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ZSR 56 (2010), Heft 4, S. 431-432 © Lucius & Lucius, Stuttgart Agnes Jongerius Wie weit trägt das Polder-Modell? Flexicurity und atypische Beschäftigungsformen in den Niederlanden Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne ist Flexicurity zu einem Pfeiler europäischer sozial-ökonomischer Politiken allgemein und von Beschäftigungspolitiken im Beson- deren geworden. Holland wird oft präsentiert als Beispiel der Regulierung atypischer Beschäftigung. Der FNV, der größte niederländische Gewerkschaftsdachverband, war als Sozialpartner aktiv an der Bestimmung der

Tagungsberichte Das niederländische „Poldermodell" - ein Modell für Deutschland? Kann der niederländische Weg als Vorbild für eine neue Arbeitsmarkt- und Beschäftigungs- politik in Deutschland dienen? Eine Tagung der Sozialforschungsstelle Dortmund und des ITS Nimwegen versuchte am 15. April 1999 in Dort- mund, Antworten auf diese Frage zu finden. Als Grundlage und Ausgangspunkt des neuen nie- derländischen Weges zu mehr Beschäftigung nannte der Organisator der Veranstaltung, Gerd Busse (Sozialforschungsstelle Dortmund), in seiner Einleitung das

Lei Delsen Das niederländische Bündnis für Arbeit und seine Wirkungen Abstract 'Jobs, Jobs und abermals Jobs' ist das politische Schlagwort in den Niederlanden. In diesem Artikel werden die Hintergründe des niederländischen "Beschäftigungswunders" erläutert und die zentrale Frage beantwortet, ob es möglich und erwünscht wäre, das "Poldermodell" in Deutschland einzuführen und zu implementieren. Gefolgert wird, dass die Übertragbarkeit des Poldermodells beschränkt ist. Es gibt beträchtliche kulturelle und institutionelle Unterschiede zwischen den beiden

Kompass im gesellschaftlichen Wandel: zur Kritik am Normalarbeitsverhältnis ......................................................................................... 421 Jean-Yves Boulin Sicherheit mit Flügeln statt Sicherheit im Schneckenhaus! Sind betriebliche und individuelle Flexibilität vereinbar zu machen?.............................................. 427 Agnes Jongerius Wie weit trägt das Polder-Modell? Flexicurity und atypische Beschäftigungsformen in den Niederlanden............. 431 Maria Jepsen Jenseits des Normalarbeitsverhältnisses: Sklaverei

inhaltlich sind alle Beiträge durch verschiedene Faktoren auf den deutschen Nachbarn bezogen: Erstens durch das beide Länder betreffende geschichtliche Ereignis der deutschen Besetzung mit seinen weitreichenden wirtschaftlichen Folgen; zweitens durch direkte Vergleiche zwischen der deutschen und der niederländischen Wirtschaft und drittens durch das in der gegenwärtigen Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vielfach zum Vorbild erhobene niederländische Poldermodell. Hein Kiemann stellt in seinem revisionistischen Ansatz die aus der Tradition des offiziellen

Projektmanagement und Beteiligung in der Betriebspolitik. Betriebspolitische Innovationen im Rahmen gewerkschaftlicher Organisationsentwicklung 389 336 Inhaltsverzeichnis Abstracts (English) 405 Kurzbeitrag Andreas Drinkuth Zukunftswerkstatt IG Metall 407 Tagungsberichte "Das niederländische „Poldermodell" - ein Modell für Deutschland?" Franz Oppenheimer Gesammelte Schriften Band I: Theoretische Grundlegung Band II: Politische Schriften Band III: Schriften zur Marktwirtschaft Bernhard Vogt Franz Oppenheimer. Wissenschaft und Ethik der Sozialen Marktwirtschaft

Flügeln statt Sicherheit im Schneckenhaus! Sind betriebliche und individuelle Flexibilität vereinbar zu machen?.............................................. 427 Agnes Jongerius Wie weit trägt das Polder-Modell? Flexicurity und atypische Beschäftigungsformen in den Niederlanden............... 431 Maria Jepsen Jenseits des Normalarbeitsverhältnisses: Sklaverei des Arbeitsmarkts oder neu gewonnene Kollektivität? .............................................. 433 Klaus Dörre Normalarbeit und Prekarität

auch aus Unzulänglichkeiten des altbewährten Poldermodells erklärt. Die Stärke dieser Ländergeschichte liegt in der klaren und lebendigen Darstellung der politischen und ökonomischen Entwicklungen. Die Literatur wurde mit gutgewählten Griffen verarbeitet, wobei der Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien für die politischen Analysen des 20. Jahrhunderts auf hervorragende eigene Arbeiten zurückgreifen kann. Der didaktischen Zugänglichkeit dienen Epochenüberblicke am Anfang jedes Kapittels, und der Autor bemüht sich, durch Zwischenresümees und Rückverweise die

vertret- baren Lohnregulierung zurückkehren könne, ohne die Gewerkschaften zu sehr zu brüskieren. Aus Rücksicht auf die Gewerkschaften war selbst der Sprachgebrauch anzupassen. Der Begriff 'Harmoniemodell' z.B. musste inzwischen als Beschönigung für eine kraftlose Gewerkschafts- politik herhalten, die sich den Wünschen der Arbeitgeber wie auch der Regierung beugt. Doch das 'KonfliktmodelP schien kein annehmbarer Alternativbegriff. Der erst seit kurzem weithin gebräuchliche Terminus 'Poldermodell' kam erst viele Jahre nach der inhaltlichen Neugestal- tung des

die Bedeutung des Niedriglohnsek- tors ausgeklammert bleibe, wies Meyer auf die Lücke einer ökonomischen Verzahnung im Konzept aktivierender Arbeitsmarktpolitik in der aktiven Bürgergesellschaft hin. Ansonsten wurden unterschiedliche natio- nale Modelle vorgestellt: Das konsensbasierte niederländische Poldermodell (Paul Schnabel, Den Haag), die dänische neoetatistische Strate- gie expansiver Finanzpolitik (Jacob Torfing, Roskilde) und das österreichische Modell eines korporatistischen und konsensorientierten Wohl- fahrtstaates (Markus Marterbauer, Wien