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Privatheit Privatheit wird gemeinhin als gesellschaftliches Grundgut erachtet, welches durch die Allgegenwart digitaler Technologien sowie durch die relativ unkontrollierte Erhebung und Verbreitung von personenbezogenen Daten und Informationen in seiner Bedeutung gefährdet wird. Der Begriff des Privaten wird häufig gebraucht, um ein gesellschaftliches Gut markieren zu können, welches gegen den scheinbar unaufhaltsamen Fortentwicklungs- und Ausweitungsdrang vernetzter informati- onstechnischer Systeme ins Feld geführt werden kann. Doch welche

Kulturelle, politisch-rechtliche und soziale Perspektiven

Angelika Bartl 203 Politische Privatheit Zu e i n em an t i - e s s e n z i a l i s t i s c h en Kon z ep t am Be i s p i e l v o n L au r a Ho r e l l i s V i d e oa r b e i t „ T h e Te r r a c e “ Die Frage nach dem Zusammenhang von Privatheit und Politik ist keines- wegs neu. Sie wurde bereits in den 1970er Jahren im Rahmen der zweiten Frauenbewegung gestellt bzw. vehement unter dem Leitspruch „Das Pri- vate ist politisch!“ ins Feld geführt. Wenn im Folgenden die Verknüpfung von Privatheit und Politik erneut aufgegriffen wird, geschieht dies mit

1 Problemstellung Privatheit, Transparenz und Demokratie – all diese Konzepte haben die Rechtswissenschaft aus unterschiedlichen Gründen und mit Blick auf unterschiedliche Rechtsnormen, Rechtsgebiete und Rechtsschichten beschäftigt. Allerdings ist das genaue Verhältnis der drei Konzepte bislang kaum thematisiert worden. Auf den ersten Blick erscheinen Privatheit und Transparenz als gegensätzliche und widerstreitende Rechtsinstitute: Während Erstere für den Verbleib einer Information bei einer bestimmten Person streitet, verlangt Letztere gerade ihre Preisgabe für