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Bericht über ein internationales Symposium vom 8. bis 13. März 1971 in München

Von der Neuen Museologie zur zeitgenössischen Kunst Überlegungen zum »subjektiven Museum« Octave Debary Ich möchte diesen Essay damit beginnen, an die Zeit zurückzudenken, als meine Freundin und Kollegin Nina Gorgus und ich beide in Paris an unserer Dissertation arbeiteten. Sie schrieb an einem Werk, das bald zu einem Klas- siker der Ethnografie- und Museologiegeschichte werden sollte: an ihrem Buch über Georges Henri Rivière (2003). Währenddessen stellte ich Nachfor- schungen zum ersten Ecomuseum in Le Creusot an, einer Stadt in Mittelost- frankreich, die

9. März 1971, nachmittags GEORGES HENRI RIVIERE Internationale Perspektiven der Museologie* Im meinen Ausführungen, die ich in Vertretung unseres verhinderten Freundes Hans Jelinek, Brünn, mache, möchte ich einen kurzen Uberblick über die inter- nationale Situation der Museologie aus der Sicht des Internationalen Museums- rates ( ICOM) geben. Ich stütze mich dabei auf die theoretischen Ausführungen, die Professor Auer über die Begriffe Museologie und Museographie heute mor- gen gemacht hat. In meinen Ausführungen werde ich einige Schwerpunkte her- ausgreifen

2. Historische Museologie Aufgabe der Historischen Museologie ist die Beschreibung und Erklärung der zeitlichen und örtlichen Umstände und der Bedingungen, unter denen Musealität auftritt und reflektiert wird. Dabei betrachtet sie ihren Gegenstand sowohl im Verlaufe seiner geschichtlichen Entwicklung als auch in Beziehung zur Gegenwart. Ziel des Studiums einer Wissenschaft ist nicht das einfache Aneignen er- lernbarer Tatsachen und Fertigkeiten. Es muß vielmehr zu lebendiger Ein- sicht in ihre Probleme führen. Diese Einsicht erst befähigt die Vertreter

I. MUSEOLOGIE UND STAATSBESCHREIBUNG Der Verwaltungsfachmann und Ökonom Friedrich Anton von Heinitz, der 1777 als Lei- ter des Berg- und Hüttendepartements in preußische Dienste trat, stellte in seinem 1785 publizierten „Essai d'economie politique" in Form von Tabellen eine Übersicht über die gesamte Staatsökonomie dar. 1786 erschien die deutsche Übersetzung unter dem Titel „Tabellen über die Staatswirthschaft".1 Beiden Ausgaben ist auf den Titelblättern ein Sallust-Zitat aus einem Brief an Cäsar über die Ordnung des Staates beigegeben. Dem- nach sei dafür

3. Theoretische Museologie Die Theoretische Museologie ist die Grundwissenschaft des gesamten Musealwesens. Sie behandelt die erkenntnis- und werttheoretischen Fragen der Musealität und beschreibt und erklärt die Grundsätze, nach denen die Träger der Musealität in den Dienst der sozialen Wirklichkeit gestellt werden. Die Theoretische Museologie hat die Aufgabe, die Voraussetzungen für die gesamte museale Praxis - von der Erkennung und Auswahl der Musealien (Stränsky) bis hin zu den formalen Bedingungen ihrer Nutzung - zu generali- sieren und sie dem

4. Angewandte Museologie Die Angewandte Museologie erklärt die allgemeinen Verfahrensgrundsätze und -regeln für die praktische Anwendung der museologischen Theorie. Sie gilt grundsätzlich für das gesamte Musealwesen. Als allgemeine Methodologie und Technologie der Museumsarbeit ist die Angewandte Museologie naturgemäß auf das interdisziplinäre Zusammen- wirken mit einer Fülle von Nachbarwissenschaften angewiesen. Vorrangig sind es jene, die wie die Allgemeine Museologie Phänomene nach allgemeinen Gesichtspunkten untersuchen. Eine entscheidende Rolle

Resolution des internationalen Symposiums „Museologie" Das Deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates (ICOM) veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission vom 8. bis 13. März 1971 in München das internationale Symposium „Museologie". In dreißig Referaten wurde ein Gesamtüberblick über Gegenwart und Zu- kunft des Museumswesens gegeben. Siebzig ausländische und deutsche Fachleute sprachen insbesondere über Bildungsaufgaben und Informationsmethoden für den Besucher in pädago- gischer, psychologischer und soziologischer

HEINRICH WOLF Angewandte Museologie - Das naturkundliche Objekt Auch im Mittelpunkt des naturkundlichen Museums stehen zwei Fakten: 1. das Objekt und 2. der mit diesem Objekt tätige, forschende Mensch. Diese beiden, Objekt und Mensch, bilden die wichtigste Grundlage des Museums. Daher ist es auch geradezu selbstverständlich, daß die Sorge um das Objekt eine der Grundaufgaben der praktischen Museologie ist. Wilhelm Schäfer hat in den vergangenen Jahren bezüglich der naturkundlichen Objekte wiederholt die Ge- sichtspunkte des Sammeins, des Bewahrens und