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Unmittelbar vor der Präsentation des Philipperhymnus  Ich halte diese verbreitete Bezeichnung für Phil 2,6–11 im Folgenden bei, ohne damit eine Entscheidung über die Gattung oder den Sitz im Leben dieses Textes zu treffen. Fein abwägende Überlegungen zur Gattungsdiskussion hat Samuel Vollenweider, Hymnus, Enkomion oder Psalm? Schattengefechte in der neutestamentlichen Wissenschaft, NTS 56 (2010) 208–231 vorgetragen; siehe als kritische Anfragen an seine dortige Rede vom hymnischen Christuslob (a.a.O., 225–227) nur Angela Standhartinger, Eintracht in Philippi

Weihnachten mit und ohne Glanz Notizen zu Johannesprolog und Philipperhymnus von Roland Bergmeier (Ruländerweg 35, 76356 Weingarten) /. Joh 1,1-18 »Die Sphinx am Eingang des 4. Evangeliums hat noch keinem Forscher alle ihre Geheimnisse verrathen.«1 Trifft die schlagende Bemerkung W. Bal- denspergers die Situation der Forschung noch heute, kann nach schier hundert Jahren intensiver weltweiter, aber nicht konsensfähig erscheinender Produk- tion von Auslegung des Textes Joh 1,1 — 18 niemand für sich in Anspruch nehmen, als Intimus jener Sphinx ihre Geheimnisse alle

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’s Storytelling: Narrative Rhetoric and Reflexivity in Acts 7:2–53   33 David L. Balch Luke-Acts: Political Biography/History under Rome. On Gender and Ethnicity   65 Christian Blumenthal „… sondern auch das der anderen“ – Beobachtungen zur Deutung und argumentationsstrategischen Funktion der paulinischen Mahnungen in Phil 2,4.12. Zugleich ein Beitrag zur Funktionsbestimmung des Philipperhymnus im Brieftext   100 Udo Schnelle Über Judentum und Hellenismus hinaus: Die paulinische Theologie als neues Wissenssystem   124 Zeitschriftenschau   156 Eingegangene Bücher und

Verweisen auf 1. Kor. 9,19; Rom. 13,8; Gal. 4,4 und Phil. 2,6f begründet.9 Christi freiwillige Selbsthingabe, die auf verschiedene Weise in allen vier Schriftstellen aus- gedrückt wird, erreicht in Phil 2,5ff ihre prägnanteste Form. Diese Peri- kope gelangt zu einer Schlüsselposition in Luthers Schrift — oder besser gesagt, im Philipperhymnus findet Luther die Essenz von Christi rechtfer- tigendem Werk in besonderer Klarheit ausgedrückt10. Christi frei gewollte und frei gewählte Dienerschaft ist die Initialhandlung, die das ganze Ver- stehen der göttlichen Erlösertat

für den Glauben als Werkgerechtigkeit. Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft und die Kunde der Älteren Kirche 85 (1994) 1/2: 1-22: O. Wischmeyer, Matthäus 6,25-34 par. Die Spruchreihe vom Sorgen; 23-46: J.-W. Taeger, „Gesiegt! O himmlische Musik des Wortes!". Zur Entfaltung des Sie- gesmotivs in den Johanneischen Schriften; 47—68: R. Bergmeier, Weihnachten mit und ohne Glanz. Notizen zu Johannesprolog und Philipperhymnus; 69—92: T. Söding, Starke und Schwache. Der Götzenopferstreit in l Kor 8—10 als Paradigma paulinischer Ethik; 93 — 115: S

spricht: „Kommt her zu mir alle, die ihr unverständig seid, so werdet ihr als Geschenk empfangen die gute und aus- erlesene Verständigkeit!" Ich gebe dir ein hohepriesterliches Gewand, das aus lauter Weisheit gewebt ist. Hier wird doch der sowieso vermutete weisheitliche Hintergrund des soge- nannten Heilandsrufes Mt 11,28-30 direkt sichtbar. Ein zweites Beispiel ist der große Demutshymnus des Silv (p. 110,14-111, 20), der für das Verständnis des Philipperhymnus m. E. neue Perspektiven eröffnet. Silv bietet eine neue Möglichkeit, den Philipperhymnus von der

aus Weintrauben (Kelchseite“) verweisen auf das Abendmahl. Dem Er− fordernis der Lesbarkeit entsprach die Entscheidung, den Engel (Lk 22,43) als Sinnbild der Stärkung in der Notsituation (Not Gottes“) nach Fotos neu zu schaffen, ebenso die Gloriole mit den kreuzförmig angeordneten Engelköpfen in Wolken und dem Trinitätssymbol inmitten. Im Zusammenklang mit der Christusfigur stellt die Gloriole die Erniedrigung und Erhöhung im Sinne des Philipperhymnus vor Augen. Sie leitet über zu dem darüber angeordneten Or− gelprospekt, der die Musik als Vorspiel der Ewigkeit

, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.« Das Christuskerygma des Statusverzichts findet sich bei Paulus im Philipperhymnus (Phil 2,6–11). Hier fehlt die Deutung des Sterbens für uns oder als Sühne für die Sünden der Menschen. Der Tod ist vielmehr eine extreme Erniedrigung, die durch eine Erhöhung über alle anderen Mächte überwunden wird. Hier ist Christus Urbild des Statusverzichts. »Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und

Glauben als „schlicht" (365) zu bezeichnen, mutet wie der Versuch an, von einem Vulkan zu behaupten, er sei ein trauliches Kaminfeuer. 1S) P. Wernle, a.a.O., S. 78. u ) F. Delekat, a.a.O., S. 210. ls) Der dogmatische Terminus der „Sündlosigkeit Jesu" findet sich in den „Nachforschungen" freilich nicht. Der Sache nach läßt sich jedoch eigentümlicherweise eine ganz ähnliche Vorstellung Pestalozzis aus den „Nachforschungen" erheben, der dann wieder eine ganz bestimmte Funktion im Rahmen des Werkes zukommt. ") Der Anklang an den Philipper-Hymnus (Phil. 2,5—11) ist

.), wobei Metatron – so die These – analog zum Philipperhymnus (Phil 2,5-11) als Erlösergestalt, nur ohne mythische Geburt, sondern als zum Gott (!) erhöhter Mensch beschrieben wird (S. 130). Der Verzicht auf eine Mittlergestalt wie in der Weisheitsliteratur oder bei Philo wurde erst in Ab- grenzung zur „binitarischen“ Gottesvorstellung des Christentums erarbeitet (S. 61f.). Konsequenterweise sollte man Judentum und Christentum dem Vf. zufolge „nicht als ewig statische Größen nebeneinander sehen, sondern als dynamische lebendige Kräfte, die in ständigem Austausch