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Die Frage nach der Wirklichkeit des Krieges ist eine der schwierigsten historiographischen Fragen; das Beispiel der Schlacht von Kursk kann das veranschaulichen. Obwohl sie als größte Panzerschlacht der Welt und Wendepunkt des deutsch-sowjetischen Krieges stets im Mittelpunkt des Interesses stand, sind zentrale Fragen nach wie vor ungeklärt. Sie werden durch diese konzise Schlachtbeschreibung nicht nur definitiv beantwortet. Diese zeigt auch, fast wie in einem Lehrstück, wie sehr gerade eine politische, psychologische und moralische Grenz- und Ausnahmesituation wie der Krieg die Mythenbildung fördert.

Moskaus, wo im ersten Kriegswinter die deutsche Offensive zum Erliegen kam. Die „Operation Blau“, die deutsche Truppen in den Besitz der Erdölfelder am Kaspischen Meer bringen sollte, und die Schlacht um Stalingrad, die Ende Januar 1943 mit der Kapitulation der 6. Armee endete, zeichnet Fritz ebenso ausführlich nach wie die Panzerschlacht bei Kursk im Sommer 1943, die Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte sowie die Abwehrkämpfe an der Oder und die Schlacht um Berlin, die das Ende des „Dritten Reiches“ einläuteten. Das zentrale Narrativ bildet die überlegene operative

begann. Als es der Roten Armee Ende November 1942 gelang, die 6. Armee vom Hinterland abzuschneiden und den „Kessel" von Stalingrad zu bilden, musste allen Mili- tärstrategen klar sein, was auf dem Spiel stand. Erst recht hatten Einwohner Moskaus gute Gründe, auf der Straße zu tanzen, als der letzte deutsche Versuch, das Heft des Handelns wiederzugewinnen, in der Panzerschlacht bei Kursk und Orel im Juli 1943 scheiterte. Danach begann, wenn auch bis zuletzt mit hohen Verlusten, der unaufhaltsame Vormarsch der sowjetischen Truppen und der Rückzug der deutschen Angreifer

dritte, etwa bis zur Befreiung Leningrads im Januar 1944 dauernde Kriegsphase begann. Als es der Roten Armee Ende November 1942 gelang, die 6. Armee vom Hinterland abzuschneiden und den „Kessel" von Stalingrad zu bilden, musste allen Mili- tärstrategen klar sein, was auf dem Spiel stand. Erst recht hatten Einwohner Moskaus gute Gründe, auf der Straße zu tanzen, als der letzte deutsche Versuch, das Heft des Handelns wiederzugewinnen, in der Panzerschlacht bei Kursk und Orel im Juli 1943 scheiterte. Danach begann, wenn auch bis zuletzt mit hohen Verlusten, der

Einbindung der Ma- rine in den NS-Staat einen eigenen, seinen Vorstellungen nach besseren Weg. Karl Dönitz und das Ende des »Dritten Reiches« 531 2. Die Marine und Dönitz im »Überlebenskonzept« Hitlers Noch im Laufe es Sommers 1943, nach der verlorenen Panzerschlacht bei Kursk, mußte Hitler jede Hoffnung, die sowjetische Armee ohne neue Verbündete militä- risch zu besiegen, aufgeben. Er brauchte jetzt ein Überlebenskonzept. Dönitz trug dazu bei, es zu kreieren. In seiner bedrängten Situation war Hitler bereit, aus Hin- weisen auf politische Differenzen im Lager der

akzeptiert, denn das war ja der Sinn meiner Kom- mandierung. Zudem habe ich auch tatsächlich dabei etwas gelernt, und zu arbeiten war ich ja gewohnt. Ein in den Gesprächen immer wiederkehrendes Thema war das „Unter- nehmen Zitadelle“, das heißt die große Panzerschlacht bei Kursk im Juli 1943, an der die Division teilgenommen hatte und von der ich, als „weltfremder Nordfrontler“, na- türlich keine Ahnung hatte. Erst nach einiger Zeit erfasste ich, dass es sich dabei um eine Schlacht gewaltigen Ausmaßes, um die letzte große deutsche Offensive an der Ostfront, gehandelt

der westlichen Grenze der sowjetischen Besatzungszone Verteidigungsstellungen einnehmen und dort auf Verstärkungen warten würden, um einen Gegenangriff führen zu können51. In Annahme eines dem Zweiten Weltkrieg ähnelnden Szena- rios hielt die sowjetische Militärführung ihre Offiziere dazu an, die Erfahrungen jener Zeit, insbesondere die große Panzerschlacht bei Kursk 1943, als Haupdeitfa- den für ihre Maßnahmen zu studieren52. Der Ausbildungsplan für 1948 beinhaltete daher keine wesentlichen Änderungen51. Da die Massierung von Personal und Ausrüstung ein

dauernde Kriegsphase be- gann. Als es der Roten Armee Ende November 1942 gelang, die 6. Armee vom Hinterland abzuschneiden und den „Kessel“ von Stalingrad zu bilden, musste allen Militärstrategen klar sein, was auf dem Spiel stand. Erst recht hatten Ein- wohner Moskaus gute Gründe, auf der Straße zu tanzen, als der letzte deutsche Versuch, das HeŸ des Handelns wiederzugewinnen, in der Panzerschlacht bei Kursk und Orel im Juli 1943 scheiterte. Danach begann, wenn auch bis zuletzt mit hohen Verlusten, der unaufhaltsame Vormarsch der sowjetischen Truppen nach Westen und der