des Aufstandes von den Sonderkommando-Häftlingen zerstört; es ist jedoch bis heute nicht klar, ob sie Feuer legten oder ob sie Sprengstoff einsetzten. Fotos 1–15 © Itamar Levin Abbildungen 305 306 Abbildungen 3 – 4. Ruinen der Gaskammer/Krematorium 5. Hierhin wurden die letzten lebenden Männer des Sonderkommandos nach dem Aufstand von den Deutschen gebracht, unter ihnen die Brüder Abraham und Shlomo Dragon sowie Filip Müller. Abbildungen 307 308 Abbildungen 5

Unstimmigkeiten. Diese hätten die Herausgeber ansprechen müssen – gerade, um künftigen Revisionisten keine Handhabe zu liefern. Nicht nachvollziehbar ist zudem, warum Heberer ein Krematorium in Treblinka erwähnt, denn die Leichen wurden in riesigen Gruben verscharrt, später auch verbrannt. Der Tagungsbeitrag von Michael Thad Allen über das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurde im Sammelband durch einen Aufsatz von Robert Jan van Pelt ersetzt, der behauptet, das Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno und die Mordstätten der „Aktion Reinhardt“ seien alle „Ende 1943