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Die biblischen Toragebote und die paulinische Ethik von Andreas Lindemann (An der Rehwiese 38, 4800 Bielefeld 13) I . Die Frage, welche Bedeutung die biblische Tora für das theologische Denken des Paulus besitzt, gehört nach wie vor zu den zentralen Diskus- sionsthemen neutestamentlicher Exegese1. Dabei sind zwei Fragehorizon- te sorgfältig voneinander zu unterscheiden: Einmal das Problem des Ge- setzes im Kontext der paulinischen Rechtfertigungslehre, also die Frage nach der »soteriologischen« Funktion der Tora; zum andern das Ge- setzesproblem im Kontext

Abstract

The text-critical discussion about the originality of καί in Phil 2,4 (ἀλλὰ [καὶ] τὰ ἑτέρων) and the discussion around the understanding of the syntagma ἡ ἑαυτῶν σωτηρία in 2,12 have reached a dead end. In order to bring both discussions forward, the present contribution will link the two issues together more closely. This is in response to the observation that both questions reveal a common vanishing point. This vanishing point consists in the fact that the respective answers have a significant influence on the assessment of an overarching, ethical-parenetic question: To what extent did Paul, in his instructions for action surrounding the Christ Hymn in 1,27–2,18, which are essentially oriented towards the well-being of others, not only presuppose aspects of caring for oneself, but also specifically allude to such aspects in the text of the Epistle itself, thus granting them their own, albeit small, space? If such traces can be found, the argumentation-strategic function of this balancing is to be ascertained for the Pauline way of thinking in 1,27–2,18.

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Urteile in theologische Überzeugungssysteme. Wer diese – zum Beispiel die paulinische Deutung des To- des Jesu – nicht nachvollziehen kann, dem wird auch die paulinische Ethik insgesamt nicht einleuchten. Seine Bedeutung für die theologische Ethik gewinnt das Neue Testaments daher nicht erst auf der Ebene der Reflexion einzelner Normen, sondern schon bei der grundlegenden Frage der Interpretation der Wirklichkeit, welche die Voraussetzung für ethische Urteile über die Sinnhaftigkeit und Plausibilität von Verhaltensweisen ist. Wie Fischer misst auch Konradt den

and Embrace: A theological exploration of identity, otherness, and reconciliation, Nashville. Wellman, Christopher Heath; Cole, Phillip (Hg.) (2011), Debating the ethics of immigration. Is there a right to exclude? Oxford: Oxford University Press (Debating ethics). Witte, Markus (2011), Gerechtigkeit als Thema biblischer Theologie – ein alttestamentliches Votum. In: Engelbert Habekost (Hg.): Gerechtigkeit als Thema biblischer Theologie. Berlin: Humboldt-Universität (Öffentliche Vorlesungen, 164), S. 7–44. Wolter, Michael (2008), Paulinische Ethik als angewandte

- geschichte; 20–29: J. Klein, David, Jesus und der Sabbat (Mk 2,23–28; 1 Sam 21,1–6). Eine Rabbinische Diskussion; 44–57: M. Wolter, Paulinische Ethik als angewandte Ekklesiologie; 58–72: A. Puig I Tarrech, Jesus and the Commandment not to steal; 73–94: N. Chibici Rev- neanu, „The hour comes and now is here“ (John 4,23; 5,25). The eschatological meaning of the Johannine πra. Zeitschrift für Neues Testament 11 (2008) 21: 3–16: B. Ego / C. Noack, Lernen und Lehren als Thema alt- und neutestamentlicher Wissenschaft; 17–26: T. Vegge, Antike Bil- “ZNW 2009-1” — 2009/1/7 — 12

KRAFT, HEINRICH (Kiel) Die Entstehung von Gemeindeverbänden 217 LINDEMANN, A N D R E A S (Bethel b. Bielefeld) Die biblischen Toragebote und die paulinische Ethik 242 L O H S E , E D U A R D (Hannover) Das apostolische Vermächtnis — Zum paulinischen Charakter der Pastoralbriefe 266 L U C K , U L R I C H (Kiel) Die Frage nach dem Guten. Zu Mt 19,16-30 und Parr 282 LÜHRMANN, DIETER (Marburg) Freundschaftsbrief trotz Spannungen. Zu Gattung und Aufbau des Ersten Korintherbriefes 298 MARXSEN, W I L L I (Münster) Der Streit um die Bergpredigt - ein exegetisches

Dissertationen und Habilitatio- nen, Bd. 10). Neukirchen-Vluyn: Neukirchner Verlag 1997. Ca. 170 S. Ca. 58,- DM. Gemeinde Ahonen, Risto: Evangelisation als Aufgabe der Kirche. Theologische Grundlegung kirchlicher Evangelisation. Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1996 (Forschungen zur praktischen Theologie, Bd. 15). 174 S. 49,- DM. Finsterbusch, Karin: Die Thora als Lebenswei- sung für Heidenchristen. Studien zur Bedeu- tung der Thora für die paulinische Ethik. Göt- 243 tingen: Vandenhoeck&Ruprecht 1996 (Studien zur Umwelt des NT, Bd. 20). 221 S. 68,- DM. Herlyn

erschlos- sen, der die christliche Ethik begründet? Der Antwort auf diese Frage dient Fischers Analyse der paulinischen Ethik als dem Paradigma der christli- chen Ethik. Bei Paulus wird deutlich, daß der Grund der christlichen Ethik »in Gottes in Christus offenbar gewordener Liebe« (171) und der darin vollzogenen »kommunikativen Erschließung der Wirklichkeit« (184) zu sehen ist (vgl. 191). Weil die paulinische Ethik die Offenbarung voraussetzt, kann sie »keine Ethik für jedermann« sein, sondern ist »Gemeinde-Ethik« (173). In ihrer »Indikativ- Kohortativ

auf die paulinische Ethik. SIND DIE EINZELGEBOTE DAS ERGEBNIS EINES ENTESCHATOLOGISIERUNGSPROZESSES? Als erster Versuch, die konkreten Einzelgebote bei Paulus zu erklären, ist der Hinweis auf das angeblich schwindende oder schwächer werdende eschatologische Bewußtsein des Apostels zu nennen. Hier wird also das Auftreten konkreter Paränese als Folge der Parusieverzögerung verstanden; dadurch soll Paulus im Laufe der Zeit zu einem Kom- promiß mit der Realität der Welt und ihren Alltagsfoderungen gezwungen worden sein. Dibelius hatte bei der Frage nach der

steht Stephen Wester- holm mit seinem interessanten, aber nicht ganz einsichtigen Versuch, die paulinische Ethik aus dem Gegensatz »Buchstabe - Geist« heraus zu verstehen (Röm 2,29; 7,6; 2Kor 3,6)18 . Dieser Gegensatz sei, so meint der Autor, der Schlüssel zur paulinischen Ethik, die im Gegensatz zum j\idischen Modell vom Geist her begründet wird. Wenn wir uns nunmehr der Frage zuwenden, wie das Neue Testament bezüglich heutiger ethischer Problemsituationen auszuwerten ist, haben wir zunächst auf amerikanische Autoren einzugehen. Der pragmatische Ansatz der