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Leben und literarisches Werk
Literature as Historiography
Beiträge zu einem anderen Bild des Autors
History - Memory - Trauma

W.G. Sebald GERHARD FISCHER (SYDNEY) I. »The ever-surprising device of pictorial illustration«: mit diesen Worten beschreibt Susan Sontag die vielleicht aufffälligste Besonderheit der erzäh- lenden Prosa W. G. Sebalds.1 Mit der Ausnahme seines ersten literarischen Werkes, dem langen Prosagedicht Nach der Natur (1988), das nahezu bilder- los ist, sind alle darauf folgenden fiktionalen Texte (und ebenso einige seiner späten literaturwissenschaftlichen Essays) reich bebildert: mit Schwarz- Weiß-Photographien, oft mit Absicht grobkörnig und unscharf

W. G. Sebalds Prag von Almut Todorow für Paul Sappler, aus Anlass einer gemeinsamen Liebe zu Prag W. G. Sebalds Werk genießt heute internationale literarische Anerkennung. Das gilt vor allem für seine erzählende Prosa, und hier in besonderem Maße für seinen letzten, vor seinem frühen Unfalltod 2001 veröffentlichten Roman ‘Austerlitz’, der vielfach als Meisterwerk der deutschen Gegenwartsliteratur angesehen wird. Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte von Jacques Austerlitz, einem in England lebenden, aus Prag stammenden Juden, der als vierjähriges Kind 1939

Introduction Why W. G. Sebald The status of literature has long been a contentious one, ranging from deception and imitation at one extreme to cognition and invention at the other. Plato not only separated literature from philosophy but created a deep chasm between the two, and his assertion of literature’s ontological and moral deficiencies estab- lished a long-standing suspicion of the discourse, traces of which are at times still perceptible today. Countering its inferiority and championing its philosophical value, Aristotle elevated the status of literature

Mary Cosgrove244 J. J. Long / Anne Whitehead (Hgg.), W. G. Sebald Ð A Critical Companion. Edinburgh Univer- sity Press, Edinburgh 2004. 239 S., £ 45,Ð. Within the context of an ever-expanding body of scholarship on the literary phenomenon that is W. G. Sebald, J. J. Long’s and Anne Whitehead’s Critical Companion ranks as an excellent contribution. Consisting of an incisive in- troduction, a poetic tribute and thirteen further essays, the Companion is structured around four central and intersecting themes of Sebald’s work: landscape and nature, travel and walking

Lynn L. Wolff Literatur als Historiographie nach W. G. Sebald Geschichtsschreibung und Literatur stehen seit der Antike in einer lebhaften Wechselbeziehung, die von Spannungen, Parallelen und Überschneidungen ge- prägt ist. Ein wichtiger Verbindungspunkt ist in diesem Zusammenhang der Versuch, die Vergangenheit zu erfassen und Darstellungsformen dafür zu ent- wickeln. Unterschiedliche Methoden der Geschichtsschreibung – etwa Alltags- geschichte und Oral History1 – finden ihren Widerhall in der Literatur; umgekehrt gilt aber auch, dass die Literatur