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Lamberts semiotische Wissenschaft und ihre Diskussion bei Herder, Jean Paul und Novalis

The contribution of G. W. Leibniz’s ‘cognitio symbolica’ theory to current debates on knowledge and communication management* DIANA INGENHOFF Abstract The aim of this paper is to clarify the concepts of knowledge to develop a better theoretical understanding based on one of the eldest semiotic insights from one unfortunately often forgotten philosopher of modern semiotic: Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716). In his ‘Meditationes de Cogni- tione, Veritate, et Ideis’ (1684), he develops a systematical, dichotomous characterization of the di¤erent levels of

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FRÜHE NEUZEIT Band 22 Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext In Verbindung mit der Forschungsstelle „Literatur der Frühen Neuzeit" an der Universität Osnabrück Herausgegeben von Jörg Jochen Berns, Klaus Garber, Wilhelm Kühlmann, Jan-Dirk Müller und Friedrich Vollhardt Gesine Lenore Schiewer Cognitio symbolica Lamberts semiotische Wissenschaft und ihre Diskussion bei Herder, Jean-Paul und Novalis Max Niemeyer Verlag Tübingen 1996 Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme Schiewer, Gesine Lenore

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Zeichen in der Naturphilosophie der Frühen Neuzeit 337 B. Das Zeichen in der Theorie der perzeptiven Erkenntnis 350 1. Descartes' Occasionalismus des Zeichens 354 2. Repräsentation und Zeichen in der Arnauld-Malebranche-Kontroverse 363 3. Berkeleys 'naturall language' 376 4. Leibniz' Metaphysik der Repräsentation 384 C. Die Funktion arbiträrer Zeichen für das Denken 389 1. Das Verhältnis von Sprache und Denken in der Philosophie des 17. Jahrhunderts 389 2. Leibniz' Konzept der cognitio symbolica 402 3. Leibniz' Projekt der characteristica universalis 407 4

19. Jahrhundert Ð und, so könnte ergänzt werden, darüber hinaus bis in die Gegenwart1 Ð kenntlich macht. In einem eigenen Kapitel wird die Theorieentwicklung zur Thematik der Empfindung hinsichtlich ihrer Fundierung in Intensitätsmodellierungen hi- storisch nachvollzogen. Im Ausgang von der Sinnesphysiologie Albrecht von Hallers werden dabei die zeitgenössischen ästhetischen, philosophischen, li- terarischen und literatursprachlichen Implikationen abgesteckt. Auch hier er- 1 Vgl. hierzu Gesine Lenore Schiewer, Cognitio symbolica. Lamberts semiotische Wissenschaft

zugeordnet werden". Dann ist „das Zeichen [...] voll- kommen im Begriff aufgelöst, seine Erinnerungsfunktion ist bedeutungslos geworden" (S. 211). 2 Vgl. zu Lambert die gleichzeitig erschienene, zum Teil dieselben Texte analysierende Studie von Gesine Lenore Schiewer, Cognitio symbolica. Lamberts semiotische Wissenschaft und ihre Dis- kussion bei Herder, Jean-Paul und Novalis. (Frühe Neuzeit 22) Tübingen 1996. R. von Friedeburg: M. Brecht u. a. (Hgg.), Geschichte des Pietismus 309 Lamberts „extreme Position der Gedächtniskritik [...] ist das Ergebnis des aufklärerischen

'Hypothetische in der Sprache' bei Lambert", 1979; „Lambert in Klopstocks 'Gelehrtenrepublik'", 1980; etc.), entdeckte er zunächst bei Leibniz und dann bei Wolff („Sprache und symbolische Erkenntnis bei Wolff', 1979, erscheint) das große Problemfeld der „cognitio symbolica", der semiotischen Bedingungen menschlicher Erkenntnis, aber auch menschlicher Mitteilung. Die Textur dieses „zentralen Problems unserer Geistesgeschichte" zu rekonstruieren („Chimären ihrer Jahrhunderte - Zeichen für jeden Tag", 1981, erscheint), war das Ziel von Ungeheuers äußerst kenntnisreichen und auch

1990. 553 S. kart. DM 88- "Gerold Ungeheuer (1930-1982), bekannter Phonetiker und Kommu- nikationswissenschaftler, überraschte die Fachwelt immer wieder durch seine kritischen und die etablierten Disziplinen der Linguistik, Semiotik, Soziolo- gie, Psychologie und Philosophie übergreifenden geisteswissenschaftlichen Ar- beiten. So stellte Ungeheuer schließlich in den Mittelpunkt seiner kommunika- tionstheoretischen Forschungen das Problemfeld der *cognitio symbolica', das er an Texten von Platon über Suarez, Leibniz, Wolff, Lambert bis hin zu Nietzsche und Frege

von Leibniz ist von einer „cognitio symbolica“ die Rede. Leibniz unterscheidet diese „cognitio symbolica“, bei der ein Begriff im Medium eines seine Stelle vertretenden Zeichens erfasst wird, von der „cognitio intuitiva“, bei der ein Begriff unmittelbar mit all seinen Bestimmungsmomenten erfasst wird.54 Diese Unterscheidung fin- det sich in hnlicher Weise auch bei Wolff und Baumgarten, auf die sich Kant in seiner Anspielung im dritten Absatz von KU, § 59 auf die „neueren Logiker“ wohl bezieht.55 Das symbolische Zeichen, durch das in der symbolischen Erkenntnis ein